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Deutscher E-Mail-Schachclub

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Wertungskommission

10/2010


 

Notation

1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. O-O Nxe4 6. d4 b5 7. Bb3 d5 8. dxe5 Be6 9. Nbd2 Nc5 10. c3 d4 11. Bxe6 Nxe6 12. cxd4 Ncxd4 13. a4 b4

Diagramm

Diagramm

Anträge

1) Weiß kann keinen Antrag abgeben

2) Schwarz beantragt Remis mit folgender Analyse

Auf 13. a4 hatte ich von Anfang an vor 13... b4 zu ziehen. Es könnte so weitergehen:
13... b4 14. Nb3 Nxb3 15. Qxb3 Bc5 16. Rd1 Qe7 17. h4 h6 oder
Nach 15... Bc5 16. Bg5 Nxg5 17. Rad1 Qe7
Immer mit geringem Vorteil für Weiß; aber auch mit berechtigten Chancen für Schwarz auf Ausgleich und damit auf Remis. Es ist ja bekannt, dass Schwarz im offenen Spanier immer um Ausgleich kämpfen muss. Um diesen zu erzielen, ist auch folgende Variante eine gute Alternative:
13. a4 Lc5 14. Ne4 Bb6 15. Nxd4 Bxd4 16. Ng5 c5 17. Nxe6 fxe6
Auch mit geringem Vorteil für Weiß, aber ebenfalls mit guten Remischancen für Schwarz. In Anbetracht des frühen Partiestadiums halte ich eine Abschätzung auf Remis als gerecht und angemessen.

Ergebnis der Abschätzung

Die Partie ist als Remis zu werten.

Begründung:

Die Partie wird remis gewertet. Sie befindet sich noch in der Eröffnungsphase und es ist nur ein minimaler Vorteil für weiß zu sehen. Dieser minimale Vorteil wird bei exaktem Spiel von schwarz nach dieser Eröffnungsvariante auf einen Ausgleich herauslaufen. Dem Antrag von Schwarz wird daher zugestimmt

Zuletzt geändert am 15.05.2010