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Deutscher E-Mail-Schachclub

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Wahl 2005

Anträge

Stand: 30. September 2005

Die Antragsfrist ist abgelaufen.

Antrag 1Antrag 2Antrag 3
Antrag 4Antrag 5Antrag 6

Antrag 1

Antragsteller: Ralf Mulde

Ich beantrage hiermit, den Punkt 5.9. (Sonderurlaub) und 5.9.1 ersatzlos aus der Spielordnung des DESC zu streichen.

Anmerkung der Wahlkommission:
Die Bestimmungen, deren Streichung beantragt wird, lauten:

5.9 Sonderurlaub

Benötigt ein Spieler mehr Urlaub, so hat er dies zu begründen. Sonderurlaub wird nur gewährt, wenn der reguläre Urlaub verbraucht ist, und in der Regel höchstens im Umfang von 5 Wochen pro Jahr. über die Gewährung von Sonderurlaub und seine Dauer entscheidet das Turnierbüro.

5.9.1 Unerwartete Ereignisse, rückwirkender Urlaub

Bei technischen Problemen mit dem Online-Zugang oder bei anderen Notfällen kann eine Mitteilung über notwendigen Urlaub/Sonderurlaub auch per Fax, telefonisch, per Post oder per Mail an das Turnierbüro erfolgen, wenn der Spieler an einer üblichen Urlaubsmeldung gehindert ist. Urlaub/Sonderurlaub kann auf Antrag in ausreichend begründeten Fällen bis zum Gesamtumfang rückwirkend genehmigt werden; dies gilt jedoch nur, wenn der beantragende Spieler die Beantragung des Urlaubs nicht schuldhaft verzögert hat, dies hat er glaubhaft zu machen. Ein Antrag auf rückwirkenden Urlaub/Sonderurlaub ist an das Turnierbüro zu richten.


Begründung:


1.) Wir haben den Spielern bereits 35 Kalendertage (10% des Jahres) im Jahr eingeräumt. Das ist mehr als es in der freien Wirtschaft regelmäßig als Urlaub gibt.

2.) In der Vergangenheit ist offenbar immer wieder Sonder-Urlaub beantragt und mglws. auch gelegentlich genehmigt worden, wenn der Regel-Urlaub noch nicht einmal abgetragen worden war.

3.) PC-Crashs bedeuten zunächst mal, dass die Vorab-Analysen einer laufenden Partie zerstört sind - das ist unangenehm, aber kein Urlaubsgrund. Bei unerwarteten gegnerischen Zügen muss schließlich auch neu analysiert werden.

4.) PC-Crashs bedeuten eben nicht, dass keine Kommunikation mehr möglich / zumutbar sei. In Zeiten des Internet-Cafés an jeder Straßenecke und sicher auch vielen Freunden mit Internet-Verbindung (und vielleicht auch Kaffee und Kuchen...!), ist es zumutbar, seine Züge ein paar Tage lang auch von woanders als aus der eigenen Wohnung (Büro...??) zu übermitteln. Ich habe das selbst mehrfach so gemacht und es hat noch nicht einmal einer meiner Partner gemerkt.

5.) Auf eben diesem Wege lassen sich sowohl die Partien rekonstruieren (unter "gesendet") als auch die e-mail-Adressen der Partner. Nötigenfalls wird der Partner gerne weiterhelfen.

6.) Es bleiben schwere Krankheiten. Abgesehen davon, dass keiner die Existenz dieser Krankheit überprüfen kann, wird für jeden Betroffenen einsehbar sein, dass er (sie) eben diese entspr. Partie(n) verloren hat. Wenn er (sie) wieder fit ist, kommt ein neues Turnier mit neuen Partnern und neuer Freude.

Antrag 2

Antragsteller: Ralf Mulde

Ich beantrage hiermit, als Ergänzung der Spielordnung als neue Unterziffer hinter 5.8 einzufügen:

"Beim Start eines jeden Turniers hat der zuständige Turnierleiter den nachfolgenden Text zusammen mit den Spielpaarungen, den e-mail-Adressen der beteiligten Spieler und den weiteren für das Turnier wichtigen Daten an jeden der beteiligten Spieler zu senden. Zugleich wird der nachfolgende Text gut sichtbar auf der Startseite der DESC-Homepage und am Beginn der Ergebnisseite jedes einzelnen Turniers veröffentlicht.

'Urlaub
Geregelt ist der "Urlaub in Mannschaften und Einzel-Turnieren" in der Spielordnung im Abschnitt 5.8 (Urlaub). Pro Kalenderjahr stehen jedem Spieler 35 Tage Urlaub zu. Dieser Urlaub muss aber in allen DESC-Turnieren gleichzeitig genommen werden. Das heißt, wer von Euch z.B. im DESC-Open mitspielt, muss in beiden Turnieren die Finger von den Figuren lassen, wenn er Urlaub genommen hat. 
Wer Urlaub machen will, der muss eine Mail mit den entsprechenden Angaben an alle Gegner, alle betroffenen Turnierleiter und an das Turnierbüro (tb@desc-online.de) schicken. Während des Urlaubs darf man keine Züge schicken, oder anders formuliert: der Urlaub endet sofort, wenn man in einer Partie einen Zug macht. Es wäre aber nett, wenn ein Spieler, der seinen Urlaub - aus welchem Grund auch immer - abbrechen will, dies in einer Mail an den oben genannten Personenkreis kundtut.'"
Begründung:

Es kommt immer wieder zu totaler Überraschung bei Spielern, die offenbar die Regeln nicht gelesen oder wieder vergessen haben und bei der Guide-Partie auch nicht auf sie hingewiesen worden waren, wenn der Urlaub ansteht.
Sie wissen nicht, wen sie zu benachrichtigen haben und sie wissen nicht, dass sie es überhaupt zu tun haben.
Dem soll hier zum Schutz des Urlaubers entgegengewirkt werden.

Antrag 3

Antragsteller: Robert Klein

Ich beantrage die Streichung des Punktes 6.5 der Spielordnung.

Anmerkung des Antragstellers:
Die Bestimmung, deren Streichung beantragt wird, lautet:

6.5

Als Figurenabkürzungen sind sowohl die Deutschen (KDTLS) als auch die Englischen (KQRBN) zulässig; die Rochade ist einheitlich mit 0-0 bzw. 0-0-0 zu notieren. Bei Bauernumwandlung ist hinter dem Zug die Figur anzugeben, in die der Bauer umgewandelt werden soll. Das Weglassen oder Hinzusetzen schachlicher Zeichen (z.B. + für "Schach" oder x für "schlägt") ist ohne Bedeutung. Ein Zug wird dadurch nicht unmöglich oder unklar.


Begründung:

In 6.2 wird auf die PGN-Pflicht und die PGN-Info Seite hingewiesen.
Daher ist 6.5 verzichtbar, abgesehen davon, dass er 6.2 widerspricht, denn die nationalen Figurennotationen sind im PGN-Format nicht vorgesehen.

Antrag 4

Antragsteller: Ulf Venus

Ich beantrage, in der Spielordnung, Ziffer 5.8 Satz 1 die Worte "5 Wochen (35 Tage)" zu ersetzen durch die Worte "6 Wochen (42 Tage)".

Anmerkung der Wahlkommission:
Die Bestimmung, deren Änderung beantragt wird, lautet:

Jedem Spieler stehen pro Kalenderjahr bis zu 5 Wochen (35 Tage) Urlaub zu.


Begründung:

Es wird immer wieder der Vergleich mit der freien Wirtschaft herangezogen, obwohl es sich beim DESC um ein Freizeitsport-Angebot handelt. Dementsprechend hinkt der Vergleich eigentlich.

Aber genau genommen gibt es in der freien Wirtschaft üblicherweise meist 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage Arbeitswoche. Das sind im Schnitt 6 Wochen. Da wir beim DESC keine 5 Tages-Woche haben sondern 7 Tage die Woche spielen, halte ich dann auch 6 Wochen à 7 Tage, also 42 Tage Urlaub für angebracht.

Es ist auch davon auszugehen, dass nicht jeder Spieler in seiner Freizeit ausschließlich Schach spielt. Auch kann niemand von einem Spieler verlangen, dass er während des Urlaubs oder bei Problemen mit dem PC ein Internet-Café besucht.

Deswegen sollte man mit der Gewährung von Urlaub ruhig etwas großzügiger sein.


Antrag 5

Antragsteller: Admin-Team

Der § 4 der Satzung wird um den Satz ergänzt

"Die Vertretungsmacht ist dabei darauf beschränkt, die Mitglieder nur hinsichtlich ihres Anteils am Vereinsvermögen zu verpflichten."

Anmerkung des Antragstellers:
Der komplette Paragraph lautet dann folgendermaßen:

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, das Admin-Team und die Revisionskommission. Der Sprecher des Admin-Teams ist zugleich Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vertretungsmacht ist dabei darauf beschränkt, die Mitglieder nur hinsichtlich ihres Anteils am Vereinsvermögen zu verpflichten.


Begründung:

Dies ist eine Klarstellung einer juristisch ohnehin gegebenen Situation und keine faktische Änderung, denn auf den DESC als nicht rechtsfähigen Verein trifft dies automatisch zu. Möglicherweise ist diese Tatsache jedoch nicht immer bekannt, so dass es dem Admin-Team angebracht  erscheint, zum Schutz unserer Mitglieder diesen klarstellenden Satz  einzuschieben.

Antrag 6

Antragsteller: Ralf Rennert

Ich stelle hiermit den Antrag, den Punkt 5 der Spielordnung wie folgt zu ändern:

Punkt 5.1 soll um zwei Sätze erweitert werden:

"Grundsätzlich sollen alle Regelungen zu Urlaub und Bedenkzeit den Sinn erfüllen, möglichst alle Partien innerhalb der Höchstspieldauer zu einem sportlichen Ergebnis zu führen. Die Turnierleiter und das Turnierbüro sind angehalten, ihre Entscheidungen im Rahmen ihres Entscheidungsspielraumes diesem Ziel unterzuordnen."

Punkt 5.2 sollte jeweils um die Präzisierung "entsprechend gültiger mitteleuropäischer Zeit" ergänzt werden.

Punkt 5.3 bleibt unverändert!

Aus Punkt 5.4 wird der letzte Satz gestrichen.

Punkte 5.5 und 5.6 bleiben unverändert!

Punkt 5.7 sollte ersatzlos gestrichen werden.

In Punkt 5.8 sollte "rechtzeitig" gestrichen werden.

Punkt 5.8 wird zu 5.7!

In Punkt 5.9 sollte ein Satz eingefügt werden:

"Das Turnierbüro berücksichtigt bei seiner Entscheidung, ob dadurch der reibungslose Turnierverlauf ungebührlich beeinträchtigt wird oder nicht."

Punkt 5.9 wird zu 5.8

Punkt 5.10 bleibt unverändert!

Punkt 5.10 wird zu 5.9
Synopse:
Bisher:Antragsfassung:
5.1 Grundsatz; Ausnahmen für Einzelmatches

Die Regelungen zu Bedenkzeit und Urlaub gelten für alle Einzelwettkämpfe und Turniere. Die beiden Teilnehmer eines Einzelmatches können mit Beginn des Wettkampfes Abweichungen von diesen Regelungen gemeinsam beschließen, der zuständige Turnierleiter ist von den beschlossenen Abweichungen zu informieren.
5.1 Grundsatz; Ausnahmen für Einzelmatches

Grundsätzlich sollen alle Regelungen zu Urlaub und Bedenkzeit den Sinn erfüllen, möglichst alle Partien innerhalb der Höchstspieldauer zu einem sportlichen Ergebnis zu führen. Die Turnierleiter und das Turnierbüro sind angehalten, ihre Entscheidungen im Rahmen ihres Entscheidungsspielraumes diesem Ziel unterzuordnen. Die Regelungen zu Bedenkzeit und Urlaub gelten für alle Einzelwettkämpfe und Turniere. Die beiden Teilnehmer eines Einzelmatches können mit Beginn des Wettkampfes Abweichungen von diesen Regelungen gemeinsam beschließen, der zuständige Turnierleiter ist von den beschlossenen Abweichungen zu informieren.
5.2 Berechnung der Bedenkzeit

Bedenkzeit ist die Zeitdifferenz zwischen dem Tag, an dem ein Spieler einen Zug erhält (Ankunftstag), und dem, an dem er die Antwort an seinen Gegner abschickt (Absendetag). Antwortet ein Spieler am selben Tag, beträgt die Bedenkzeit für diesen Zug 0 Tage. Jeder Spieler teilt seinem Gegner bei Abgabe eines Zuges den Ankunftstag des letzten gegnerischen Zuges sowie den Abgangstag des eigenen Zuges, die für diesen Zug sowie die insgesamt verbrauchte Bedenkzeit mit. Als Ankunftstag der E-Mail gilt der Tag , an dem sie den Mailserver des Spielers erreicht hat; der Zeitpunkt des Abrufs durch den Spieler ist unerheblich; als Absendetag gilt der Tag , an dem die E-Mail tatsächlich losgeschickt wurde.
5.2 Berechnung der Bedenkzeit

Bedenkzeit ist die Zeitdifferenz zwischen dem Tag, an dem ein Spieler einen Zug erhält (Ankunftstag), und dem, an dem er die Antwort an seinen Gegner abschickt (Absendetag). Antwortet ein Spieler am selben Tag, beträgt die Bedenkzeit für diesen Zug 0 Tage. Jeder Spieler teilt seinem Gegner bei Abgabe eines Zuges den Ankunftstag des letzten gegnerischen Zuges sowie den Abgangstag des eigenen Zuges, die für diesen Zug sowie die insgesamt verbrauchte Bedenkzeit mit. Als Ankunftstag der E-Mail gilt der Tag entsprechend gültiger mitteleuropäischer Zeit, an dem sie den Mailserver des Spielers erreicht hat; der Zeitpunkt des Abrufs durch den Spieler ist unerheblich; als Absendetag gilt der Tag entsprechend gültiger mitteleuropäischer Zeit, an dem die E-Mail tatsächlich losgeschickt wurde.
5.3 Dauer der Bedenkzeit

Die Bedenkzeit beträgt 30 Tage für 10 Züge. Nicht verbrauchte Bedenkzeit wird gutgeschrieben.
5.3 Dauer der Bedenkzeit

Die Bedenkzeit beträgt 30 Tage für 10 Züge. Nicht verbrauchte Bedenkzeit wird gutgeschrieben.
5.4 Maximale Bedenkzeit pro Zug

Pro Zug stehen jedem Spieler höchstens 10 Tage Bedenkzeit zu. Benötigt ein Spieler mehr als 10 Tage, teilt er dies seinem Gegner mit. In Notfällen kann eine Mitteilung auch per Fax, telefonisch oder per Post erfolgen. Verbraucht ein Spieler für einen Zug mehr als 10 Tage, ohne dies anzukündigen, so zählt seine Bedenkzeit ab dem Tage doppelt, an dem er eine Erinnerungsmail des Gegners gemäß Punkt 5.5 erhalten hat. Eine Verlängerung der Bedenkzeit für einen einzelnen Zug auf mehr als 30 Tage ist ausgeschlossen; gibt ein Spieler innerhalb von 30 Bedenkzeit-Tagen keinen Zug ab, so wird dies als Zeitüberschreitung im Sinne des Artikels 5.6 gewertet, auch wenn der Spieler die Bedenkzeit nach Art. 5.3 noch nicht überschritten hat. Die Regelung des vorangegangenen Satzes gilt für alle Turniere und Runden, die nach dem 15.11.2002 gestartet sind.
5.4 Maximale Bedenkzeit pro Zug

Pro Zug stehen jedem Spieler höchstens 10 Tage Bedenkzeit zu. Benötigt ein Spieler mehr als 10 Tage, teilt er dies seinem Gegner mit. In Notfällen kann eine Mitteilung auch per Fax, telefonisch oder per Post erfolgen. Verbraucht ein Spieler für einen Zug mehr als 10 Tage, ohne dies anzukündigen, so zählt seine Bedenkzeit ab dem Tage doppelt, an dem er eine Erinnerungsmail des Gegners gemäß Punkt 5.5 erhalten hat. Eine Verlängerung der Bedenkzeit für einen einzelnen Zug auf mehr als 30 Tage ist ausgeschlossen; gibt ein Spieler innerhalb von 30 Bedenkzeit-Tagen keinen Zug ab, so wird dies als Zeitüberschreitung im Sinne des Artikels 5.6 gewertet, auch wenn der Spieler die Bedenkzeit nach Art. 5.3 noch nicht überschritten hat.
5.5 Mahnpflicht bei ausstehenden Antworten

Wartet ein Spieler länger als 10 Tage auf die Antwort seines Gegners und hat keine Information darüber erhalten, warum eine solche Verzögerung eintritt, so sendet er seinem Gegner zunächst eine Erinnerungsmail, in der er auch seinen letzten Zug nochmals vermerkt; die Erinnerungsmail und eine darauf erfolgende Antwort sind in Kopie (CC) an den zuständigen Turnierleiter zu senden. Erfolgt keine Reaktion innerhalb von weiteren 5 Kalendertagen, so ist der Turnierleiter zu informieren; dieser setzt dem Spieler, dessen Züge ausstehen, eine angemessene Frist zur Wiederaufnahme der Partie(n).
5.5 Mahnpflicht bei ausstehenden Antworten

Wartet ein Spieler länger als 10 Tage auf die Antwort seines Gegners und hat keine Information darüber erhalten, warum eine solche Verzögerung eintritt, so sendet er seinem Gegner zunächst eine Erinnerungsmail, in der er auch seinen letzten Zug nochmals vermerkt; die Erinnerungsmail und eine darauf erfolgende Antwort sind in Kopie (CC) an den zuständigen Turnierleiter zu senden. Erfolgt keine Reaktion innerhalb von weiteren 5 Kalendertagen, so ist der Turnierleiter zu informieren; dieser setzt dem Spieler, dessen Züge ausstehen, eine angemessene Frist zur Wiederaufnahme der Partie(n).
5.6 Zeitüberschreitung

Ist ein Spieler der Ansicht, sein Gegner habe die Bedenkzeit überschritten, so teilt er dies dem zuständigen Turnierleiter mit; die E-Mail ist in Kopie (CC) auch an den Gegner zu übermitteln. Stellt der Turnierleiter eine Zeitüberschreitung fest, so wird die Partie des betroffenen Spielers als verloren gewertet.
5.6 Zeitüberschreitung

Ist ein Spieler der Ansicht, sein Gegner habe die Bedenkzeit überschritten, so teilt er dies dem zuständigen Turnierleiter mit; die E-Mail ist in Kopie (CC) auch an den Gegner zu übermitteln. Stellt der Turnierleiter eine Zeitüberschreitung fest, so wird die Partie des betroffenen Spielers als verloren gewertet.
5.7 Übergangsregelung zur Zeitüberschreitung

In allen Gruppen, die bis einschließlich 31.12.02 gestartet sind/werden (offizieles Startdatum), gelten statt des Art. 5.6 die Art. 5.7.1 bis 5.7.2.

5.7.1 Erste Zeitüberschreitung

Jeder Spieler darf die Bedenkzeit höchstens einmal überschreiten. Eine weitere Überschreitung führt zum Verlust der Partie. Ist ein Spieler der Ansicht, sein Gegner habe die Bedenkzeit zum ersten Mal überschritten, so teilt er ihm dies mit. Stimmt der Gegner zu, wird dessen Zeitrechnung ab dem folgenden Zug von Neuem begonnen, er darf die Bedenkzeit nicht nochmals überschreiten; stimmt er nicht zu, ist der Turnierleiter zu informieren, der eine abschließende Entscheidung trifft.

5.7.2 Zweite Zeitüberschreitung

Die Reklamation einer zweiten Zeitüberschreitung ist direkt an den Turnierleiter zu senden; die E-Mail ist in Kopie (CC) auch an den Gegner zu übermitteln. Stellt der Turnierleiter die zweite Zeitüberschreitung fest, so wird die Partie für die betroffene Person als verloren gewertet.
(entfällt)
5.8 Urlaub

Jedem Spieler stehen pro Kalenderjahr bis zu 5 Wochen (35 Tage) Urlaub zu. Urlaub darf nur in allen laufenden Turnieren / Gruppen gleichzeitig genommen werden. Der Urlaub unterbricht nur die Bedenkzeit des betreffenden Spielers, die Bedenkzeit seiner Gegner bleibt davon unberührt.

Jeder Spieler teilt allen Gegnern und zuständigen Turnierleitern rechtzeitig seinen Urlaub im voraus mit, anderenfalls gilt der Urlaub als nicht genommen, die Bedenkzeit berechnet sich dann nach Artikel 5.2. Dies gilt auch dann, wenn der Spieler in einem mehrrundigen Turnier gerade keine offenen Partien hat. Hat ein Spieler keine laufenden Turniere, möchte jedoch in Hinblick auf solche Turniere Urlaub nehmen, zu denen er sich angemeldet hat, teilt er dies dem Turnierbüro mit. Gibt der Spieler einen Zug in einer der Partien ab, so gilt der Urlaub insgesamt als beendet.
5.7 Urlaub

Jedem Spieler stehen pro Kalenderjahr bis zu 5 Wochen (35 Tage) Urlaub zu. Urlaub darf nur in allen laufenden Turnieren / Gruppen gleichzeitig genommen werden. Der Urlaub unterbricht nur die Bedenkzeit des betreffenden Spielers, die Bedenkzeit seiner Gegner bleibt davon unberührt.

Jeder Spieler teilt allen Gegnern und zuständigen Turnierleitern seinen Urlaub im voraus mit, anderenfalls gilt der Urlaub als nicht genommen, die Bedenkzeit berechnet sich dann nach Artikel 5.2. Dies gilt auch dann, wenn der Spieler in einem mehrrundigen Turnier gerade keine offenen Partien hat. Hat ein Spieler keine laufenden Turniere, möchte jedoch in Hinblick auf solche Turniere Urlaub nehmen, zu denen er sich angemeldet hat, teilt er dies dem Turnierbüro mit. Gibt der Spieler einen Zug in einer der Partien ab, so gilt der Urlaub insgesamt als beendet.
5.9 Sonderurlaub

Benötigt ein Spieler mehr Urlaub, so hat er dies zu begründen. Sonderurlaub wird nur gewährt, wenn der reguläre Urlaub verbraucht ist, und in der Regel höchstens im Umfang von 5 Wochen pro Jahr. Über die Gewährung von Sonderurlaub und seine Dauer entscheidet das Turnierbüro.

5.9.1 Unerwartete Ereignisse, rückwirkender Urlaub

Bei technischen Problemen mit dem Online-Zugang oder bei anderen Notfällen kann eine Mitteilung über notwendigen Urlaub/Sonderurlaub auch per Fax, telefonisch, per Post oder per Mail an das Turnierbüro erfolgen, wenn der Spieler an einer üblichen Urlaubsmeldung gehindert ist. Urlaub/Sonderurlaub kann auf Antrag in ausreichend begründeten Fällen bis zum Gesamtumfang rückwirkend genehmigt werden; dies gilt jedoch nur, wenn der beantragende Spieler die Beantragung des Urlaubs nicht schuldhaft verzögert hat, dies hat er glaubhaft zu machen. Ein Antrag auf rückwirkenden Urlaub/Sonderurlaub ist an das Turnierbüro zu richten.
5.8 Sonderurlaub

Benötigt ein Spieler mehr Urlaub, so hat er dies zu begründen. Sonderurlaub wird nur gewährt, wenn der reguläre Urlaub verbraucht ist, und in der Regel höchstens im Umfang von 5 Wochen pro Jahr. Über die Gewährung von Sonderurlaub und seine Dauer entscheidet das Turnierbüro. Das Turnierbüro berücksichtigt bei seiner Entscheidung, ob dadurch der reibungslose Turnierverlauf ungebührlich beeinträchtigt wird oder nicht.

5.8.1 Unerwartete Ereignisse, rückwirkender Urlaub

Bei technischen Problemen mit dem Online-Zugang oder bei anderen Notfällen kann eine Mitteilung über notwendigen Urlaub/Sonderurlaub auch per Fax, telefonisch, per Post oder per Mail an das Turnierbüro erfolgen, wenn der Spieler an einer üblichen Urlaubsmeldung gehindert ist. Urlaub/Sonderurlaub kann auf Antrag in ausreichend begründeten Fällen bis zum Gesamtumfang rückwirkend genehmigt werden; dies gilt jedoch nur, wenn der beantragende Spieler die Beantragung des Urlaubs nicht schuldhaft verzögert hat, dies hat er glaubhaft zu machen. Ein Antrag auf rückwirkenden Urlaub/Sonderurlaub ist an das Turnierbüro zu richten.
5.10 Höchstspieldauer in Turnieren

Um den Ablauf von Turnieren in einem angemessen zeitlichen Rahmen zu gewährleisten, gilt für Partien, die innerhalb eines Turniers gespielt werden, eine Höchstspieldauer. Für eine Partie steht beiden Spielern zusammen (einschließlich Urlaubszeiten) ab dem offiziellen Beginn maximal 1 Jahr zur Verfügung. Ist eine Partie nach einem Jahr nicht beendet, so teilen beide Spieler dem Turnierleiter den Stand der Partie mit (einschließlich der Notation aller Züge gemäß 7.1 und beantragen die Wertung. Beantragt ein Spieler als Wertung Remis oder seinen Sieg, so hat er dies zu begründen. Partien, in denen die Spieler innerhalb eines Jahres nicht mindestens 30 Züge getätigt haben, werden Remis gewertet. Im übrigen entscheidet das Bewertungsgremium über den Ausgang der Partie, sofern nicht beide Spieler denselben Antrag stellen. Hierfür wird ein einheitliches Verfahren verwendet. Die Regelungen gelten analog für Partien, für die durch abweichende Regeln oder die Turnierausschreibung eine andere Höchstspieldauer festgelegt wurde.
5.9 Höchstspieldauer in Turnieren

Um den Ablauf von Turnieren in einem angemessen zeitlichen Rahmen zu gewährleisten, gilt für Partien, die innerhalb eines Turniers gespielt werden, eine Höchstspieldauer. Für eine Partie steht beiden Spielern zusammen (einschließlich Urlaubszeiten) ab dem offiziellen Beginn maximal 1 Jahr zur Verfügung. Ist eine Partie nach einem Jahr nicht beendet, so teilen beide Spieler dem Turnierleiter den Stand der Partie mit (einschließlich der Notation aller Züge gemäß 7.1 und beantragen die Wertung. Beantragt ein Spieler als Wertung Remis oder seinen Sieg, so hat er dies zu begründen. Partien, in denen die Spieler innerhalb eines Jahres nicht mindestens 30 Züge getätigt haben, werden Remis gewertet. Im übrigen entscheidet das Bewertungsgremium über den Ausgang der Partie, sofern nicht beide Spieler denselben Antrag stellen. Hierfür wird ein einheitliches Verfahren verwendet. Die Regelungen gelten analog für Partien, für die durch abweichende Regeln oder die Turnierausschreibung eine andere Höchstspieldauer festgelegt wurde.


Begründung:

Zu 5.1
Die Spielordnung allgemein und die Bedenkzeit- und Urlaubsregeln insbesondere sollen dem sportlichen Ablauf der Turniere dienen und explizit die Entscheidung "auf dem Brett" fördern.

Zu 5.2
Spieler aus anderen Zeitzonen sind damit in dem Sinne gleichgestellt, daß ein Bedenkzeittag grundsätzlich 24 Stunden entspricht. Beispiel: Erhält ein Spieler den Zug seines Gegners um 23.59 Uhr hat er, unabhängig von der Zeitzone, in der er lebt, genau 24 Stunden Bedenkzeit, wenn er einen Tag verbrauchen will.

Zu 5.4
Ist nicht mehr relevant.

Zu 5.7
Ist nicht mehr relevant.

Zu 5.8
Urlaub ist im Voraus mitzuteilen. Das ist rechtzeitig. Aus praktischen Gründen ist dies nicht genauer präzisierbar. Der Urlaubsanspruch von 35 Tagen sollte erhalten bleiben. Dies hat sich in der Praxis bewährt. Weniger würde die Spieler unzumutbar belasten, mehr würde die Dauer der Partien verlängern und möglicherweise eine sportliche Entscheidung beeinträchtigen.

Zu 5.9
Bei derartigen Entscheidungen sind die persönlichen Interessen des betreffenden Spielers und die der anderen Turnierteilnehmer abzuwägen. Ansonsten hat sich die Verfahrensweise in der Praxis bewährt, insbesondere wenn es darum geht, kameradschaftlich auf technische Probleme einzelner Spieler Rücksicht zu nehmen. Dies entspricht den Grundsätzen unseres Clubs!

Zuletzt geändert am 20.04.2010