Newsletter des DESC ... Nr. 05 / 2011 ... 31. Januar 2011
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http://www.desc-online.de/ : Redaktion Ralf Mulde: DESC@uni.de
Download NL: http://www.desc-online.de/newsletter/
Partie Archiv: http://www.desc-online.de/service/archiv/download.php
NL abbestellen: http://www.desc-online.de/newsletter/abmeldung.php
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01.) Thomas Urlau / Die Admins: Stellenausschreibung
02.) Roland 'Sercice' Watson: Bücherecke und Partie des Monats
03.) Josef Schmitz / Admins: Danke für die Spenden an den DESC
04.) Friedrich Irmer: Die Pyramide mit Wochenzettel
05.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide
06.) Ralf Mulde: Teams des DESC
07.) Josef Schmitz: Gardeschweizer
08.) Hans Krebs: Favorit, Rolle, Sieg: Werner Krammer, D0620
09.) Josef Schmitz: Einzelspiele
10.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen >
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Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h.
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01.) Thomas Urlau / Die Admins: Stellenausschreibung
Bist Du bereit, Deine Schaffenskraft einzubringen?
Bist Du bereit, etwas von Deiner Freizeit zu opfern?
Bist Du bereit, Dir ehrenamtlich Sorgen und Nöte anderer anzuhören?
Bist Du bereit, die Fehler anderer aufzudecken und sie freundlich
darauf hinzuweisen?
Bist Du bereit für mich, damit ich Dich anschreiben und Dir Namen
von Spieler zuschicken kann, die Du begleiten kannst?
DANN BIST DU BEREIT, Dich als Turnierleiter im DESC zu
bewerben.
Geboten wird eine Stelle als Turnierleiter. Die Bezahlung ist Null.
Der Dank aller Spieler ist Dir aber gewiss. Und ich bin gewillt,
ab und zu ein paar aufmunternde Worte für Dich zu finden.
Ansonsten ist es nicht schlimm. Wir erklären Dir, was Du als TL
zu tun hast.
Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen und Du kannst selbst bestimmen,
wie viele Turniere Du als TL übernehmen möchtest.
Alles ist freiwillig. Und Dir steht immer ein kompetenter Mensch des
DESC als Ansprechpartner zur Verfügung, falls es mal ein Problem
geben sollte (Regel, Satzung etc.)
Solltest Du Dich entscheiden, für den DESC mal ehrenamtlich tätig
werden zu können, dann schreib mich einfach an und ich beantworte
Dir gerne alle Deine offenen Fragen, die Du gewiss noch haben wirst.
Thomas Urlau < thomasurlau@desc-online.de >
+ // +
02.) Roland 'Sercice' Watson: Bücherecke und Partie des Monats
Trotz Datenbank und Computertechnik spielen Bücher (Gott sei Dank)
immer noch eine wichtige Rolle. Den Überblick bei der Vielzahl von
Angeboten zu behalten ist allerdings nicht einfach. Machen wir uns
also doch die Erfahrungen der DESC-Spieler zu nutze.
Welches Schachbuch habt Ihr zuletzt gelesen? Welches hat Euch gut,
welches weniger gut gefallen? Lasst doch alle DESCler an Euren
Eindrücken teilhaben und schreibt hier ein kurzes Statement oder
eine umfangreichere Rezension über die gelesenen Bücher.
Tipps, Statements oder Rezensionen könnt Ihr mir
(Roland.admin@desc-online.de) schicken oder selbst auf die Seite
<http://www.desc-online.de/service/DESC-Buchecke/start.htm>;
unter "neues Buch" einfügen.
Ihr könnt auch eine Bewertung von 1 bis 6 nach dem Schulnotenprinzip
abgeben. Also ran an die Bücher und ab in die Bücherecke.
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Und wir, der DESC, möchten die Partie des Monats (PdM) wieder zum
Leben erwecken. Dazu brauchen wir aber ein paar Leute, die sich jeden
Monat ein paar Partien ansehen und sie bewerten. Also ein Gremium.
Dieses Gremium sollte aus 7 Personen bestehen. Wer also Interesse hat,
soll sich bei mir (Roland.admin@desc-online.de) melden. Sobald das
Gremium steht, starten wir die Partie des Monats (PdM).
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03.) Josef Schmitz / Admins: Danke für die Spenden an den DESC
Nochmals herzlichen Dank an die edlen Spendern der vergangenen
Woche! Da war sogar eine Auslandsüberweisung mit dabei!
+ // +
04.) Friedrich Irmer: Die Pyramide mit Wochenzettel
Neues Jahr, neues Glück; auch dieses Jahr gibt es scheints Mutige, die
ihr Glück in der Pyramide versuchen wollen. Und somit begrüßen wir
Achim Weber als ersten Neuzugang des Jahres: Viel Spaß und Erfolg,
Achim! Ganz professionell war seine erste Amtshandlung: den Freiplatz
auf Ebene 10 als solide Basis für den weiteren Aufstieg einzunehmen.
Sein erster Gegner ab dem 13.02.2011: Wilhelm Coché auf Ebene 9.
Cossmann, Robert (Eb.6) : Schott, Detlef (Eb.5), P2010.085 [C17]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.a3 Ba5 6.b4 cxd4 7.Qg4 Kf8
8.bxa5 dxc3 9.Qb4+ Ne7 10.Qxc3 Nbc6 11.a6 bxa6 12.Nf3 Qa5
13.Bd2 Qxc3 14.Bxc3 g6 15.Rb1 Kg7 16.Bd3 Rd8 17.h4 h5
18.Bd2 Rd7 19.Bg5 Ng8 20.O-O Rb8 21.c4 dxc4 22.Bxc4 Rxb1
23.Rxb1 Bb7 24.Be2 Kf8 25.Kh2 Nge7 26.g3 Nd5 27.Rc1 Rc7
28.Bd2 Ke8 29.Kh3 Nb8 30.Ng5 Rxc1 31.Bxc1 Nc3 32.Bf1 Nd1
33.f4 Bc6 remis
Detlef konnte auf diese Weise zwar den weiteren Aufstieg Roberts
aufhalten, aber sicher nicht für immer; Robert ließ sich umgehend
wieder auf die Warteliste setzen.
Semmler, Josef (Eb.10) : Mueller, Horst (Eb.8), P2009.007 [B63]
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 d6 6.Bg5 e6 7.Qd2 h6
8.Bxf6 gxf6 9.Be2 Nxd4 10.Qxd4 Bd7 11.O-O a6 12.Rad1 Be7
13.Rd3 Rc8 14.b4 Rc6 15.Qe3 Qc7 16.Qd2 h5 17.h4 Bf8 18.Qe3 Qb6
19.Qf3 Bg7 20.Rb1 Qc7 21.Qg3 Bf8 22.a4 Qc8 23.Rb3 Rc7
24.Qf3 Be7 25.a5 Rc6 26.Qe3 Qc7 27.Qd2 Bf8 28.Rf3 Bg7
29.Qd3 Bf8 30.Qd4 Be7 31.Re3 Qd8 32.Qd1 Rc8 33.Bxh5 b6
34.axb6 Qxb6 35.g3 Rc4 36.b5 axb5 37.Be2 Rd4 38.Qa1 b4
39.Bd3 d5 40.Ne2 Rc4 41.exd5 Rc7 42.dxe6 Bxe6 43.Rb1 O-O
44.Nf4 Ra7 45.Qb2 Ra2 46.Qc1 Bc5 47.Rf3 Ra5 48.Nxe6 Qxe6
49.Qh6 f5 50.Qg5+ Qg6 51.Rxf5 Qxg5 52.Rxg5+ Kh8 53.Kg2 Re8
54.Rf5 Re7 55.Bc4 Kg7 56.Rb3 Bb6 57.Bd5 1:0
Diese Partie brachte etwas für mich völlig Neues! Zum ersten Mal
konnten sich zwei Spieler nach einem Jahr Spielzeit nicht auf ein
Ergebnis einigen, und so musste Schai, der altägyptische Schicksalsgott
bzw. seine Stellvertreter in Form des Abschätzungsgremiums angerufen
werden. Ihr Spruch lautete:
"Die Abschätzung hat also ergeben, dass Josef die Partie gewonnen hat."
Deshalb können wir Josef zum Aufstieg auf Ebene 8 herzlich gratulieren
und Horst alles Gute für seinen nächsten Aufstiegsversuch wünschen.
[-rm-:„Schai konnte seine Gaben in unterschiedlichem Masse verteilen.“
http://www.isis.li/goetter/schai.html ]
Aber ruhig ist es für Josef nicht auf seinem neuen Platz! Postwendend
trat Udo Altmann hervor und forderte ihn zu einer Partie. Und so sehen
wir ab dem 12.02.2011 die Partie
P2011.011: Altmann,Udo (Eb.11) : Semmler, Josef (Eb.8).
Auch ab 12.02.2011 wollen Ralf Bruening (Eb. 9) und Udo Dietrich
(Eb.7) die Plätze neu verteilen ... oder die Verteilung bestätigen.
P2011.005: Kuehn,Juergen(Eb.15) : Beer,Stefanie(Eb.14) 0:1
Jürgen hat sich leider stillschweigend zurückgezogen.
+ // +
05.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide
Die Damenmannschaft ' Frauenpower ' will die ' DESC Schachlöwen '
zähmen. Mal schauen, ob die Löwen sich der Herausforderung stellen.
[-rm-: http://www.spielfilm.de/kino/900284/der-loewe-im-winter.html ]
+ // +
06.) Ralf Mulde: Teams des DESC
Inzwischen habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, die Beiträge
über unsere tapferen Recken in den Mannschaften des DESC erst
ganz knapp vor Redaktionsschluss zu verfassen. Nicht, weil sie
schwierig zu schreiben wären, sondern weil man bei den sich rasch
verändernden Ereignissen einfach nicht mehr mitkommt; schon gar
nicht in meinem, auf die zugehenden Alter. Was heute aufgeschrieben
wird, ist schon im nächsten Moment Altpapier, so wie Dein Computer:
Wenn Du ihn aus dem Regal kaufst, ist er ja schon wieder veraltet.
Den neuesten Stand vermag man stets im Forum des DESC zu
sehen, unter Mannschaften ... mein Nachfolger wird gleichsam als
Antrittsgeschenk eine hübsche, neue Seite im Gewande der üblichen
Turnierseiten des DESC erhalten, aber ganz so weit ist es noch nicht.
Nun, ... bringen wir es hinter uns, liebe Leser, das mit den schlechten
Nachrichten: Gegen die Mädels vom WCCC liegen wir zurück. Nicht
nur so ein kleines bisschen, sondern so richtig satt mit 09.0 : 12.0.
Keineswegs daran „schuld“ ist die folgende Partie. Die ist nur der in
diesen Tagen sonderbaren Häufung dieser tollen Variante geschuldet:
Hartmann,Laura (LGM 2352): Luecke,Vol. (2345) vs WCCC [C18]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 Ne7 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 c5
7.Qg4 O-O 8.Bd3 Qa5 9.Bd2 Nbc6 10.Nf3 f5 11.exf6 Rxf6
12.Qh5 Nf5 13.c4 Qa4 14.g4 dxc4 15.Be4 Ncxd4 16.gxf5 Nxc2+
17.Kf1 c3 18.Bxc3 Qxe4 19.Bxf6 Bd7 20.Rg1 Bb5+ 21.Kg2 Rf8
22.Rad1 Rxf6 23.Rd8+ Rf8 24.Rxf8+ Kxf8 25.fxe6 Qg6+
26.Qxg6 hxg6 27.Kg3 Ke7 28.Kf4 Kxe6 29.Rxg6+ Kf7 30.Rg3 b6
31.Ke5 Kg8 32.Ng5 Bd7 33.Rf3 Be8 34.Rc3 Nd4 35.Ne6 Nxe6
36.Kxe6 Ba4 37.Rd3 b5 38.Rd8+ Kh7 39.Kd5 b4 40.axb4 cxb4
41.Kc4 a5 42.Rd5 Bc2 43.Rxa5 remis
Gut. Jetzt ist es gesagt. Anderswo würde nun der Trainer um seinen
Stuhl bangen müssen, aber der DESC kann sich eben kein doppelt zu
zahlendes Gehalt leisten ... Es ist auf meine Bewunderung für unsere
Gegnerinnen und auf meine Vorliebe für (inzwischen) ungewöhnliche
Eröffnungen zurückzuführen (dazu mehr unten bei Irres & Wirres),
nicht auf unseren beteiligten Spieler, dass ich hier zwei Partien vom
achten Brett als Garnitur ausgesucht habe.
Cossmann, Robert (2282) : Oswald, Tina (2186), vs WCCC [C29]
1.e4 e5 2.Nc3 Nf6 3.f4 d5 4.exd5 Nxd5 5.fxe5 Nxc3 6.bxc3 Qh4+
7.Ke2 Bg4+ 8.Nf3 Nc6 9.d4 O-O-O 10.Qe1 Qh5 11.Kf2 f6
12.exf6 Bxf3 13.Qe6+ Kb8 14.gxf3 gxf6 15.Qh3 Qa5 16.f4 Nxd4
17.cxd4 Rxd4 18.Qb3 Rb4 19.Qe6 Qh5 20.Be3 Bc5 21.Bxc5 Qxc5+
22.Kf3 Qh5+ 23.Kg3 Qg6+ 0:1
Besser sieht es (auf dem Papier) noch gegen den IECC aus. Bisher
gelang es noch, ein Unentschieden zu halten, obwohl Mulde mit am
Brett war, aber noch laufen viele Partien und nicht alle stehen so, wie
man sich das in paradiesischen Träumen eben so vorstellt.
Weber,Daniel : Simmelink,Joop, DESC vs IECC 2011 [D30]
1.Nf3 d5 2.d4 Nf6 3.c4 c6 4.e3 e6 5.Bd3 Nbd7 6.Nbd2 Bd6
7.O-O O-O 8.Re1 e5 9.cxd5 Nxd5 10.dxe5 Bc7 11.a3 Kh8
12.Qc2 Qe7 13.Nc4 b5 14.e6 fxe6 15.Ncd2 Bb7 16.h3 N5f6
17.Bxb5 Bh2+ 18.Nxh2 cxb5 19.b4 Ne5 20.Bb2 Rac8 21.Qb1 Nc4
22.Nxc4 Rxc4 23.f3 a6 24.Rc1 Bd5 25.Nf1 Rfc8 26.Qd3 Rxc1
27.Rxc1 Bc4 28.Qd4 Rd8 29.Qb6 Nd5 30.Qxa6 Bxf1 31.Rc8 h6
32.Rxd8+ Qxd8 33.Qxe6 Qg5 34.Qe8+ Kh7 35.Qe4+ Kg8
36.f4 Qxg2+ 37.Qxg2 Bxg2 38.Kxg2 Nxe3+ 39.Kf3 Nc4 40.Bc1 1:0
Im folgenden Ponziani wird das Abspiel Réti Variante genannt. Ich
habe noch nicht ergründet, was der Deutsch/Tscheche, über den wir
hier noch nie länger gesprochen haben, mit der Eröffnung zu tun hatte.
Oswald, Tina (2186) : Cossmann, Robert (2282) , vs WCCC [C44]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.c3 Nge7 4.Bc4 d5 5.exd5 Nxd5 6.O-O Bg4
7.h3 Bh5 8.d4 exd4 9.g4 Bg6 10.cxd4 Bb4 11.a3 Ba5 12.b4 Bb6
13.Re1+ Kf8 14.b5 Na5 15.Ba2 c6 16.Bg5 f6 17.Bd2 cxb5
18.Nc3 Nc4 19.Nxd5 Qxd5 20.a4 Qd6 21.axb5 Nxd2 22.Qxd2 Re8
23.g5 Be4 24.gxf6 1:0
+ // +
07.) Josef Schmitz: Gardeschweizer GS014 beendet
Die fünfte und letzte Runde des GS014 ist abgeschlossen
und damit eben auch dieses Turnier:
Milde, Lars : Verbesek, Winfried, GS014 [C18]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 Ne7
7.Qg4 O-O 8.Bd3 f5 9.exf6 Rxf6 10.Bg5 Rf7 11.Qh5 g6
12.Qd1 Nbc6 13.Nf3 c4 14.Be2 Qa5 15.Bd2 Nf5 16.O-O Bd7
17.Qc1 Re7 18.Re1 Nd6 19.h4 Ne4 20.Bf1 Nxd2 21.Qxd2 Rf8
22.h5 gxh5 23.Ne5 Qc7 24.Qh6 Rf5 25.Nxd7 Qxd7 26.g3 Nd8
27.Bh3 Nf7 28.Qe3 Rf6 29.Rab1 Qd6 30.a4 h6 31.Kh1 Qc6
32.a5 Qa4 33.Rec1 Kh7 34.Ra1 Qe8 35.Rg1 Nd6 36.f3 Qf7
37.Raf1 Nf5 38.Qe1 0:1
GS014.41: Milde, Lars : Verbesek, Winfried ............ 0:1
GS014.42: Hoeppenstein, Michael : Auburger, Kirstin ... remis
GS014.43: Jung, Reiner : Litz, Knut ................... remis
GS014.44: Warnest, Stefan : Gretencord, Ulrich ........ 0:1
GS014.45: Grimm, Wolfgang : Urlau, Thomas ............. 0:1
GS014.46: Grott, Peter : Funke, Olaf .................. 1:0
GS014.47: Cremerius, Armin : Weidemann, Uwe ........... 1:0
GS014.48: Neumann, Frank : 'Freilos' .................. 1:0
Warnest, Stefan : Gretencord, Ulrich, GS014 [C18]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 Ne7 7.Qg4 O-O
8.Bd3 f5 9.exf6 Rxf6 10.Bg5 Rf7 11.Qh4 h6 12.Bxe7 Qxe7
13.Qxe7 Rxe7 14.Nf3 c4 15.Bg6 Nc6 16.g4 e5 17.h3 exd4+ 18.Kd2 Re6
19.Bf5 Rf6 20.Nxd4 Nxd4 21.cxd4 Bxf5 22.gxf5 Rxf5 23.Rh2 Raf8
24.Ke2 Rf4 25.c3 Re8+ 26.Kd2 Rf3 27.Rc1 Rd3+ 28.Kc2 Re2+
29.Kb1 Rdd2 30.Rf1 Rb2+ 0:1
E n d s t a n d
= = = = = = =
01.) Auburger, Kirstin ....... 3.5 Pkt.
01.) Urlau, Thomas ........... 3.5 Pkt.
01.) Gretencord, Ulrich ...... 3.5 Pkt.
01.) Verbesek, Winfried ...... 3.5 Pkt.
- - -
05.) Litz, Knut .............. 3.0 Pkt.
05.) Jung, Reiner ............ 3.0 Pkt.
05.) Hoeppenstein, Michael ... 3.0 Pkt.
05.) Grott, Peter ............ 3.0 Pkt.
- - -
09.) Warnest, Stefan ......... 2.0 Pkt.
09.) Cremerius, Armin ........ 2.0 Pkt.
- - -
11.) Funke, Olaf ............. 1.5 Pkt.
11.) Weidemann, Uwe .......... 1.5 Pkt.
13.) Neumann, Frank .......... 1.0 Pkt.
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs014
Grimm, Wolfgang : Urlau, Thomas, GS014 [A10]
1.c4 e5 2.Nc3 Bb4 3.Nd5 Be7 4.d4 d6 5.dxe5 dxe5 6.e4 c6
7.Nxe7 Qxe7 8.Nf3 Nf6 9.Bd3 O-O 10.O-O Rd8 11.Qe2 c5 12.Rd1 Bg4
13.h3 Bxf3 14.Qxf3 Nc6 15.Bg5 Rd6 16.Qe3 Rad8 17.a3 h6 18.Bh4 g5
19.Bg3 Qd7 20.Be2 Nd4 21.Rdc1 Nxe2+ 22.Qxe2 Rd2 23.Qf3 Qe6
24.Qf5 Re8 25.b3 Rd3 26.b4 Qxf5 27.exf5 Ne4 28.Bh2 Nd2 29.bxc5 f6
30.Ra2 Rc8 0:1
Ein Novum der bisherigen Turniere: Es gibt 4, in Worten v i e r, Sieger.
Gratulation an die Viererbande! Ganz herzlich gratuliere ich diesen
v i e r Turniersiegern!
Hoeppenstein, Michael : Auburger, Kirstin GS014 [A46]
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nc3 Nf6 4.Nf3 c6 5.e3 Nbd7 6.Qc2 Bd6 7.Bd3 O-O
8.cxd5 exd5 9.O-O Re8 10.Re1 Nf8 11.h3 Be6 12.Bd2 Qc7 13.a3 h6
14.Rec1 Qb8 15.Na4 N8d7 16.Bb4 Bc7 17.Be1 Qc8 18.Nd2 Nf8
19.Nf1 Bxh3 20.gxh3 Qxh3 21.f3 Qxf3 22.Qf2 Qg4+ 23.Qg2 N8d7
24.Qxg4 Nxg4 25.Bd2 a6 26.b4 Ndf6 27.Nc5 Ra7 28.a4 Bd6
29.Bf5 g6 30.Bxg4 Nxg4 31.Nd3 h5 32.b5 axb5 33.axb5 remis
Nach fast genau 3 Jahren Spielzeit beendeten 13 von 16 Spielern dieses
Turnier ordnungsgemäß. Mein Dank gilt all diesen Teilnehmern!
- - -
Und auch die Runde 4 des GS015 ist abgeschlossen.
GS015.31: Milde, Lars : Isigkeit, Hans J. .... remis
GS015.32: Jung, Reiner : Mareischen, Pius .... 1:0
GS015.33: Kramer, Jonas : Schott, Detlef ..... 0:1
GS015.34: Minte, Dieter : Zens, Rolf ......... 1:0
GS015.35: Litz, Knut : Wichert, Gerd ......... 0:1
GS015.36: Hardt Broschei, Andr. : Urlau, Thom. 0:1
GS015.37: Stolz, Peter : Freilos ............. 1:0
Jung, Reiner : Mareischen, Pius, GS015 [B43]
1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 a6 5.Nc3 Qc7 6.g3 Bb4 7.Ne2 Nf6
8.Bg2 Be7 9.Nf4 d6 10.O-O O-O 11.Nd3 Nc6 12.a4 Rd8 13.Qe2 Nd4
14.Qd1 h6 15.Be3 Nc6 16.f4 Nd7 17.Qd2 Bf6 18.Qf2 Bxc3
19.bxc3 Na5 20.e5 Nc4 21.Bd4 a5 22.exd6 Nxd6 23.g4 Re8
24.Rae1 Qc4 25.f5 exf5 26.gxf5 Rxe1 27.Rxe1 Qxa4 28.Nf4 Nxf5
29.Nd5 Nxd4 30.cxd4 Nf6 31.Nb6 1:0
Die aktualisierte Tabelle könnt Ihr jederzeit auf der Homepage ansehen:
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs015
Der Zwischenstand sieht so aus:
1.) Jung, Reiner ....... 3.0 Pkt.
1.) Schott, Detlef ..... 3.0 Pkt.
1.) Wichert, Gerd ...... 3.0 Pkt.
4.) Mareischen, Pius ... 2.0 Pkt.
4.) Kramer, Jonas ...... 2.0 Pkt.
4.) Urlau, Thomas ...... 2.0 Pkt.
4.) Stolz, Peter ....... 2.0 Pkt.
8.) Zens, Rolf ......... 1.5 Pkt.
8.) Litz, Knut ......... 1.5 Pkt.
Kramer, Jonas : Schott, Detlef, GS015 [A70]
1.d4 Nf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Nf3 exd5 5.cxd5 d6 6.Nc3 g6 7.e4 Bg7
8.h3 O-O 9.Bd3 Re8 10.O-O Nbd7 11.Re1 a6 12.a4 Ne5
13.Nxe5 Rxe5 14.a5 Re8 15.Bg5 b5 16.axb6 Qxb6 17.Re2 a5
18.Bb5 Bd7 19.Bc4 Nh5 20.g4 h6 21.Bc1 Nf6 22.Bf4 Nxg4
23.hxg4 Bxg4 24.Qd3 Bxe2 25.Qxe2 g5 26.Bh2 f5 27.Qc2 f4
28.Nb5 Be5 29.Qe2 Qd8 30.Qh5 Kg7 31.Ra3 Bxb2 32.Rh3 Qf6
33.Nc7 Rxe4 34.Ne6+ Kg8 35.Bd3 Rxe6 36.dxe6 Qxe6 37.Qxh6 Qxh6
38.Rxh6 Be5 39.Rg6+ Kf7 40.Rxg5 a4 41.Bc4+ Kf6 42.Rg8 Rxg8+
43.Bxg8 f3 44.Bg3 Bxg3 45.fxg3 Ke5 46.Ba2 Kd4 47.Kf2 c4
48.Kxf3 Kd3 49.g4 c3 50.Bb1+ c2 51.Bxc2+ Kxc2 52.g5 a3 53.g6 a2
54.g7 a1=Q 55.g8=Q Qf1+ 56.Ke3 Qe1+ 57.Kf3 d5 58.Qg6+ Kd2 0:1
Wir erwarten eine spannende letzte Runde des GS.015, die am 07.Feb.
startet. Leider sind nur noch 9 Spieler am Start. Knut darf also diesmal
nur zuschauen!
GS015.41: Schott, Detlef : Jung, Reiner ......
GS015.42: Mareischen, Pius : Wichert, Gerd ...
GS015.43: Urlau, Thomas : Kramer, Jonas ......
GS015.44: Stolz, Peter : Zens, Rolf ..........
GS015.45: Litz, Knut : Freilos ............... 1:0
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs015
Und am allerbesten: Hier könnt Ihr Euch für das Turnier GS024 anmelden:
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs023
+ // +
08.) Hans Krebs: Favorit, Rolle, Sieg: Werner Krammer, D0620
Sieger des Turniers ist Werner Krammer ! Herzlichen Glückwunsch!
Werner konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und a l l e Partien
gewinnen. Und sein Gegner war keine Leichtgewichte!
[Für mich als Schachlaien ist es immer wieder erstaunlich, wie die
Spitzenspieler ihr Potenzial umsetzen und ihre Partien gewinnen.
Irgendwie hab ich das Spiel wohl immer noch nicht verstanden...,
aber ich arbeite dran. In der Zwischenzeit mach ich eben den TL. -hk-]
Letztendlich war es doch "nur" ein Zweikampf, da sich Schachfreund
Piotr 'französisch' [ nein, leider nicht mit 1.e4 e6] verabschiedete ...
1.) Krammer, Werner (BAY / 2220) ........ 4,0 Pkt.
2.) Grott, Peter (NRW / 2061) ........... 2,0 Pkt.
3.) Grzelachowski, Piotr (MVP / 2018) ... 0,0 Pkt.
http://www.desc-online.de/turniere/3er/turniertabelle.php?turnier=D0620
Der Sieg dieses Turniers bewirkt die Qualifikation zu einem Siegerturnier,
also nicht vergessen: ANMELDEN!
Krammer, Werner : Grott, Peter, D0620 [E92]
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6 5.Nf3 O-O 6.Be2 e5 7.Be3 Ng4
8.Bg5 f6 9.Bh4 Nc6 10.d5 Nd4 11.Nxd4 exd4 12.Qxd4 g5 13.Bg3 f5
14.Qd1 Nf6 15.exf5 Bxf5 16.O-O Nd7 17.Bg4 Bxc3 18.Bxf5 Rxf5
19.bxc3 Qf6 20.Re1 Rf8 21.Rc1 Nc5 22.f3 Qg6 23.Rc2 R5f6
24.Rd2 g4 25.fxg4 Ne4 26.Rd3 Rf2 27.Bh4 R2f4 28.h3 Qh6
29.Bg3 Nf2 30.Bxf2 Rxf2 31.Ree3 b6 32.Qe1 Rf1+ 33.Qxf1 Rxf1+
34.Kxf1 Qf4+ 35.Kg1 Qxc4 36.Re8+ Kf7 37.Rde3 Qxd5
38.R8e7+ Kf6 39.Rxh7 Qxa2 40.Kh2 1:0
Grott, Peter : Krammer, Werner, D0620 [A29]
1.c4 e5 2.Nc3 Nc6 3.Nf3 Nf6 4.g3 Bb4 5.Bg2 O-O 6.O-O d6
7.e3 Bxc3 8.dxc3 Re8 9.h3 h6 10.b3 e4 11.Nd4 Ne5 12. a4 Bd7
13.Bb2 a6 14.Bc1 Qc8 15.g4 c5 16.f4 exf3 17.Nxf3 Bc6
18.Nxe5 Bxg2 19.Rxf6 gxf6 20.Nxf7 Kxf7 21.Kxg2 Qc6+
22.Qd5+ Qxd5+ 23.cxd5 h5 24.Bd2 hxg4 25.hxg4 Re5 26.c4 Rg5
27.Kf3 Rag8 28.Rg1 f5 29.Rh1 fxg4+ 30.Kg2 b5 31.e4 Re5
32.Rf1+ Ke7 33.axb5 axb5 34.Re1 Rh5 0:1
Diese Bemerkung mit dem „SchachLaien ... (der) das Spiel wohl immer
noch nicht verstanden“ habe, riefe jede Redaktion der Welt ... ins Archiv!
Gohla,Ulf : Krebs,Hans, D0053 2000 [C31]
1.e4 e5 2.f4 d5 3.exd5 exf4 4.Qe2+ Be7 5.c4 c6 6.dxc6? Nxc6
7.Qe4? Qd6 8.Nf3 Nf6 9.Qc2 Nb4 10.Qb3 Bf5 11.Na3 Qe6+
12.Be2 Bd3! 0:1
Und noch wichtiger für den DESC war dieser Sieg des SchachHai(en):
Coast,Peter (1922) : Krebs,H.(1871), vs BCCA, Match 2007 [E84]
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6 5.f3 O-O 6.Be3 Nc6 7.Qd2 Re8
8.Nge2 a6 9.h4 Rb8 10.h5 Nxh5 11.Nd5 e6 12.Ndf4 Nxf4 13.Bxf4 d5
14.cxd5 exd5 15.e5 f6 16.Bh6 Bh8 17.f4 Ne7 18.Ng3 c5
19.O-O-O cxd4 20.exf6 Bxf6 21.Bd3 Bg4 22.Rdf1 Nf5 23.Nxf5 Qc8+
24.Kb1 Bxf5 25.Bg5 Re3 26.Bxf5 Qxf5+ 27.Ka1 Bxg5 28.fxg5 Qxg5
29.Qxd4 Rbe8 0:1 Herzlichen Glückwunsch, Hans! Unser Schachhai!
[Das klingt doch auch ein wenig nach Shanghai ... siehe unten. -rm- ]
+ // +
09.) Josef Schmitz: Einzelspiele
Wer hat noch Lust? Mehr Info? Eine kurze Mail an
josef@desc-online.de genügt.
+ // +
10.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen >
Kommen wir auf eine Eröffnung zurück, die im Match mit dem WCCC
gespielt wurde, bzw. eher auf den Namensgeber, also auf das Eponym.
Der Artikel der deutschen Wikipedia über Domenico Lorenzo Ponziani,
der am 9. November (?) 1719 in Modena geboren wurde und dort am
15. Juli 1796 verstarb, ist seltsam schwach; der in der englischen Wiki
ist besser. Ponziani war 1742 bis 1772 an der Universität Modena
Professor für Zivilrecht, zugleich ab 1764 Priester und einer der drei
besten italienischen Schachspieler des 18. Jahrhunderts. Der Mann
hatte also alle Hände voll zu tun und er war auch sonst gewiss nicht
unbedeutend, was: Seine Grablege fand er in der Kathedrale zu Modena.
Er war Eponym der Ponziani Eröffnung : 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.c3 .
Neben Bartlomiej Heberla (2484) sind auch andere damit aktiv:
Vorobiov (2550) : Smirnow (2452), RUS Ch, Higher Lg. 2008 [C44]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.c3 d5 4.Qa4 Bd7 5.exd5 Nd4 6.Qd1 Nxf3+
7.Qxf3 Bd6 8.Bc4 f5 9.d4 e4 10.Qh5+ g6 11.Qe2 Nf6 12.g3 O-O
13.Bg5 Kg7 14.Nd2 h6 15.Be3 f4 16.gxf4 Bg4 17.Qf1 Qd7
18.Rg1 Qf5 19.Qg2 Rae8 20.Nf1 Kh7 21.h4 Bf3 22.Ng3 Qd7
23.Qf1 Ng4 24.Qh3 Qa4 25.Bb3 Qb5 26.Qf1 Qd7 27.Qh3 Bxf4
28.Kd2 Qb5 29.Qf1 Qb6 30.Re1 h5 31.Kc2 Qd6 32.Qh3 Rf6
33.Kb1 Ref8 34.c4 a5 35.Bc2 Re8 36.a3 b5 37.cxb5 Qxd5 38.a4 c6
39.Ne2 Bxe3 40.Nc3 Qxd4 41.fxe3 Qe5 42.Qg3 cxb5 43.Qxe5 Rxe5
44.axb5 Kh6 45.Rg3 g5 46.hxg5+ Kxg5 47.Reg1 Kh6 48.Ka2 Rfe6
49.Bd1 Rf5 50.Bb3 Re8 51.Bd5 Rxd5 52.Nxd5 Kg5 53.b6 h4
54.Rxg4+ Bxg4 55.Rxg4+ Kxg4 56.Nf6+ Kf3 57.Nxe8 h3
58.b7 h2 59.b8Q h1Q 60.Qf4+ Ke2 61.Nd6 Kd3 62.Qxe4+ 1:0
Über Ponziani bzw. seine Eröffnung gibt es viele neue Untersuchungen:
http://www.beyerverlag.de/advanced_search_result.php?keywords=ponziani&x=0&y=0
https://www.schachversand.de/startneu2.htm
In seinem 1769 in Modena erschienen Buch 'Il giuoco incomparabile
degli scacchi' ('Das mit nichts zu vergleichende Schachspiel') finden
einige, erstaunlich präzise analysierte Endspiele und Eröffnungen, also
doch einiges zur Partieanlage in den „offenen Spielen“. Weder in seinen
noch in den Büchern der anderen beiden aus Modena findet sich etwas
über das Mittelspiel. Es systematisch zu erfassen, blieb sehr viel später
Tarrasch, Nimzowitsch und deren Nachfolgern vorbehalten.
Bei den Drei aus Modena wurde eben zackzack! entwickelt, am besten
der schwächste Punkt im gegnererischen Lager, bevorzugt also f2/f7,
anvisiert, ansonsten eben das Zentrum. Die Bauern dort störten nur,
die waren dazu da, feindliche Figuren zu verjagen, zu mehr nicht.
Überrascht war ich, dass Ponzianis„Läufergambit“, 1.e4 e5 2.Bc4 Nf6
3.d4 , das er in diesem Buch empfahl, auch heute noch gespielt wird:
Sawtschenko (2642) : Zaiatz (2392), Woronesch Mast.Op.(9) [C24]
1.e4 e5 2.Bc4 Nf6 3.d4 exd4 4.Nf3 Nc6 5.O-O Nxe4 6.Re1 d5
7.Bxd5 Qxd5 8.Nc3 Qh5 9.Nxe4 Be6 10.Bg5 h6 11.Bf6 Qa5
12.Nxd4 gxf6 13.Nxf6+ Ke7 14.b4 Rd8 15.bxa5 Nxd4 16.Ne4 1:0
Ponzianis Buch beeinflusste schon fast als eine Gebrauchsanleitung
das Schachspiel des 18. und 19. Jh und wirkt also auch heute noch
nach, ohne dass wir es uns bewusst machen. Auch die Meister von
Staunton, Steinitz, Tarrasch, Nimzowitsch bis Suetin fußten doch
letztlich auf den Schultern der Riesen zur Zeit der Franzö. Revolution.
Ponziani war Zeitgenosse des in diesem Zusammenhang unbedingt
mit zu erwähnenden François André Danican (Duncan) Philidor, der
vom 7.Sept.1726 (Dreux) bis 31.Aug. 1795 (London) lebte.
Philidor war von den Revolutionswirren etwas weniger berührt als
mancher andere, weil der französische Komponist sich ab 1770 in
London als Schachlehrer verdingt hatte, von wo aus er außerhalb der
"Schachsaison" immer wieder über den Kanal zurück pendelte.
Erst 1792, drei Jahre nach der Revolution, versperrten ihm die polit.
Wirren diese Route (Bildung der Ersten Koalition : Spanien, Holland,
Österreich, Preußen, England und Sardinien gegen Frankreich) und
so blieb der nun schon 66jährige eben im Land der Pfefferminzsaucen
und der Hammelkeulen, wo(ran) er drei Jahre später starb.
http://www.zeit.de/2006/29/Siebecks-Sommerseminar-2
Ob Ponziani je mit Philidor in Kontakt kam, weiß ich (noch) nicht.
In Italien aber hatte er sowieso zwei kongeniale Mitstreiter, und bald
waren die Jungs bekannt als die Drei von der Tank... äh .. die 'Drei aus
Modena', nämlich die Meister und Theoretiker Ercole del Rio und
Giambattista Lolli.
Ein Endspiel mit Turm + Läuferbauer gegen Läufer, verteidigender
König auf dem Umwandlungsfeld ist die „del Rio Stellung“, die remis
ist. Und Lolli ist nicht Erfinder einer Zuckerstange, auch nicht Bruder
der Lollobrigida, sondern der Mann mit dem „Lolli Gambit“ 1.e4 e5
2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.Bc4 g4 5. Bxf7+ , das aber heute praktisch nicht
mehr gespielt wird ... und dann doch einmal ...:
Nasikan,Nik. : Pasemko,Vit., Steptschew Memo, Kiew 2004 [C37]
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Nf3 g5 4.Bc4 g4 5.Bxf7+ Kxf7 6.Ne5+ Ke8
7.Qxg4 Nf6 8.Qxf4 d6 9.Nf3 Bg7 10.O-O Kf8 11.d4 Kg8 12.e5 dxe5
13.dxe5 Nd5 14.Qg3 h6 15.c4 Nb6 16.b3 Nc6 17.Bb2 Be6
18.Nc3 Bxc4 19.Rad1 Qe7 20.bxc4 Nxc4 21.Nd5 Qc5+ 22.Kh1 Nxb2
23.Nf6+ Kf7 24.Nd7 Qe7 25.Nh4+ Ke8 26.Qg6+ Kd8 27.Nb6+ Nxd1
28.Rxd1+ Qd6 29.Rxd6+ cxd6 30.Qxd6+ Ke8 31.Nxa8 Bxe5
32.Nc7+ Kf7 33.Qe6+ Kg7 34.Nf5+ Kf8 35.Qe8# 1:0
Was ich mir noch gar nicht klargemacht hatte, sind die historischen
Umstände, in denen die Klassiker des vormodernen Schachs (also vor
dem Turnierschach, 1851 startend) und zugleich Urväter des heutigen
Turnierschachs lebten. Natürlich hatte die Französische Revolution
auch Auswirkungen nach Italien. Ich denke, man sollte davon abgehen,
Schachspieler immer nur auf ihre Partien, ihre Turniere und ansonsten
auf ihre Lebensdaten zu reduzieren. Zu ihnen gehört die Einbettung in
ihr historisches Umfeld.
Unser Partner Schach Niggemann hat die, wie ich höre, großartige
Biographie von Susanne Poldauf über Philidor im Angebot, natürlich
neben anderem: https://www.schachversand.de/startneu2.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Lorenzo_Ponziani
- -
Richtig schöne, gut lesbare Bücher über Fernschach mit tollen Partien
und präzisen Kommentaren sind selten. Vielleicht mangelt es an Autoren,
die in der Lage wären, die Weltfernschachspitze zu kritisieren. Ein Buch
fand ich bei unserem Partner, dem Beyer Verlag (und viele andere des
Qualitätsanbieters!), das von Baumbach/Anton , das Massow Memo:
http://www.beyerverlag.de/Verschiedenes/Gladiatoren-ante-Portas--Massow-Memoiral.html
- - -
Ein Artikel (welcher könnte es sein?) in dieser Ausgabe ließ mir das
Wort „shanghaien“ in den Sinn kommen,also die Zwangsrekrutierung
von Seeleuten ... naja, im DESC gibt es zum Glück keinen Zwang.
Schirow (2749) : Kramnik (2780), Shanghai Masters 2010 [E20]
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.f3 c5 5.d5 b5 6.e4 O-O 7.e5 Ne8
8.f4 exd5 9.cxd5 d6 10.Nf3 c4 11.a4 Bg4 12.axb5 Nd7 13.e6 fxe6
14.dxe6 Nb6 15.Be2 Nc7 16.Ng5 Bxe2 17.Qxe2 d5 18.O-O Qf6
19.f5 Rae8 20.Rxa7 Nxe6 21.Nxe6 Rxe6 22.Qf2 Qe5 23.g4 Rg6
24.Qg2 Rgf6 25.Bf4 Qd4+ 26.Qf2 Qxf2+ 27.Kxf2 d4 28.Ne4 R6f7
29.Rxf7 Rxf7 30.Ra1 h6 31.Be5 d3 32.Bd4 Rb7 33.h4 Bf8 34.Rc1 Nd5
35.Rxc4 Rxb5 36.Rc8 Kf7 37.g5 Ne7 38.Nd6+ 1:0
Natürlich gibt es in Shanghai einen Schachverein; wo Briten zugange
waren, ist das dann immer ein 'Club', der 'Shanghai Chess Club'. Wer
einmal in der Gegend zu tun hat: In 'Oscar's Club' jeden Sonntag ab
16:00 h, also nicht nur die hierzulande üblichen Abendgesellschaften.
Leider finde ich keine Partien auf deren Seite: http://www.shchess.com/
Aber man muss sich zu helfen wissen; hier eine Simultanvorstellung
des Weltmeisters ebenda, gegen den Macher des SCC, J. Waldron:
Anand : James Waldron, Shanghai Chess Club Simultan 2010 [B00]
1.e4 Nc6 2.Nf3 e6 3.d4 Nf6 4.e5 Nd5 5.c4 Bb4+ 6.Bd2 Bxd2+
7.Qxd2 Nde7 8.d5 Nb8 9.d6 cxd6 10.exd6 Nf5 11.g4 Nh6 12.Rg1 a5
13.Nc3 b6 14.O-O-O Bb7 15.Be2 Na6 16.Ne5 Rc8 17.Kb1 Rc5
18.f4 Qc8 19.Na4 f6 20.g5 Be4+ 21.Ka1 Nf5 22.gxf6 gxf6 23.Bh5+ 1:0
Dieser Hort englischer Lebensart am Rande des lukrativen Asiens, der
als englischer Club n a t ü r l i c h keine Frauen (aus Angst?) aufnimmt,
wurde schon 1905 gegründet.
http://www.logicalchess.com/info/history/1900-1930.html
In erfreulicher Frische heißt es in einer Ausgabe des 'Laker's Chess
Magazine, November 1906 - April 1907' : 'We are a very democratic
assembly. No race or class distinctions are permitted - hence the ladies
hold aloof. Moreover they can't play, so it doesn't matter much“, was
so viel heißt, dass sie überaus demokratisch seien, keine Unterschiede
der Klassen oder Rassen erlaubten, allerdings ... die Damen müssten
draußen bleiben. Außerdem könnten die nicht spielen, so dass es ja
eigentlich egal sei.
Ach, übrigens: Man informiere sich oben über den Zwischenstand des
DESC gegen die Damen vom WCCC ...
Berühmtester Spieler des Shanghai Chess Club ist zweifellos der in
dieser Stadt geborene GM Ni Hua, im April 2009 mit Elo 2724 und
damit als Nr.21 der Weltrangliste schon etwas mehr als ein Clubspieler.
http://www.chessgames.com/player/ni_hua.html
Ni Hua (2705) : Swidler (2765), Russld.: China, Ningbo 2008 [B51]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.Bb5+ Nc6 4.O-O Bd7 5.Re1 Nf6 6.c3 a6 7.Ba4 b5
8.Bc2 e5 9.h3 g6 10.d4 Bg7 11.dxc5 dxc5 12.a4 O-O 13.axb5 axb5
14.Rxa8 Qxa8 15.Qd6 c4 16.Bg5 Be6 17.Nxe5 Nxe5 18.Qxe5 Nd7
19.Qg3 b4 20.cxb4 Bxb2 21.Bd2 Rb8 22.f4 f6 23.Kh1 Bd4
24.Bc3 Bxc3 25.Qxc3 Rb7 26.Qd2 Qf8 27.Nc3 Nb6 28.Qd4 Nd7
29.Rb1 g5 30.e5 Rxb4 31.Rxb4 Qxb4 32.f5 fxe5 33.Qd2 Bf7
34.Qxd7 Qxc3 35.Qd8+ Kg7 36.f6+ Kh6 37.Qf8+ Kh5 38.Qxf7+ Kh4
39.Qxh7+ Kg3 40.Qe4 1:0
Aber Shanghai hat auch etwas mit Fernschach zu tun. Zu einen hat der
' Shanghai Chess Club ' die eine oder andere Fernpartie ausgetragen,
zum anderen diente es dem neben Cecil Purdy absolut wichtigsten
Fernschachmeister Australiens als eine frühe Durchgangsstation:
Vale Garry Koschnitski, geboren als Grigory Semienovich Koshnitsky.
Graham Clayton schrieb auf der Seite Chessgames.com einiges über
Koschnitski, was der wiederum einem Artikel von Robert Jamieson
im Bulletin Nr.35, September 1999, der 'Austral. Chess Fed.' entnahm:
Garry Koschnitski, in diesem Jahrhundert neben Cecil Purdy die
bekannteste Erscheinung im Australischen Schach, verstarb mit 91
Jahren in Adelaide. Koschnitski wurde am 6.10.1907 geboren und
starb am 17.9.1999. Er war zugleich ein Meisterspieler und Funktionär.
Er war der "Große Alte Mann des Australischen Schachs". Grigori
Semienowitsch Koschnitski (Garry) wurde 1907 in Kischenew in
Russland geboren, aber seine Familie verzog nach Shanghai und
' Kosch ' wurde hier in seinem ersten Schachclub sogleich bekannt, als
er den auf einer Simultantournee befindlichen Boris Kostic besiegte.
Koshnitsky : Llorens Riera, corr olm6 qual ICCF 1965 [B68]
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 d6 6.Bg5 e6 7.Qd2 a6
8.O-O-O Bd7 9.f4 Be7 10.Nf3 b5 11.a3 b4 12.axb4 Nxb4 13.Bc4 Qa5
14.Kb1 Qc5 15.Bb3 a5 16.Na4! Nxe4 17.Nxc5 Nxd2+ 18.Rxd2 dxc5
19.Rxd7 Kxd7 20.Ne5+ Ke8 21.Ba4+ Kf8 22.Nd7+ Kg8 23.Bxe7 c4
24.Nb6 Ra7 25.Rd1 h5 26.Bd6 Kh7 27.c3 Nd3 28.Rd2 g5 29.fxg5 e5
30.Nxc4 e4 31.Bc6 1:0
1926 verzog er nach Brisbane in Australien und schaffte in den
Meisterschaften von Queensland einen ' Hat Trick ' mit Siegen in den
Jahren 1926, 1927 und 1928. Er zog nun nach Sydney um (das sind
von Brisbane 734 km), um auf größere Herausforderungen zu treffen
(wovon er sich nebenbei ernährt hat, interessierte den Autor offenbar
nicht so sehr -rm-) und traf auf den jungen Cecil Purdy, der für sein
ganzes Leben sowohl sein Freund wie auch sein Rivale werden sollte.
' Kosch ' siegte aber zunächst einmal 1933 mit seinem dritten Versuch
in der ' Australischen Meisterschaft ' und war 1939, sogar mit einem
R e k o r d von 12,5 Pkt. aus 13 Partien, nochmals überaus erfolgreich.
' Kosch ' verpflichtete sich während des Zweiten Weltkriegs für die
Armee und wurde schon bald in eine Unterrichtsstaffel versetzt, in der
den Soldaten Schach gelehrt wurde. Er gab Simultanvorstellungen und
Lektionen in ganz Queensland, New South Wales and New Guinea und
wurde zum Lieutenant befördert. (Wenn man bedenkt, wie tapfer und
mit welch hohen Verlusten gerade die Soldaten Australiens im Krieg
kämpften, ist dieser Werdegang doch recht erstaunlich.)
Koshnitsky : Uytterhoeve, corr olm6 qual ICCA 1946 [D19]
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 dxc4 5.a4 Bf5 6.e3 e6 7.Bxc4 Bb4
8.O-O O-O 9.Qe2 Ne4 10.Bd3 Bxc3 11.bxc3 Nxc3 12.Qc2 Bxd3
13.Qxd3 Nd5 14.Ba3 Re8 15.Rab1 Qc7 16.e4 Ne7 17.Ne5 Nd7
18.Nc4 c5 19.dxc5 Nxc5 20.Qd6 Rac8 21.Qxc7 Rxc7 22.Nd6 Ra8
23.Bxc5 Rxc5 24.Rxb7 Ng6 25.f4 f6 26.f5 Nf8 27.Re7 exf5 28.Nxf5
1:0
Nach dem Krieg eröffnete er eine Schach Akademie in ' Anthony
Horden's Store ' in Sydney, die bis 1960 arbeitete. Nachdem ' Koschs '
1947 geschieden worden war, heiratete er 1950 Evelyn Esau, die selbst
eine versierte Schachspielerin und Organisatorin war. Die beiden waren
einzig in der Schachwelt und wurden 1993 Ehrenmitglieder der FIDE.
1961 begann ' Kosch ' seine Tätigkeit in der FIDE als Präsident der
Zone 10 (Südostasien/Pazifik) und wurde ins 'FIDE Central Committee'
gewählt. Er war von nun an für viele Jahre Australiens Delegierter in der
FIDE und zudem 1964, 1968 und 1970 Kapitän des Olympiateams.
Die Koschnitskis organisierten nach einem Umzug nun in Adelaide
viele internationale Turniere, erst 1971 das ' Karlis Lidums Internat.'
und 1988 gar die WM der Junioren ... als er schon 81 Jahre als war!
Es folgten viele Auszeichnungen, so 1979 der Ehrenpräsident der
' Australian Chess Fed. ' und 1994 der ' ACF Disting. Service Award '.
Garry Koschnitski bestach auch als Fernschachspieler, zweimal als
Vizemeister der Australischen Meisterschaft, als er den IM Titel erhielt.
Anscheinend hatte er im Klassischen Schach als Funktionär und Spieler
noch nicht genug zu tun, denn er war auch zwischen 1937 und 1953
Präsident der 'Correspondence Chess League of Australia' , also des
Australischen Fernschachbundes. Aber auch das war nicht genug ...
Heilemann,Paul G : Koshnitsky, corr olm6 fin ICCF 1968 [D94]
1.c4 Nf6 2.Nc3 c5 3.Nf3 g6 4.e3 Bg7 5.d4 O-O 6.Be2 cxd4 7.exd4 d5
8.O-O Nc6 9.Be3 dxc4 10.d5 Na5 11.Qd2 a6 12.Rad1 b5 13.Ne5 Bb7
14.Ng4 Nxg4 15.Bxg4 Bc8 16.h3 Nb7 17.Rfe1 Nd6 18.Bg5 Re8
19.Qe3 Bxg4 20.hxg4 Qd7 21.Qh3 b4 22.Ne2 Bxb2 23.Nd4 Bxd4
24.Rxd4 Rac8 25.Rdd1 c3 26.Qh4 Rc4 27.f3 f6 28.Bc1 a5 29.Re6 a4
30.Rde1 b3 31.Ba3 b2 32.Kh2 Rb4 33.Bxb4 c2 34.Bxd6 c1Q
35.Ba3 Qc3 36.Rxe7 Rxe7 37.Bxe7 Qxd5 38.Qh3 Qg5 0:1
' Kosch ' schrieb 1933 in der "Sydney Sun" seine erste Schachkolumne
und macht damit weiter, jahrelang, in verschiedenen Zeitungen, wohl
geradezu in Massen; ab 1949 war er allein über 45 Jahre Herausgeber
der Schachkolumne des in Sydney erscheinenden "Sun Herald".
Es gab es keinen Bereich des australischen Schachs, in dem 'Kosch'
keinen bedeutsamen Beitrag geleistet hätte, ob er nun das Jugendschach,
das Frauenschach, das Fernschach, nationale oder internationale
Schachaktivitäten organisierte oder als eben selber als Meisterspieler
agierte. Sein Werk von niemandem wieder erreicht werden.
Koschnitski schrieb mit Cecil Purdy das ins Schach einführende Buch
"Chess Made Easy" (Schach leicht gemacht), das als eines der besten
Bücher dieser Art gilt, das je geschrieben wurde. Es entstand 1942 und
erlebte seitdem mehr als 25 bearbeitete Auflagen.
http://www.chessgames.com/perl/chessplayer?pid=59417
- Ralf Mulde -
Zuletzt geändert am 08.10.2011