DESC-Logo [Bild]

Deutscher E-Mail-Schachclub

Turniere ¦ Service ¦ Kontakt ¦ Sitemap

Newsletter-Archiv



Newsletter-Archiv des DESC

Newsletter 2010-06-14

Newsletter des DESC ... Nr. 24 / 2010 ... 14. Juni 2010 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 
http://www.desc-online.de/ : Redaktion Ralf Mulde: DESC@uni.de 
Download NL: http://www.desc-online.de/newsletter/ 
Partie Archiv: http://www.desc-online.de/service/archiv/download.php 
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = 

01.) Friedrich Irmer: Pyramide mit Aljechins olympischer Flamme 
02.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 
03.) Helmut Hirscheider: Open 2009, Gruppe 3 
04.) Ralf Mulde: Schach ist (auch) ein Mannschaftsspiel 
05.) Josef Schmitz: Gardeschweizer 
06.) Helmut Hirscheider: Das Siebener SE187 
07.) Michael Koenig: Donail Donev siegt im Thematurnier T0205 
08.) Josef Schmitz: Einzelspiele 
09.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 
--------------------- 
Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h. 
--------------------- 



01.) Friedrich Irmer: Pyramide und tröööt 

Meine Damen und Herren, es folgt: Der Wochenrückblick. 
[und zwar bis 1934 ... Es war eben eine lange Woche. -rm-] 

Beendet wurden 5 Partien: 

P2010.025: Koenig,Mi. (Eb.13): Neumann,Frank (Eb.11) 1:0 [B29] 
1.e4 c5 2.Nc3 e6 3.Nf3 Nf6 4.e5 Nd5 5.Nxd5 exd5 6.d4 c4 7.c3 Be7 
8.Qa4 0–0 9.Qb5 d6 10.Qxd5 dxe5 11.Qxe5 Re8 12.Qb5 Qc7 
13.Qxe8+ Bf8 14.Ne5 Nd7 15.Qxf7+ 1:0 

P2009.131: Dietrich,Udo (Eb. 7): Isigkeit H.Jü. (Eb. 3) remis [A00] 
1.b4 e5 2.Bb2 Bxb4 3.Bxe5 Nf6 4.c4 0–0 5.Nf3 d5 6.e3 Nc6 7.Bb2 Re8 
8.cxd5 Nxd5 9.Be2 Qe7 10.0–0 Bf5 11.a3 Bd6 12.Re1 h6 13.d3 Ne5 
14.e4 Nf4 15.Bxe5 Bxe5 16.d4 Nxe2+ 17.Qxe2 Bd6 18.Nc3 Qd7 
19.Qd1 Bg4 20.h3 Bxf3 21.Qxf3 c5 22.dxc5 Bxc5 23.Nd5 Rad8 
24.Qb3 Qc8 25.a4 b6 26.Rad1 Re6 27.Re2 Rde8 28.Rde1 Rc6 
29.e5 Qf5 30.Kh2 Bf8 31.f3 Rec8 32.Re4 Kh8 33.Nf4 Rc2 34.Ne2 Qd7 
35.Rd4 Qc7 36.Nf4 Rc4 37.Rde4 Kg8 38.R1e3 Qc5 39.Qd1 Qc6 
40.Rxc4 Qxc4 41.Re4 Qc7 42.Kg3 Rd8 43.Nd5 Bc5 44.Re2 Kf8 
45.f4 g5 46.Rd2 gxf4+ 47.Kxf4 Qc6 48.Nf6 Rxd2 49.Qxd2 Qxa4+ 
50.Kf5 Kg7 51.Nh5+ remis 

P2009.064: Zielinski,Sergej (5): Lehnhoff, H.G. (Eb.3) remis [B97] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Bg5 e6 7.f4 Qb6 
8.Qd2 Qxb2 9.Rb1 Qa3 10.f5 Nc6 11.fxe6 fxe6 12.Nxc6 bxc6 
13.e5 dxe5 14.Bxf6 gxf6 15.Ne4 Qxa2 16.Rd1 Be7 17.Be2 0–0 
18.0–0 Ra7 19.Qh6 Qxc2 20.Nxf6+ Bxf6 21.Rxf6 Qc5+ 22.Kh1 Rg7 
23.Qh4 Bd7 24.Rdf1 Rxf6 25.Qxf6 Qe7 26.Qxe5 Rg5 27.Qc7 Rf5 
28.Rd1 Rd5 29.Rf1 Kg7 30.Bc4 Rd6 31.h3 Kg6 32.Kh2 a5 33.Qa7 e5 
34.Rf7 Qxf7 35.Bxf7+ Kxf7 36.Qxa5 Rd5 37.Qb4 Be6 38.Qb7+ Bd7 
39.g4 Kg7 40.Qa8 Rd2+ 41.Kg1 h6 42.Qd8 Rd5 43.Qe7+ Kg6 
44.Kf2 Rd2+ 45.Kf3 Rd3+ 46.Ke2 Rd5 47.Ke3 Rd1 48.Qf8 Be6 
49.Qe8+ Bf7 50.Qxc6+ Kg7 51.Qc5 Rd5 52.Qc7 Kf6 53.h4 Rd4 
54.g5+ hxg5 55.hxg5+ Ke6 56.Qc8+ Ke7 57.Qb7+ Rd7 58.Qb4+ Rd6 
59.Ke4 Ke6 60.Qc4+ Ke7 61.Qc7+ Ke6 62.Qc8+ Ke7 63.Kxe5 Re6+ 
64.Kf5 Rg6 65.Qc5+ Ke8 66.Qb5+ Ke7 remis 

P2010.024: Neumann,Frank (Eb.11) :Luecke,Volkmar (Eb.10) 0:1 
[A00] 
1.b4 Nf6 2.Bb2 e6 3.a3 c5 4.b5 d5 5.e3 a6 6.a4 Nbd7 7.Nf3 Bd6 
8.Be2 0–0 9.0–0 Qc7 10.c4 e5 11.d3 e4 12.dxe4 dxe4 13.Nfd2 Bxh2+ 
14.Kh1 Be5 15.Bxe5 Nxe5 16.Nc3 Neg4 17.g3 Qe5 18.Rc1 Qh5+ 0:1 

P2010.026: Floren,Dieter (Eb.12): Schmitz,Josef (Eb.8): remis [B90] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be3 e5 7.Nb3 Be6 
8.f3 Nbd7 9.g4 b5 10.g5 b4 11.Ne2 Nh5 12.Qd2 Be7 13.Ng3 Nxg3 
14.hxg3 a5 15.f4 Bg4 16.f5 Qc7 17.g6 Nf6 18.Bb5+ Kf8 19.Qd3 d5 
20.Rxh7 Rxh7 21.gxh7 Nxh7 22.Qxd5 Rc8 23.Bd3 a4 24.Nd2 Nf6 
25.Qc4 Qb7 26.Qb5 Qxb5 27.Bxb5 Rxc2 28.Bxa4 Rxb2 29.Rc1 Kg8 
30.Rc7 Bd6 31.Rc8+ Kh7 32.Bb3 Bh5 33.Rc6 Ng4 34.Bg1 Be7 
35.Bb6 Nf6 36.Rc1 Nxe4 37.Nxe4 Re2+ 38.Kf1 Rxe4 39.Bd5 Re2 
40.Bxf7 Bf3 41.Rc8 Kh6 42.Bc4 Rb2 43.Be3+ Kh5 44.Bc1 Rb1 
45.Kf2 e4 46.Be6 Bd8 47.Rxd8 Rxc1 48.Rd7 Kh6 49.Ke3 Rf1 
50.Rb7 Bg2 51.Rxb4 Rf3+ 52.Kd4 Rd3+ 53.Kc5 Rxg3 54.a4 e3 
55.Rb1 remis 

Und auch zwei schon fast ein Jahr wartende Spieler kommen jetzt im 
wahrsten Sinne des Wortes zum Zug: 

Juergen Gburek (Ebene 4) darf Hans Juergen Isigkeit, (Ebene 3) 
herausfordern und Uwe Moeller (Eb.4) bekommt eine Chance gegen 
Heinz Georg Lehnhoff (Eb. 3). Beide Partien haben nicht nur die 
beteiligten Ebenen, sondern auch das offizielle Startdatum, nämlich 
den 25.06.2010 gemeinsam. 

Und für alle, die sich wie ich  n i c h t  für Vuvu-irgendwas-Tröten 
begeistern, [VuweSeelers ... -rm-] sei erwähnt, dass heute vor genau 
76 Jahren, also am 15. Juni 1924, Alexander Aljechin auch das zweite 
Match nach 1929 gegen Efim Bogoljubow um den Weltmeistertitel in 
der 26. Partie mit 15,5–10,5 Punkten gewann 
[„vom sportlichen Gesichtspunkt aus nutzlos“, Aljechin, zitiert in 
Wikipedia, Quelle siehe oben, -rm-] 

Insgesamt hatte die Veranstaltung schon sehr moderne Züge. 

So war der Titelkampf auf 30 Partien angesetzt, in denen der Sieger 
jedoch mindestens sechs Partien gewinnen musste. Dem amtierenden 
Weltmeister (Aljechin) sollte jedoch bereits ein Unentschieden zur 
Titelverteidigung reichen. 

Schon nach 25 Partien mit acht Siegen und 15 Punkten hatte Aljechin 
genau das erreicht. Heute eher ungewöhnlich, wurde der Wettkampf 
noch fortgesetzt, um Aljechins Sieg nach Punkten zu ermöglichen. 

Als Bedenkzeit standen zweieinhalb Stunden für 40 Züge zur 
Verfügung, danach wurde die Partie unterbrochen und am nächsten 
Spieltag fortgesetzt. 

Das Turnier begann am 1. April 1934 in Baden Baden und wurde eine 
Rundreise durch die großen Städte Süddeutschlands: Villingen, 
Freiburg, Pforzheim, Stuttgart, München, Bayreuth, Bad Kissingen, 
Nürnberg, Karlsruhe, Mannheim. Die Schlusspartien wurden dann 
aber doch in Berlin ausgetragen. 

Daneben gab es ein buntes Rahmenprogramm: 
Beide spielten an Ruhetagen zwischen den Turnieren Simultanturniere; 
eines davon sogar im Münchner Bürgerbräukeller. 

Und es gab auch Zugaben: so, nachdem die 7. Partie mit einem Remis 
nach nur 17 Zügen endete, wurden den Zuschauern anschließend noch 
Simultanspiele gegen Hans Kmoch, dem Sekundanten Aljechins, und 
ein Vortrag von Efim Bogoljubow am Demonstrationsbrett geboten. 

Oder nachdem die 18. Partie nach 1 Std. 40 Minuten endete (Aljechin 
47 Minuten, Bogoljubow 53 Minuten) und mehrere Ruhetage folgten, 
spielten beide nochmal jeder ein Simultanturnier. 
[Warum spielte Aljechin denn nicht auch  w ä h r e n d  der laufenden 
Partien gleich noch mal ein flottes Simultanturnier ... ? -rm-] 

Alles weitere Wissenswerte zu diesem Zweikampf kann man in der 
Wikipedia in den zwei guten Artikeln 
http://de.wikipedia.org/wiki/Schachweltmeisterschaft_1934 
http://de.wikipedia.org/wiki/Schachweltmeisterschaft_1934/Partien 
nachlesen. 

Und auch die zeitgenössische Berichterstattung des Freiburger 
Sportblatt zur ersten Partie ist als Faksimile im Internet zu finden: 
http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showday&day=03c&year=1934&month=04&project=3 

Alles wie heute: erst auf der letzten Seite, ohne Notation; aber dafür 
mit dem interessanten Detail, dass Aljechin in den 5 Stunden 27 
Zigaretten geraucht habe. Für Nichtraucher zur Erklärung: das kommt 
der olympischen Flamme schon ziemlich nahe : während der Partie 
nie erloschen. 

Schließlich verteidigte Aljechin dann mit einem der insgesamt 7 (!) 
Schwarzsiege (gegen nur 4 Weißsiege) am 12. Juni 1934 seinen Titel 
in folgender Partie: 

Bogoljubow : Aljechin, WCh (25) Berlin 1934 [D11] 
1.d4 d5 2.Nf3 c6 3.c4 dxc4 4.e3 Bg4 5.Bxc4 e6 6.Nc3 Nd7 7.h3 Bh5 
8.a3 Ngf6 9.e4 Be7 10.0–0 0–0 11.Bf4 a5 12.Ba2 Qb6 13.g4 Bg6 
14.Qe2 Qa6 15.Qe3 b5 16.Ne5 Nxe5 17.Bxe5 b4 18.Bxf6 Bxf6 
19.Ne2 bxa3 20.bxa3 c5 21.Rac1 cxd4 22.Nxd4 Bxd4 23.Qxd4 Rfd8 
24.Qc4 Qb7 25.f3 h5 26.Qe2 Rd4 27.Qe3 Rd7 28.gxh5 Bxh5 
29.Rc5 Bg6 30.Rfc1 Rad8 31.Bc4 Rd1+ 32.Bf1 Rxc1 33.Rxc1 a4 
34.Rc4 Rd1 35.Rb4 Qc7 36.f4 Qd8 37.Qf2 f5 38.e5 Be8 39.Rb6 Qc8 
40.Rd6 Rc1 41.Qd4 Kh7 42.Kf2 Qc2+ 43.Qd2 Qc5+ 44.Qe3 Rxf1+  0:1 

Am 14. Juni gewann er dann auch noch den Zweikampf, als er mit 
einem Mehrbauern Remis anbot und, nachdem Bogoljubow 
gezwungenermaßen einwilligte, uneinholbar in Führung ging: 

Aljechin : Bogoljubow, WCh Berlin 1934 (26) [E67] 
1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.g3 Bg7 4.Bg2 d6 5.Nc3 0–0 6.Nf3 Nbd7 7.0–0 e5 
8.b3 Re8 9.Qc2 Ng4 10.dxe5 Ndxe5 11.Nxe5 Nxe5 12.Bb2 h5 
13.Rad1 Bf5 14.Qd2 Qc8 15.Nd5 c6 16.Ne3 Bh3 17.f4 Bxg2 
18.Nxg2 Ng4 19.Bxg7 Kxg7 20.f5 Qd8 21.Qd4+ Ne5 22.fxg6 fxg6 
23.Qxd6 Qxd6 24.Rxd6 remis 

Und damit zurück zum aktuellen trööööt. 

+ // + 


02.) Josef Schmitz: Mannschaftspyramide 

Frauenpower gesucht: Lana Schuster möchte eine reine 
Frauenmannschaft gründen. Na, das ist doch mal eine sehr gute 
Nachricht. Da hat doch keiner was dagegen. Im Gegenteil! 
[Gruselig ... gegen ein Mädchen verloooooooren ... -rm-] 

Also liebe Schachspielerinnenmeldet euch bei Lana oder bei mir 
(josef@desc-online.de)! 

+ // + 


03.) Helmut Hirscheider: Open 2009, Gruppe 3 

Nachdem die letzte Partie des Turniers zwischen Eligiusz Bortnik 
und Detlef Schott unentschieden endete, steht nun das Ergebnis des 
Wettkampfes fest! 

Folgende Spieler haben es auf das Siegerpodest geschafft: 
Klaus Loeffelbein, Eligiusz Bortnik und Detlef Schott 

1.) Loeffelbein, Klaus ... 5,0 Pkt.: 12,50 S/B 
2.) Bortnik, Eligiusz .... 4,5 Pkt.: 10,50 S/B 
3.) Schott, Detlef ....... 4,5 Pkt.: 09,25 S/B 
- - - 
4.) Smits,Oswald ......... 2.5 Pkt.: 05.00 S/B 
5.) Ebisch,Joachim ....... 2.5 Pkt.: 04.50 S/B 
6.) Vetter,Udo ........... 1.5 Pkt. 
7.) Mueller,Bernd ........ 0.5 Pkt. 

Herzlichen Glückwunsch an Sieger Klaus, und auch an Eligiusz und 
an Detlef! Die drei Erstplatzierten kommen eine Runde weiter, und 
ich wünsche Euch auch in Runde zwei wieder viel Erfolg, ebenso wie 
ich das allen Teilnehmern für Ihre zukünftigen Partien und Turniere 
wünsche! 

Schott,Detlef : Loeffelbein,Klaus, O2009/Rd.1/Gr.3 2009 [A13] 
1.Nf3 Nf6 2.c4 e6 3.g3 d5 4.Bg2 d4 5.0–0 c5 6.e3 Nc6 7.exd4 cxd4 
8.Re1 Bd6 9.d3 0–0 10.Na3 a6 11.Bd2 Rb8 12.Rb1 Bd7 13.b4 b5 
14.c5 Bc7 15.Ng5 e5 16.Nc2 Ne7 17.Rb3 Bc6 18.Nf3 Ng6 19.h4 h6 
20.Ra3 Ra8 21.h5 Nxh5 22.Nfxd4 Bxg2 23.Qxh5 Bb7 24.Nf5 Re8 
25.Nce3 Re6 26.Ng4 Qd5 27.Re4 Qd8 28.Re1 Ne7 29.Nxg7 Kxg7 
30.Bxh6+ Kg8 31.Bg5 Qd5 32.Re4 Ng6 33.Nh6+ Kf8 34.Nf5 a5 
35.Ne3 Qc6 36.Nf5 Ke8 37.Qh7 Ne7 38.Bxe7 Rxe7 39.Kf1 Kd7 
40.Nxe7 Kxe7 41.Qg7 axb4 42.Rxa8 Bxa8 43.Qg5+ Kd7 
44.Qg4+ Qe6 45.Rxb4 Qxg4 46.Rxg4 Ba5 47.Ke2 Bd5 48.a3 Kc6 
49.Rg8 Bc7 50.f4 Kxc5 51.fxe5 Bxe5 52.Kd2 Be6 53.Kc2 f5 
54.Rg6 Kd6 55.Rg5 Bd4 56.Rh5 Bc5 57.Kb2 Bf2 58.Rg5 Ke7 0:1 

Weil es nicht üblich ist, dass sich die Mitspieler aus anderen Ländern 
noch einmal am Ende des Turniers zu Wort melden, freute sich die 
Redaktion um so mehr über diese Zeilen: 

Dear Chessfriend! 

I am very grateful that I could enter for this tournament. 
The tournament was high and competition took place in a relaxed 
atmosphere. I wish all players, life satisfaction and all the best . 

Thank you very much greet the Heads of the Tournament. 
Eligiusz Bortnik 

+ // + 


04.) Ralf Mulde: Schach ist (auch) ein Mannschaftsspiel 

Ein Blick in das Forum des DESC wird es dem Leser bereits gezeigt 
haben: im Match mit dem IECC liegen wir, das sind die mit den 
weißen Hüten in diesem Western, inzwischen doch recht deutlich mit 
8.0 : 4.0 zurück. Das klingt jetzt erstmal so richtig drastisch, aber 
wenn man beidseits die 25 (!!) Remisen aufaddiert, ist es ein etwas 
angenehmer klingendes 20.5 : 16.5. 

Gekickt wurde an 32 Brettern. Wer jetzt mitgezählt hat (was ich als 
Leser nie tun würde, der Autor wird schon sagen, was er sagen will), 
kommt drauf, dass nur noch 5 Partien laufen. Das wird schwierig. 

Mitteilen kann ich, dass ich (Mulde) mit den sehr netten und vor 
allem äußerst spielstarken Damen (siehe nur die bisher schon 
erzielten Ergebnisse beim Mannschafts Open 2010 des DESC ! ) der 
WCCC erste Ideen erörtere, an rund 30 Brettern ein Match zu spielen. 

Wie wir das übliche Ziel des DESC verwirklichen können, an allen 
Brettern ungefähr gleich starke Paarungen anzusetzen, versuchen wir 
gerade herauszufinden. Offenbar wird dabei jedenfalls, dass es nicht 
die WCCC ist, die Schwierigkeiten haben könnte, stark genug zu sein. 
In ein oder zwei Wochen werde ich Näheres sagen können. 

+ // + 


05.) Josef Schmitz: Gardeschweizer 

Etwas "langweilig" verlief die 4. Runde des GS012. Alle (!!!) Partien 
endeten remis [ein Segen, es hat geklappt ... hatten wir dafür nicht 
einen Sonderpreis ausgesetzt? -rm-], so dass sich am Gesamtstand 
nichts veränderte. 

Nach der 4. Runde führt also noch immer Uwe Schaefer mit einem 
ganzen Punkt Vorsprung vor den Verfolgern Roland Watson, Winfried 
Verbeseck und Knut Litz. 

Die 5. und abschließende Runde wird am 20.06.2010 gestartet und es wird 
sicherlich nochmal spannend! 

Und hier, genau hier könnt Ihr Euch für das Turnier GS22 anmelden: 
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs021 

Es sind nur noch 2 (in Worten: zwei) Plätzchen frei! [Nein, über 
Plätzchen jetzt keine Witze mehr! Obwohl ... mit Schokolade ...? -rm-] 

Paarungsliste 4. Runde Beginn: 27.11. 
GS012.24: Verbesek, Winfried : Schaefer, Uwe: remis 
GS012.25: Pilz, Erhard :...... Watson, Roland: remis 
GS012.26: Milde, Lars :....... Litz, Knut: remis 
GS012.27: Urlau, Thomas :..... Koslowski, Volker: remis 
GS012.28: Malewicz, Frank :... Hobert, Markus: remis 
GS012.29: Warnest, Stefan :... Vinken, Stefanie: remis 

Die aktualisierte Tabelle könnt Ihr hier finden: 
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs012 

Und alles, was man über den Gardeschweizer wissen muss: 
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/ 

+ // + 


06.) Helmut Hirscheider: Das Siebener SE187 

Im Turnier SE187 wurde nun auch die letzte Partie beendet, so dass 
wir das Ergebnis des Turniers verkünden können. 

SE187.18: Koenig,Michael : Schuster,Gerd 0,0 : 1,0 
Herzlichen Glückwunsch, Michael! 

Folgende Spieler haben es auf das Siegerpodest geschafft: 

1.) Kranz,Werner ......... 5.5 Pkt. 
2.) Pech,Jaroslav ........ 4.5 Pkt.: 10.00 S/B 
3.) Reussner,Hans Dieter . 4.5 Pkt.: 09.25 S/B 
4.) Neumann,Ulf .......... 2.0 Pkt.: 03.75 S/B 
5.) John,Guenter ......... 2.0 Pkt.: 03.25 S/B 
6.) Schuster,Gerd ........ 2.0 Pkt.: 02.50 S/B 
7.) Koenig,Michael ....... 0.5 Pkt. 

Pech,Jaroslav : Kranz,Werner, SE187 [D48] 
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 e6 5.e3 Nbd7 6.Bd3 dxc4 7.Bxc4 b5 
8.Bd3 a6 9.a4 b4 10.Ne4 Bb7 11.0–0 c5 12.Nxf6+ Nxf6 13.dxc5 Bxc5 
14.Qe2 0–0 15.e4 Bd6 16.Rd1 Qa5 17.Nd2 Qc7 18.g3 Nd7 
19.Nc4 Bc5 20.Bf4 e5 21.Be3 Bd4 22.Bxd4 exd4 23.Bc2 Nc5 
24.Rxd4 b3 25.Bd1 Rfd8 26.Rxd8+ Rxd8 27.f3 Bc6 28.Qe3 Bxa4 
29.Be2 Bb5 30.Rc1 Ne6 31.Na3 Qa5 32.Nxb5 axb5 33.Bd1 Qd2 
34.Qxd2 Rxd2 35.Bxb3 Rxb2 36.Rc8+ Nf8 37.Bd5 Rb1+ 38.Kf2 Rb2+ 
39.Ke3 Rxh2 40.f4 g6 41.Kd4 Rh5 42.g4 Rh1 43.f5 h5 44.g5 gxf5 
45.exf5 Re1 46.Rc7 Rd1+ 47.Ke5 Re1+ 48.Kd6 Rd1 49.Ra7 h4 
50.Ke5 Rxd5+ 51.Kxd5 Nh7 52.Ke5 Nxg5 53.Kf4 f6 54.Rb7 b4 
55.Rxb4 Nf7 56.Rb3 Ng5 0:1 

Herzlichen Glückwunsch an Sieger Werner Kranz, und auch an 
Jaroslav Pech und Hans-Dieter Reussner! 

+ // + 


07.) Michael Koenig: Donail Donev siegt im Thematurnier T0205 

Das Turnier T0205 ist erfolgreich beendet. 

Es ergibt sich folgender Endstand: 

1.) Donev, Donail ........... 7.0 Pkt. 
2.) Schmitz, Josef .......... 5.0 Pkt. 
3.) Bruening, Ralf .......... 4.5 Pkt. 
4.) Milde, Lars ............. 3.0 Pkt. 
5.) von Rosenberg, Clemens .. 0.5 Pkt. 

Ich gratuliere Donail Donev ganz herzlich zum Turniersieg und 
bedanke mich bei allen Spielern für die reibungslose Zusammenarbeit. 

Schmitz,Josef: Donev,Danail, T0205 [B90] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be3 e5 7.Nb3 Be6 
8.f3 Nbd7 9.Qd2 b5 10.0–0–0 Rc8 11.Kb1 Be7 12.g4 Nb6 13.g5 Nh5 
14.Qf2 Nc4 15.Bxc4 bxc4 16.Nc5 0–0 17.Qf1 g6 18.Nxe6 fxe6 
19.Qh3 Ng7 20.Rhf1 Qa5 21.Bc1 Rb8 22.f4 exf4 23.Rxf4 Bxg5 
24.Rxf8+ Rxf8 25.Bxg5 Qxg5 26.Rxd6 Rf2 27.b3 cxb3 28.axb3 h5 
29.Kb2 a5 30.Qd3 Rxh2 31.Qd4 Rh1 32.Rd8+ Kh7 33.Ne2 Rf1 
34.Qd6 Qf6+ 35.e5 Qf2 36.Qb8 Kh6 37.Rd4 g5 38.Qh8+ Kg6 
39.Nf4+ gxf4 40.Rd7 Kf5 41.Qxg7 h4 42.Rd3 f3 43.Rd7 0:1 

Anmerkung der Redaktion: Gerne würde ich gerade bei einem 
Thematurnier nicht „nur“ die Partie(n) der beiden besten Spieler 
bringen, sondern auch die, in der die aufregendste Neuerung auf das 
Brett geklatscht wurde, oder ein Buchautor widerlegt oder eben auch 
bestätigt wurde. Leider reichen meine Kenntnisse im Bereich von 
„Sizilianisch“ aber nur so weit, dass es irgendetwas mit Italien zu tun 
haben muss und dass es im ersten Zug schon mal nichts entwickelt. 

Aber vielleicht fällt mir für die Zukunft zu diesem Komplex etwas ein. 
Anregungen sind wie immer jederzeit willkommen! 

+ // + 


08.) Josef Schmitz: Einzelspiele 

Wer möchte denn mal ein Einzelspiel bestreiten? Ist doch mal was 
anderes als ewig diese Turniere oder? :-) 

Man kann sich damit auch mal eine Revanchepartie gegen einen 
Spieler sichern, gegen den man innerhalb eines Turniers "unglücklich" 
verloren hat! 

Zur Anmeldung für 2010 geht's hier: 
http://www.desc-online.de/turniere/einzel/index.php 

Mehr Info? Eine kurze Mail an josef@desc-online.de genügt. 

+ // + 


09.) Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen > 

Leider ist es so, dass das gerade neu gestartete Magazin "Schachwelt" 
schon wieder vom Markt verschwinden wird. Das gilt zumindest für 
die gedruckte Ausgabe, was sehr schade ist. Es war und ist eine ganz 
ausgezeichnete Zeitung. 

Es gibt Gerüchte, dass die "Schachwelt", mit der sich der Name des 
Chefs Joerg Hickl verbindet, doch noch online nach dem Vorbild der 
The Week In Chess (TWIC) weiter existieren wird. 

Ich halte die Daumen! www.schach-welt.de 

- - - 

Der Rundbrief des Deutschen Schachbundes vom 12.6. schreckte den 
Leser auf. Er begann unter dem Titel 

„Ist Schach als Beruf finanzierbar? 

Ein dramatischer Aufruf des deutschen Spitzenvierers im Schach 
erreichte gestern die Schachredaktionen. Jan Gustafsson beschreibt 
in seinem offenen Brief die fehlende Finanzierung für Schachprofis 
(...) Nun "fehlen 20.000 Euro, um die Teilnahme der besten Auswahl 
an der diesjährigen Schacholympiade zu gewährleisten". 

Weiter geht es dort mit einem Satz wie ein Hammerschlag: 

„Um die Miete und die vielen unbezahlten Trainingsstunden zu 
finanzieren, sind wir darauf angewiesen, bei unseren Einsätzen auch 
für die Nationalmannschaft angemessen bezahlt zu werden. (...)“ 

Wer alles über das Elend, ja, über das moderne Schachprekariat lesen 
möchte, muss sich hier bedienen: 
http://www.schachbund.de/news/article.html?article_file=1276328338.txt 

Nicht erwähnt (mir fällt das als Vereinsspieler untersten Niveaus nur 
gerade so ein) wird von den vier Autoren, dass bisher schon tausende 
von Euros von den ungefragten deutschen Schachspielern für das 
weitgehend erfolglose deutsche „Spitzenschach“ per Beitragszahlung 
investiert wurden. Hat eben nicht gereicht. 

Nun kann man ja auch fragen, ob der „geringe Schachspieler“ in der 
Bezirksklasse denn nur irgendetwas davon hat, dass bei der natürlich 
vergeblichen Jagd nach einem deutschen Bobby Fischer mit seinem 
Geld die Teilnahme an einem Turnier am Ende der Welt finanziert wird. 

Wenn da ein paar junge Männer ihr Hobby ausüben möchten, auf 
erfreulich hohem Niveau, ist das letztlich deren Sache. Warum soll 
eigentlich jemand anderer ihnen das auch nur zum Teil bezahlen? 

Die Meister bezeichnen sich darüber hinaus als „Profis“. Schön. Also 
wollen wir hoffen, dass sie jemanden (eigentlich einen Arbeitgeber) 
finden, der sie bezahlt. Diejenigen, die im Verein und im Verband bei 
jeder Mitgliederversammlung bange Stunden ausstehen müssen, wenn 
die Beiträge auch nur um 0,50 Euro erhöht werden müssen, können ja 
wohl nicht gemeint gewesen sein. Zum Glück aber ist das ja alles kein 
Thema für das Fernschach. 

(Und gab es da, ganz am Rande, nicht die Sonderabgabe aller deutschen 
Schachspieler für die Schacholympiade Dresden? Läuft die noch oder 
warum zahlen wir die noch immer ...?) 

- - - 

Eine hübsche Frage in einem Schachquiz wäre die nach einem Spieler, 
der in Rumänien (in Oradea) am 14.Juni 1903 geboren wurde, der 1931 
und 1936 ungarischer Meister wurde, einen ungarischen Vornamen 
und einen deutschen Nachnamen trägt und der 1945 bis 1947 und dann 
wieder 1952/53 und sogar 1958/59 Meister von Australien wurde, 
dessen Staatsbürger er schon 1939, als er auswanderte, geworden war. 

Nun, Lajos Steiner war einer von drei Steinern (Endre und Herman), 
die allesamt im Schach eine Rolle gespielt haben. Alle drei waren seit 
den 1920er Jahren in der ungarischen Schachszene aktiv und Lajos 
wurde der bekannteste und beste des Trios. Endre war ein Bruder von 
Lajos und Endre ein Cousin. 

Der Ort Oradea ist zwar heute eine Stadt in Rumänien, gehörte damals 
aber zu Ungarn. Geographisch liegt sie im ungarischen Tiefland, an der 
Grenze zu Siebenbürgen (Transsilvanien) und ist auch heute nur 13 km 
von der ungarischen Grenze entfernt. 

Steiner,L.: Bogoljubow, Berliner Tageblatt Turnier (8), 1928 [C87] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 d6 7.c3 0–0 
8.h3 Bd7 9.d4 Re8 10.Nbd2 exd4 11.cxd4 Nb4 12.Bxd7 Qxd7 
13.Qb3 d5 14.e5 Nh5 15.Nf1 g6 16.Bg5 Qb5 17.Rec1 Nc6 18.Qe3 f6 
19.g4 Ng7 20.exf6 Bxf6 21.Qc3 Bxg5 22.Nxg5 Re2 23.Qf3 Rf8 
24.a4 Qc4 25.Rxc4 Rxf3 26.Rxc6 Rf8 27.Rc3 c6 28.Rb3 h6 
29.Nf3 Rf7 30.Ng3 Rc2 31.Rf1 Ne6 32.Nh1 Rc4 33.Ne5 Nxd4 
34.Ra3 Rb4 35.Nxf7 Kxf7 36.Rb1 Ke6 37.Re3+ Kd6 38.Ng3 c5 
39.f4 Nc2 40.Rf3 Nd4 41.Rf2 c4 42.Re1 Ne6 43.f5 Ng5 44.f6 Nxh3+ 
45.Kg2 Ng5 46.Re7 b5 47.f7 Nxf7 48.Rexf7 Rxa4 49.R7f6+ Kc5 
50.Rxg6 b4 51.Rxh6 c3 52.bxc3 bxc3 53.g5 Rb4 54.Rxa6 Rb8 
55.Ra5+ Kd4 56.Ne2+ 1:0 

Trockener Kommentar in 
http://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1280365: 
Bogoljubow investierte zwei Stunden in seinen 24. Zug. 
Der Zug verlor eine Figur. 

Im Gegensatz zu manchen heutigen „Schachprofis“ kümmerte sich 
Steiner zunächst um eine gesunde Existenz, wurde Ingenieur, fand mit 
diesem Beruf Ende der 20er Jahre eine Anstellung in den USA, als er 
schon ein arrivierter Großmeister war; sein großer Wurf in  Kecskemét 
gelang ihm 1927, als er einen halben Punkt hinter Aljechin (gleichauf 
mit Nimzowitsch) Zweiter wurde. 

Nach seiner Rückkehr nach Europa machte er da im Schach weiter, 
wo er aufgehört hatte: Mährisch Ostrau 1933 geteilter Zweiter, in 
Maribor 1934 und in Wien 1935 jeweils geteilter Erster und auch in 
Wien 1938 Erster. Sozusagen zwischendurch gelang es ihm, im Match 
von 1934 gegen Andre Lilienthal mit +3, =2, -1 zu siegen. 

Interessant ist, dass Endre Steiner bei den drei Schacholympiaden, die 
beide Brüder für Ungarn spielten, vor Lajos das Spitzenbrett einnahm, 
obwohl man sich heute viel mehr an Lajos erinnert. 

Schon 1936 wurde Steiner mit Australien bekannt, als zwar alle (!) 
Partien der nationalen Meisterschaft gewann, aber der Titel natürlich 
an einen Australier ging. Das war er schon bald selber, als Steiner seine 
Heimat als Jude verlassen musste; im März 1939 wurde er in Sydney 
sesshaft, heiratete, wurde Bauzeichner und 1944 eingebürgert. Neben 
Siegen in vielerlei Turnieren seiner neuen Heimat qualifizierte er sich 
für das Interzonenturnier in Stockholm 1948 und wurde im Jahr 1950 IM. 
Lajos Steiner verstarb am 22. April 1975 in Castlecrag in New South 
Wales, Australien. 

- - - 

Lew Jakowlewitsch Abramow (in der chessbase Wikipedia Sprache 
schreibt er er sich sich Lev Yakovlevich Abramov) wurde vor genau 
99 Jahren geboren, am 14.Juni 1911. Der Russe wurde (erst) 1979 
Fernschach IM und war im Nahschach neben großen Erfolgen am Brett 
auch als einer der bekannten internationalen Schiedsrichter tätig. 
Eigentlich war er „gelernter“ Ingenieur; ob Abramow diesen Beruf 
je wirklich ausgeübt hatte, ist nicht leicht zu erfahren. 

Natürlich stand er als Spieler in der zweiten Reihe oder gar noch ein 
wenig dahinter; mit Botwinnik, Smyslow, Keres und all den anderen 
Riesen seiner Heimat konnte er sich nicht wirklich vergleichen. Und 
doch gelang ihm natürlich manche schöne Partie. Diese hier war zu 
ihrer Zeit im Zweispringerspiel theoretisch wichtig: 

Abramow, L.J. : Konstantinopolski, A., Moskau Ch 1949 (15) [C58] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4 Nf6 4.Ng5 d5 5.exd5 Na5 6.Bb5+ c6 
7.dxc6 bxc6 8.Qf3 cxb5 9.Qxa8 Nb7 10.d4 Bb4+ 11.c3 Ba5 12.Qxa7 
O-O 13.O-O Re8 14.Nd2 e4 15.Re1 Bb6 16.Qa3 Nd6 17.Nf1 h6 
18.Nh3 Bxh3 19.gxh3 Nd5 20.Ng3 Qd7 21.Qb3 Nf5 22.Qc2 Nd6 
23.Qe2 f5 24.Qh5 Qe6 25.Ne2 g6 26.Qxh6 Nf7 27.Nf4 Nxf4 28.Qxf4 
g5 29.Qg3 Kh7 30.Kh1 Rg8 31.h4 f4 32.Qg2 e3 33.Bxe3 fxe3 
34.Rxe3 Qf5 35.Rg1 g4 36.h3 Bd8 37.hxg4 Qg6 38.f4 Kg7 39.h5 
Rh8 40.Rh3 Qf6 41.Qe4 Bc7 42.g5 Qd8 43.h6+ Kf8 44.Qf5 Qa8+ 
45.Rg2 Ke7 46.Qf6+ Kd7 47.Qxf7+ Kc8 48.Qe6+ Kb8 49.g6 Qa4 
50.Qb3 Qa6 51.g7 1:0 

- - - 

Genau vier Jahre nach Abramow, am 14.Juni 1915, wurde der spätere 
niederländische IM Nicolaas Cortlever geboren. Auch er stand trotz 
fünf Teilnahmen an Schacholympiaden (1936, 1939, 1950, 1952, 1954) 
nicht in der Luxusliga des Schachs. 1939 ein Sieg in  Beverwijk  und 
1942 in Leeuwarden, das hätte es gewesen sein können, wenn sein 
Name nicht auch heute immer mal wieder auftauchen würde. 

Das liegt zum einen an  einigen Endspielstudien, die er schuf und zum 
anderen an einer Variante der Sizilianischen Verteidigung, die auf ihn 
zurückgeht: 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 Nf6 4.dxc5 

Offen gesagt, bin ich mir gar nicht ganz sicher, ob das überhaupt noch 
Sizilianisch ist und es ist ganz sicher ziemlich selten, dass Schwarz im 
dritten Zug nicht auf d4 tauscht, aber wir sehen: Cortlever lebt. 

Cortlever,Nicolaas : Euwe,Max, Beverwijk (2), 1941 [B53] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 Nf6 4.dxc5 Nxe4 5.cxd6 Nxd6 6.Bf4 e6 
7.Nc3 Nc6 8.Qd2 f6 9.0–0–0 e5 10.Nb5 Nxb5 11.Qxd8+ Nxd8 
12.Bxb5+ Ke7 13.Nxe5 Ne6 14.Nd3 g5 15.Bd2 Kf7 16.h4 Bd6 
17.hxg5 Nxg5 18.Bf4 Be7 19.Rde1 Bd8 20.Bc4+ Kg7 21.Nc5 a6 
22.Ne4 h6 23.Nd6 Bd7 24.Nxb7 Bb5 25.Bxb5 axb5 26.Nxd8 Rhxd8 
27.a3 b4 28.Bxg5 hxg5 29.Re3 Rd4 30.Rd1 Rf4 31.f3 bxa3 
32.Rxa3 Rxa3 33.bxa3 g4 34.Rd3 g3 35.Kd2 Kg6 36.Rb3 Rh4 
37.f4 Kf5 38.Ke3 Kg4 39.Rb8 Rh7 40.Rg8+ Kf5 41.Rxg3 Rc7 
42.Kd2 Kxf4 1:0 

Anand (2770) : Iwantschuk (2740), Linares (5) 1998 [B53] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 Nf6 4.dxc5 Nxe4 5.cxd6 Nc6 6.Nbd2 Nxd6 
7.Nc4 e5 8.c3 f6 9.Qb3 Qc7 10.Be3 Bd7 11.Be2 Nf5 12.0–0 Be6 
13.Qa4 Rb8 14.Qb5 Bd7 15.Qd5 b5 16.Ncd2 Nce7 17.Qd3 Bc6 
18.c4 bxc4 19.Qxc4 Nxe3 20.fxe3 Qb6 21.Kh1 Rc8 22.e4 Bd7 
23.Qd3 Ng6 24.g3 Bc5 25.Rfd1 remis 

Baer,Werner : Haluschka,Rainer, F0032, DESC 2007 [B53] 
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 Nf6 4.dxc5 Nxe4 5.cxd6 Nc6 6.Bd3 Nxd6 
7.Nc3 g6 8.0–0 Bg7 9.Ne4 0–0 10.c3 Bg4 11.Nxd6 Qxd6 12.Be4 Rad8 
13.Be3 Qc7 14.Qa4 f5 15.Bxc6 bxc6 16.Qxa7 Qxa7 17.Bxa7 Rd7 
18.Bd4 Bxf3 19.Bxg7 Kxg7 20.gxf3 Ra8 21.a4 Rda7 22.b3 c5 
23.Rfd1 Kf6 24.f4 Ra6 25.Rd5 Rb8 26.a5 Rxb3 27.Rxc5 Ke6 
28.Re1+ Kf6 29.Kg2 Ra3 30.Ree5 e6 31.c4 Ra4 32.h3 g5 
33.fxg5+ Kxg5 34.Kg3 Kf6 35.f4 remis 

- - - 

Ja, es gab auch noch Schach, das nicht vor -zig Jahren gespielt wurde: 

Reinderman,Dimitri : Ernst,Sipke, NDL ch Schaken 2010 [A11] 
1.Nf3 d5 2.c4 c6 3.g3 Nf6 4.Bg2 a6 5.0–0 dxc4 6.a4 Nbd7 7.Qc2 e5 
8.Qxc4 Nc5 9.Ng5 Qc7 10.d4 exd4 11.Bf4 Qe7 12.Nd2 h6 
13.Ngf3 Be6 14.Qxd4 Rd8 15.Qc3 Nd5 16.Qc2 f6 17.Ra3 Qd7 
18.Nc4 Bf5 19.Qc1 Ne6 20.Ra1 Ndxf4 21.gxf4 Qc7 22.e3 g5 
23.Qc3 Be7 24.Rfd1 Rxd1+ 25.Rxd1 gxf4 26.Nh4 Bh7 27.Bh3 Ng5 
28.Bg4 Rg8 29.Kf1 Ne4 30.Bh5+ Kf8 31.Qd4 Rg5 32.Bg6 Rxg6 
33.Nxg6+ Bxg6 34.f3 Ng5 35.Kg2 Ne6 36.Qc3 fxe3 37.Qxe3 Nf4+ 
38.Kh1 Bf7 39.Rd4 Bxc4 40.Rxf4 Bf7 41.Re4 Ke8 42.Qxh6 Qd6 
43.Kg2 a5 44.h4 Kd7 45.Re2 Bc4 46.Rd2 Bd5 47.Re2 Qb4 48.Qg7 f5 
49.Kf1 Qxh4 50.Re3 Qf6 51.Qh7 Qg5 52.Re5 Qc1+ 53.Kf2 Qxb2+ 
54.Re2 Qf6 55.Ke3 Kd8 56.Kd3 Bxf3 57.Qg8+ Kd7 58.Rd2 Qe5 
59.Qa8 Kc7 0:1 

Smeets,Jan : Reinderman,Dimitri, NDL ch Schaken 2010  [B03] 
1.e4 Nf6 2.e5 Nd5 3.d4 d6 4.c4 Nb6 5.exd6 exd6 6.h3 Nc6 7.Nf3 Be7 
8.Nc3 Bf5 9.a3 0–0 10.Be2 Re8 11.0–0 Bf6 12.Bf4 Be4 13.Nxe4 Rxe4 
14.Be3 Qe8 15.Bd3 Re7 16.Rc1 g6 17.Qd2 Qd7 18.b3 Rae8 
19.Rfd1 Qd8 20.b4 a6 21.Bf1 Nd7 22.b5 Ncb8 23.a4 c6 24.Bf4 Nf8 
25.Bg3 Rd7 26.Rb1 axb5 27.cxb5 c5 28.a5 Ne6 29.d5 Nd4 
30.Nxd4 Bxd4 31.Re1 Rde7 32.Bh4 f6 33.a6 Qb6 34.Qa2 c4 
35.Rxe7 Rxe7 36.Bxf6 1:0 

Naiditsch,Arkadij : Bologan,Viktor, Poikovsky (10) 2010 [B14] 
1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.c4 Nf6 5.Nc3 e6 6.Nf3 Bb4 
7.cxd5 Nxd5 8.Qc2 Nc6 9.a3 Ba5 10.Bd3 h6 11.0–0 0–0 12.Bh7+ Kh8 
13.Be4 Nce7 14.Rd1 Bd7 15.Ne5 Rc8 16.Rd3 Be8 17.Rh3 f5 
18.Bxd5 Nxd5 19.Bd2 Nf6 20.Qb3 Ng4 21.Nf3 e5 22.dxe5 Qb6 
23.Qxb6 Bxb6 24.Be1 Bc6 25.Rd1 Rcd8 26.Rxd8 Rxd8 27.Rh5 g6 
28.Rh4 Kg7 29.h3 Bxf3 30.hxg4 Bxg4 31.Rh1 f4 32.Nb5 Rd5 
33.Nd6 Bd7 34.Bc3 g5 35.Kh2 Kg6 36.f3 h5 37.Rf1 Bc6 38.Nc4 Bd4 
39.Bxd4 Rxd4 40.Nd6 Rd2 41.Nc8 Kf7 42.Nxa7 Bd7 43.b3 Ke6 
44.a4 Rb2 45.Rd1 g4 46.Rd4 gxf3 47.Rxf4 Rxg2+ 48.Kh1 Rf2 
49.Rh4 Rb2 50.Kg1 Kxe5 51.Rxh5+ Kf4 52.Nb5 Bg4 0:1 

Das Finale der Fernschach WM ist gestartet worden. Die deutsche 
Delagation wird durch GM Juergen Buecker (2578) und SM Peter 
Schuster (2451) repräsentiert. Favorit nach Elo (wonach sonst?) ist 
der Niederländer Ron Langeveld (2596). Der bekannte GM Tunc 
Hamarat, Österreich, ist auch am Start, hat aber ein für mich 
überraschend „geringes“ (alles ist relativ ...) Rating von 2624. 
http://www.iccf-webchess.com/EventCrossTable.aspx?id=21732 

Leinier (2713) : Iwantschuk (2741), Havanna 2010 [B63] 
1.e4 c5 2.Nf3 Nc6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 d6 6.Bg5 e6 7.Qd2 Be7 
8.0–0–0 Nxd4 9.Qxd4 0–0 10.f3 a6 11.h4 b5 12.Kb1 Bb7 13.Qd2 Rc8 
14.Bd3 Nd7 15.Bxe7 Qxe7 16.Be2 Rc6 17.Qg5 f6 18.Qe3 Rfc8 
19.Rd4 Nb6 20.Rhd1 Qc7 21.a3 Kf8 22.Qd2 Rxc3 23.Qxc3 Qxc3 
24.bxc3 d5 25.exd5 Bxd5 26.Kb2 Rc5 27.Bd3 f5 28.Re1 g6 29.h5 Ke7 
30.hxg6 hxg6 31.Rh1 e5 32.Rh7+ Kf6 33.Rdh4 Na4+ 34.Kc1 Kg5 
35.Rh3 Rxc3 36.Rg3+ Kf6 37.Ra7 Nc5 38.Kb2 Na4+ 39.Kc1 Nc5 
40.Kb2 Na4+ remis 

Wang Yu A (2337) : Shen Yang (2452), China-ch w 2010 (7) [C00] 
1.e4 e6 2.Qe2 e5 3.Nf3 Nc6 4.c3 Nf6 5.d4 exd4 6.e5 d3 7.Qxd3 Qe7 
8.Qe2 Nd5 9.Qe4 Nb6 10.Nbd2 f6 11.exf6 gxf6 12.a4 a5 13.Bb5 Kf7 
14.Qxe7+ Bxe7 15.Nc4 Bc5 16.Be3 Re8 17.0–0 Bxe3 18.fxe3 Nxc4 
19.Bxc4+ Kg7 20.Nd4 Ne5 21.Nf5+ Kh8 22.Bb3 d6 23.Ng3 Rf8 
24.e4 Ra6 25.Bc2 Rb6 26.b3 Be6 27.Rab1 Rc6 28.c4 Rc5 29.Nh5 Ng4 
30.Nf4 Re5 31.Rbe1 Kg7 32.Nd3 Rg5 33.h4 Rh5 34.Nf4 Re5 
35.Nd3 Rh5 36.Nf4 remis 

So oft sieht man den Winawer Franzosen gar nicht mehr. Hier schon: 

Karjakin,Sergey : Sutovsky,Emil, Poikovsky (11) 2010 [C18] 
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 Ne7 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 c5 
7.Qg4 cxd4 8.Qxg7 Rg8 9.Qxh7 Qc7 10.Ne2 Nbc6 11.f4 dxc3 
12.Nxc3 Nd4 13.Bb2 Bd7 14.0–0–0 Qb6 15.Qd3 Ndf5 16.Nb5 Rc8 
17.g3 Rc4 18.Nd6+ Nxd6 19.exd6 Nf5 20.Kb1 Ba4 21.Rd2 Kd7 
22.Bh3 Nd4 23.f5 e5 24.f6+ Kxd6 25.c3 e4 26.Qe3 Nb5 
27.Qxb6+ axb6 28.Rc1 d4 29.cxd4 e3 30.Re2 Rxc1+ 31.Kxc1 Re8 
32.Re1 Nc7 33.Bf5 Nd5 34.h4 Nxf6 35.d5 Nh5 36.g4 Nf4 37.h5 Ng2 
38.Re2 Nf4 39.Re1 Bd7 40.Bxd7 Nd3+ 41.Kd1 Kxd7 42.Bg7 Nxe1 
43.Kxe1 Rc8 44.h6 Rc1+ 45.Ke2 Rh1 46.Kxe3 Ke7 47.Kf4 Rh3 
48.g5 Kd6 49.Kf5 Rh1 50.Bf8+ Kd7 51.Kf6 Ke8 52.Bb4 Rh5 
53.d6 b5 54.Bc5 Kd7 55.Bb4 Ke8 56.Bd2 Rh2 57.Kg7 f6 58.g6 1:0 

Sergej Karjakin (2739) hat das „Karpow Turnier“ in Poikowskij 
nun mit 7.0 / 11 gewonnen, dicht gefolgt von Viktor Bologan (2668), 
der um nur einen Punkt in der Feinwertung zu kurz kam. 

Bindrich,Falko : Meszaros Mitropa Cup (5.2) 2010 [C65] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 Nf6 4.d3 Bc5 5.Bxc6 dxc6 6.h3 0–0 
7.0–0 Re8 8.Nbd2 Nd7 9.Nc4 f6 10.c3 Bf8 11.Na5 Nc5 12.Ne1 Nxe4 
13.Nxb7 Qd5 14.c4 Qd7 15.Na5 Bb4 16.Nb3 Nc5 17.Be3 Nxb3 
18.axb3 c5 19.Qf3 c6 20.Nc2 a5 21.Rfd1 Bb7 22.Nxb4 cxb4 
23.Bc5 Qc7 24.Qe3 Bc8 25.Bb6 Qd6 26.d4 Bf5 27.d5 cxd5 
28.Rxd5 Qc6 29.Rdxa5 Rab8 30.c5 Bc8 31.Rd1 Bb7 32.Qg3 Re6 
33.f3 Rbe8 34.Ra7 f5 35.Qf2 e4 36.fxe4 Rxe4 37.Rd2 Re1+ 
38.Kh2 Qc8 39.Qf4 R8e2 40.Rxe2 Rxe2 41.Qc4+ 1:0 

Nepomniachtchi (2695) : Short (2686), Havanna 2010 [C77] 
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.d3 d6 6.c3 g6 7.Nbd2 Bg7 
8.0–0 0–0 9.Re1 Re8 10.h3 h6 11.d4 b5 12.Bc2 exd4 13.cxd4 Bb7 
14.a3 Na5 15.e5 dxe5 16.dxe5 Nh7 17.b4 Nc4 18.Nxc4 bxc4 
19.Bb2 Ng5 20.Nxg5 Qxg5 21.Be4 Rad8 22.Qc1 Qxc1 23.Raxc1 Bxe4 
24.Rxe4 Rd2 25.Bc3 Ra2 26.Rxc4 Rxa3 27.Rxc7 g5 28.Re1 Re6 
29.Re3 Rb3 30.Rf3 Bxe5 31.Rc8+ remis 

Positionell instruktiv ging es hier zu: 

Tscheparinov : Malachow , Ruy López Int. Zafra (1).2010 [D15] 
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 a6 5.a4 e6 6.g3 a5 7.Bg2 Be7 
8.0–0 0–0 9.Bf4 Na6 10.Ne5 Nb4 11.e4 Nxe4 12.Nxe4 dxe4 
13.Bxe4 f6 14.Ng6 Rf7 15.Re1 Bd6 16.Bxd6 Qxd6 17.Nf4 g6 
18.Bg2 Bd7 19.c5 Qc7 20.Nxe6 Bxe6 21.Rxe6 Rd8 22.Qd2 Kg7 
23.Rae1 Rdd7 24.Bf1 Rfe7 25.Bc4 Qd8 26.Rxe7+ Rxe7 
27.Rxe7+ Qxe7 28.Qe3 Qd7 29.Qe4 Kf8 30.Kg2 Qe7 31.Qxe7+ Kxe7 
32.Kf3 f5 33.Ke2 Kf6 34.Kd2 g5 35.Kc3 f4 36.g4 h6 37.Be2 Ke6 
38.Bf3 Na6 39.Kc4 Nb8 40.Be4 Na6 41.d5+ Ke5 42.d6 1:0 

Sergej Rublewskij ist einer der besten Kenner des Angenommenen 
Damengambits. Aber gegen Jakowenko würde es schwer werden. 

Jakowenko : Rublewskij, Poikovsky (11) 2010 [D27] 
1.d4 d5 2.Nf3 e6 3.c4 dxc4 4.e3 c5 5.Bxc4 Nf6 6.0–0 a6 7.dxc5 Qxd1 
8.Rxd1 Bxc5 9.Be2 Nbd7 10.Nbd2 b6 11.Nc4 Bb7 12.Nd4 Bd5 
13.Nb3 Be7 14.Bd2 0–0 15.f3 Rfc8 16.Rac1 e5 17.e4 Be6 18.Be3 a5 
19.Nd6 Rxc1 20.Nxc1 Nc5 21.Nb5 Rc8 22.Nc3 Kf8 23.Kf2 Rd8 
24.Rxd8+ Bxd8 25.b3 Nfd7 26.Nd3 Ke7 27.Nb2 f5 28.Bc4 fxe4 
29.fxe4 Bxc4 30.Nxc4 Ke6 31.Kf3 h5 32.g3 Nb7 33.h3 g6 
34.Ke2 Nbc5 35.Kf3 Nb7 36.a3 Nd6 37.Nxd6 Kxd6 38.b4 axb4 
39.axb4 Ke6 40.b5 Be7 41.Na4 Bd8 42.Ke2 Kd6 43.Nb2 Ke6 
44.Nc4 Bc7 45.g4 hxg4 46.hxg4 Bd8 47.Kd3 Bc7 48.Nd2 Bd6 
49.Nc4 remis 

Li Shilong (2514) : Ji Dan (2379), China-ch 2010 (5) [E06] 
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Nf3 Nf6 4.g3 Be7 5.Bg2 0–0 6.0–0 dxc4 7.Qc2 a6 
8.a4 Bd7 9.Qxc4 Bc6 10.Bg5 b5 11.Qc1 h6 12.Bf4 Nd5 13.Nc3 Nxf4 
14.Qxf4 Nd7 15.d5 Bd6 16.Qd2 exd5 17.Nd4 Bb7 18.Nxd5 Nc5 
19.axb5 axb5 20.Rxa8 Bxa8 21.Nxb5 Be5 22.Qe3 Nd7 23.Nbc3 Re8 
24.Rd1 Qb8 25.Qd2 Nc5 26.Qc2 Bd6 27.Ne3 Bxg2 28.Nxg2 Qb4 
29.Ne3 Rb8 30.Qf5 Na4 31.Nxa4 Qxa4 32.Rb1 Qa2 33.Qc2 Be5 
34.b4 Qxc2 35.Nxc2 Bd6 36.Kf1 Rb5 37.Ke1 Kf8 38.Kd2 c5 
39.Kc3 cxb4+ 40.Nxb4 Rc5+ 41.Kb3 Rb5 42.Ka4 Rb8 43.Rb3 Ra8+ 
44.Kb5 Bxb4 45.Kxb4 Ra2 46.Re3 Rc2 47.h4 h5 48.Kb3 Rc1 
49.Kb2 Rf1 50.Rf3 Re1 51.e3 g6 52.Kc2 Re2+ 53.Kd1 Ra2 54.Rf4 Ke7 
55.Ke1 Ra1+ 56.Ke2 Ra2+ 57.Kf3 Rb2 58.Ra4 Ke6 59.Ra5 Kf6 
60.e4 Rc2 61.Ke3 Rb2 62.Ra6+ Ke7 63.f3 Rb3+ 64.Kf4 Rb5 65.e5 Rc5 
66.Ra3 Rb5 67.Rc3 Ra5 68.Rb3 Ke6 69.Rb6+ Ke7 70.Rb4 Ke6 
71.Kg5 Ra3 72.Rf4 Re3 73.Rf6+ Ke7 74.Kh6 Rxe5 75.Kg7 Rf5 
76.Rxf5 gxf5 77.f4 1:0 

Sarkar (2378) - Fridman,D2 (2654), Chicago Open Mai 2010 [E32] 
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nc3 Bb4 4.Qc2 0–0 5.e4 c5 6.e5 cxd4 7.a3 Qa5 
8.axb4 Qxa1 9.exf6 dxc3 10.fxg7 Re8 11.bxc3 e5 12.Nh3 a5 13.b5 d5 
14.Ng5 e4 15.Be2 Bf5 16.0–0 d4 17.cxd4 Qxd4 18.Bb2 Qd8 19.f4 h6 
20.g4 hxg5 21.gxf5 gxf4 22.f6 Qc7 23.Qc1 e3 24.Qe1 1:0 

- Ralf Mulde - 

Zuletzt geändert am 08.10.2011