Newsletter des DESC ... Nr. 33 / 2009, Montag, 17. August 2009
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01. Admins: Dein Open 2009! Es ist hier! Wo bist Du?
02. Friedrich Irmer: Mae West, Alamo und die Pyramide
03. Admins: Neue & vorübergehend entfleuchte Mitglieder.
04. Josef Schmitz: Gardeschweizer
05. Ralf Mulde: Thematurniere
06. Heinz Hansen: Das Vierer-Turnier V0325
07. Ralf Mulde: Im Treibsand des Internets
08. Josef Schmitz: Einzelspiele
09. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen >
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Leider nicht zu ändernder Redaktionsschluss ist Sonntag um 20:00 h.
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01. Die Admins: Das Open! Weit open! Komm rein, mach mit !
Also, es ist so: Der DESC ist Dein Verein. Der führt im Jahr einige
zentrale Standard-Turniere durch. Die heißen so, weil das die ganz
großen Dinger sind, bei denen man einfach dabei gewesen sein muss.
Vorweg mal eben kurz: Worum es jetzt gerade mal nicht geht.
+ Da ist die DESC Meisterschaft, das ist die mit Hauptturnier und mit
Meisterturnier, Vorrunde, Semifinale, Finale, Ende. Um die geht es
hier nicht.
+ Da ist auch das Mannschafts-Open, vulgo (leider, weil irreführend)
VM genannt. Darum geht es hier auch nicht.
+ Da ist das DESC Sommerturnier, läuft gerade.
+ Da ist der DESC Pokal. Um den, richtig! geht es jetzt auch nicht.
+ Und da ist die DESC Liga. Vier Liegen ... äh ... Ligen sind es jetzt
schon, reichlich mit Handtüchern reserviert. Um die geht es auch nicht.
=> Es geht um das Open für Einzelspieler! Es geht um das Turnier,
an dem buchstäblich die gesamte Fernschachwelt teilnimmt! Wo Du
auf Spieler aus Südafrika, Russland, Mexico, Indien und Harsewinkel
triffst! Eins der letzten großen Abenteuer des Fernschachs!
Wie, Du hast Dich noch gar nicht angemel... das ist ein Scherz, oder?
Naja, muss ja mal sein. Du weißt ja: Die richtige Seite ist hier:
http://www.desc-online.de/turniere/open/2009/
Du als DESC Mitglied meldest Dich im Turnierbüro an, also unter
[ turnierbuero@desc-online.de ], während sich Deine dreiundzwanzig
Freunde, die immer noch nicht DESC Mitglied sind (warum eigentlich
nicht? Es ist wirklich kostenlos!) direkt beim Turnierdirektor auf die
Matte stellen, mail an: [ michaelschirmer@desc-online.de ]
Anmeldeschluss: 19.09.2009 ... Sooo lange ist das gar nicht mehr.
Melde Dich jetzt an, dann kannst Du es nicht vergessen.
02. Friedrich Irmer: Mae West, Alamo und die Pyramide
Die Pyramide und Geburtstage, Rätsel ... ach ja: auch eine Neuigkeit:
Passend zur Urlaubszeit gab es diese Woche nur eine Herausforderung:
die Partie P2009.086, in der sich Roland Schmidt (Ebene 11) und
Udo Dietrich (Ebene 7) ab dem 25.08.09 gegenübersitzen werden.
Der Rest ist entweder beschäftigt - oder in mehr oder weniger
freiwilligem Urlaub (wie .. von uns sind welche im Knast??? -rm-].
Auch bei den (mir) bekannten und erwähnenswerten Berühmtheiten,
die an 17.August Geburtstag hatten, sieht es ziemlich dünn aus. Da
wären
+ Davy Crockett (1786), einer der Verteidiger von Alamo - und
natürlich von John Wayne im gleichnamigen Film dargestellt.
Dazu passend:
+ Samuel Goldwyn (*1882), US-amerikanischer Filmproduzent:
das G in MGM.
+ und Mae West (*1892) die amerikanische Filmschauspielerin [war
Mae also das M in MGM? -rm-] .
+ Mark Felt (*1913), der FBI-Agent, der aber verdeckter Informant
der Washington Post in der < Watergate Affäre > und stets nur als
< Deep Throat > bekannt war. [Klingt hübsch unanständig ... -rm-]
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/05/31/AR2005053100655.html
+ Fritz < Harry, hol schon mal den Wagen > Wepper (*1941)
Und damit kommen wir zum Rätsel
Nach dem das letzte Mal gesuchten Frank Marshall (*1877), der
zwar mit Goldmünzen belohnt [wir erinnern uns: das passierte in
anderer Weise auch einem gewissen Manius Aquillius ... und auch
schon Midas war mit dem nicht essbaren Zeugs unglücklich! -rm-],
aber nie Weltmeister wurde, haben wir heute den 6. Weltchampion
und zugleich den einzigen Weltmeister, dem es gelang, seinen Titel
nach Wettkampfniederlagen zweimal in Revanchekämpfen zurück zu
gewinnen.
Geboren wurde er 1911 in in Kuokkala (damals Finnland; gehört heute
zu St.Petersburg). 1925 besiegte er als 14-jähriger den damaligen
Weltmeister José Raúl Capablanca in einer Simultanpartie [Es war
vermutlich nur Capablanca, der simultan spielte und der Gesuchte
weilte noch in der Gegnerschar -rm-].
Nach mehreren internationalen Erfolgen konnte er 1948 in Den Haag
und Moskau am Weltmeisterschaftsturnier der FIDE teilnehmen.
Außer ihm waren noch Wassili Smyslow, Samuel Reshevsky,
Paul Keres, und Max Euwe dabei. [Reuben Fine hatte abgesagt, aber
Miguel Najdorf war gar nicht erst gefragt worden. -rm-] Die fünf
Teilnehmer spielten je fünf Partien gegeneinander. ER siegte überlegen
und mit drei Punkten Vorsprung (14 aus 20) und wurde der sechste
Schachweltmeister.
Was danach folgte, ähnelt fast schon dem Auf und Ab in der Pyramide:
+ 1951 verteidigte er seinen Titel zum 1. Mal gegen David Bronstein.
ER konnte in diesem Wettkampf zwar nur ein Unentschieden (12 : 12)
erreichen, was allerdings doch zur Titelverteidigung ausreichte.
+ 1954 konnte ihm sein nächster Herausforderer, Wassili Smyslow,
im WM-Kampf einmal mehr ein Unentschieden (12 : 12) abringen.
+ 1957 war Smyslow wieder sein Herausforderer. Diesmal unterlag
ER mit 9,5 : 12,5 und verlor damit seinen Titel an den um 10 Jahre
jüngeren Moskauer.
+ ER erhielt allerdings von der FIDE schon im Jahr 1956 das Privileg
eines Revanchekampfes, und so kam es 1958 zum dritten WM-Kampf
zwischen ihm und Smyslow. Diesmal deutlich besser vorbereitet holte
ER sich mit 12,5 : 10,5 den Titel zurück. [Gebrauchtwaren ... -rm-]
+ Dieses Privileg kam auch bei seinem nächstem Herausforderer, dem
jungen Michail Tal zum Tragen: 1960 unterlag der Titelverteidiger
dem kombinationsstarken Tal noch mit 8,5 : 12,5, doch erzielte ER,
inzwischen 50-jährig, im Revanchekampf ein Jahr später einen 13 : 8
Erfolg gegen den krankheitsgeschwächten Tal.
+ 1963 verlor ER seinen Titel endgültig an Tigran Petrosjan. Der
Wettkampf endete 9,5 : 12,5.
Seine besondere Stärke lag in seiner gründlichen Vorbereitung auf die
jeweiligen Gegner. Beispielsweise besiegte ER in Moskau 1935 den
österreichischen Großmeister Rudolf Spielmann mit einer präzise
vorbereiteten Eröffnungsvariante in nur 12 Zügen:
[Event "Moskau"]
[Date "1935.??.??"]
[Round "-"]
[Result "1-0"]
[White "ER"]
[Black "Rudolf Spielmann"]
1.c4 c6 2.e4 d5 3.exd5 cxd5 4.d4 Nf6 5.Nc3 Nc6 6.Bg5 Qb6
7.cxd5 Qxb2 8.Rc1 Nb4 9.Na4 Qxa2 10.Bc4 Bg4 11.Nf3 Bxf3
12.gxf3 1-0
Wer war es?
03. Admins: Neue & vorübergehend entfleuchte Mitglieder.
Man kann es so sagen: Keine Admins im Büro. Der Wagner auch
nicht. Es sind auch keine Turnierleiter da, deshalb kaum Artikel.
Wen wundert es, dass also auch keiner da ist, der ein- oder austritt?
Deshalb: Keine Meldung in dieser Rubrik. Demnächst wieder mehr.
Eintritte, meine ich.
04. Josef Schmitz: Gardeschweizer
Leute, meldet Euch an. Jetzt. Im Turnier GS 18 sind noch 4 Plätze frei!
http://www.desc-online.de/turniere/gardeschweizer/gsturnier.php?tnr=gs018
Die Runde davor, das GS 17, sah erst / schon zwei Ergebnisse:
GS017.05 .. Neumann, Frank .. Hickl, Norbert .. 1-0
GS017.06 .. Neumann, Ulf .... Wloka, Frank .... 1-0
Viele Grüße Josef Schmitz
05. Ralf Mulde: Thematurniere
Im T0199, sizilianisches Morra Gambit, steht Helmut Hirscheider
als Sieger fest, auch wenn noch zwei Partien laufen. Helmut ist eine
100% Ausbeute gelungen – mehr als als acht aus acht geht auch für
ihn nicht. Schon jetzt herzlichen Glückwunsch!
http://www.desc-online.de/turniere/thema/turniertabelle.php?turnier=tab0199
Sollte jemand (so wie ich) fragen: Wer war eigentlich Morra? wird
er im unteren Bereich bei Irres & Wirres gewohnt kurze Informationen
dazu finden.
Im Schotten des T0187 führt momentan Josef Schmitz mit 5 aus 6,
aber Norbert Voss mit 4 aus 5 und auch Ralf Rennert, momentan noch
gar kein Ergebnis, könnten ihn gerade noch abfangen.
http://www.desc-online.de/turniere/thema/turniertabelle.php?turnier=tab0187
Im Franzosen des T0191 sehen wir Simon Henke mit 6 aus 8 führen
(hier werden zehn Partien gespielt), der aber noch von Bing Ishar
(vier aus sechs) eingeholt werden könnte.
http://www.desc-online.de/turniere/thema/turniertabelle.php?turnier=tab0191
06. Heinz Hansen: Das Vierer-Turnier V0325
1. Killer, Oliver ........... 5,5 Pkt.
2. Milde, Lars .............. 4,5 Pkt.
3. Vetter, Udo .............. 1,0 Pkt.
3. Rosenberg, Clemens von ... 1,0 Pkt.
http://www.desc-online.de/turniere/4er/turniertabelle.php?turnier=V0325
Schachfreund Oliver Killer gratuliere ich herzlich zum Turniersieg.
Allen noch viel Erfolg und Spaß bei den Partien hier beim DESC.
PS: Für das Turnier V0335 werden noch zwei Teilnehmer gesucht.
07. Ralf Mulde: Im Treibsand des Internets
Eine hübsche Idee war die Seite Schach < Mecca >, auf der sich sehr
viele Informationen sammelten, u.a. auch eine (gerade gesuchte) Liste
weltweiter Schachzeitungen; http://maskeret.com/mecca/index.shtml
Leider funktioniert in Mecca aber nur noch deren lustiger historischer
Kalender (immerhin!), der Rest der Seite ist außer Betrieb. Schade.
Ganz anders verhält es sich im < Schachportal >, eine Seite, die vor
Informationen nur so übersprudelt! Es ist zu merken, dass der Macher,
Per-Åke Lindblom, Schweden, Probleme hat, seinem eigenen Tempo
zu folgen. http://www.schackportalen.nu/Deutsch/dramportal.htm Es
ist aber eine Informationsquelle, die eine unglaubliche Zahl von Seiten,
die mit Schach in Verbindung stehen, listet, auch wenn deren Macher
nach all den Jahren auch einmal prüfen sollte, ob rund ein Viertel
dieser Links überhaupt noch existieren.
Schon allein der Bilder wegen lohnt ein Blick auf den folgenden Link: http://www.correspondencechess.com/campbell/articles/a040924.htm
08. Josef Schmitz: Einzelspiele
Unser neues Mitglied Stefanie Beer hat sich direkt gut eingeführt
und Siegfried Felkel, Hans Denecke und Clemens von Rosenberg
zu Einzelspielen eingeladen.
Die neuesten Ergebnisse und Spiele siehe:
http://www.desc-online.de/turniere/einzel/
09. Irres, Wirres und Theoretisches aus der Welt < da draußen >
Kommen wir auf die Frage (siehe Thematurniere) zurück:
Wer war eigentlich Morra?
Ersten Aufschluss gibt uns Jeremy Silman, gestützt auf die < Oxford
Companion to Chess > (Mayer, dieser Mann nennt seine Quellen!)
Auskunft. Allerdings liegt mir dieses Lexikon nicht vor und der DESC
wollte es mir für die folgenden Zeilen auch nicht kaufen ... fiese Möpp.
http://www.jeremysilman.com/book_reviews_jd/Modern_Mora_Gambit.html
*Auf* dem Buch von Hannes Langrock (The Modern Morra ... 2006)
befindet sich sogar ein Bild, nein nicht von Gandhi (Ähnlichkeit ist
vorhanden!), sondern des Franzosen Pierre Morra (1900–1969), der
in Nizza Handelsschullehrer war http://www.icu.ie/articles/display.php?id=72
siehe auch http://www.chesshistory.com/winter/winter15.html
Pierre Morra war es, der das ursprgl. von Blackburne eingeführte
Gambit (erst) in den 1940er Jahren näher untersuchte und ... nicht
popularisierte. Das machte nämlich Ken Smith, der ein Buch darüber
schrieb. Deshalb heißt es heute auch oftmals Smith Morra Gambit.
Das < Oxford Companion > erwähnt, dass das Gambit durchaus auch
nach < Fleissig, Matulovic, Morphy (oder) Rivadavia > hätte benannt
werden können. Rein vom Klang her wäre mir Letzteres sympathisch.
http://www.gtryfon.demon.co.uk/bcc/Technical_Articles/beatingsicillian/sicillian_beating.htm
Sollte einer von uns ein Buch über das Damengambit schreiben, böte
es sich ja an, es, je nachdem, Schmidt oder auch Müller Harsewinkel
Gambit zu nennen. Oder so ähnlich.
Leonid Sacharowitsch Stein ist heute leider fast vergessen, obwohl
der mit nur 39 Jahren Verstorbene zu den ganz Großen und auch zu
den ganz Tragischen des Schachs gehörte. Der 4.Juli 1973, an dem er
seinen sprichwörtlich letzten Zug spielte, ist noch nicht so lange her.
Ein Mann, der 1963, 1965 und 1966 das schwierigste Turnier der Welt,
die Sowjetische Meisterschaft, gewann, muss zur Extraklasse der
Schachmeister gezählt werden. Immerhin widmete ihm Kasparow ein
eigenes Kapitel in seinen < My great Predecessors >, eine nicht sehr
vielen zuteil gewordene Würdigung.
Stein stelle gleichsam den Übergang zur Zweiten Moderne im Schach
dar, indem er sich über den durch Botwinnik und Smyslow (letztlich:
harmonischen) Stil erhob und und unser aller (naja, auch meines ... ?)
Spielverständnis erweiterte. Er habe neue Einsichten in die Korrelation
des Spiels bei ungleicher Materialverteilung und damit in Stellungen
strategischer Balance vermittelt und so den Boden für unser heutiges,
ultra-dynamisches Spiel bereitet. (Dem sind übrigens Computer nur
schlecht gewachsen, weshalb nun automatisierte Fernschach“spieler“
gewarnt sein sollten.)
Der am 12. Nov. 1934 geborene Leonid Sacharowitsch Stein wurde
erst mit 26 Jahren in der Schachwelt bekannt, wie Jeremy Silman am
11. Juli 2003 in seinem Nekrolog auf den Ukrainer schrieb, aber schon
nach einem Jahr stand er in den Top 10 (Stein, nicht Silman). Seine
drei Siege in der Sowjetischen Meisterschaft wurden sogar noch durch
die 1. Plätze in Moskau 1967 und im Aljechin Memorial 1971 überragt.
http://www.jeremysilman.com/chess_news/news_0703_0703.html
Die Tragik, die Stein umflort, liegt weniger in seinem zu frühen Tod,
sondern darin, dass er gleich mehrfach aus den Zyklus der WM flog,
bevor es richtig losging, weil er ... dem falschen Land angehörte. Das
ist nun wirklich Pech, noch dazu, da Stein eigentlich (wie Bogoljubow)
Ukrainer und nicht Russe war. Heute hätte es für ihn keine Quote mehr
gegeben. Als Stein gerade Großmeister geworden war, schaffte er es
in Stockholm 1962 auf den 6./7. Platz und war damit für das sich nun
anschließenden Kandidatenturnier qualifiziert. Die FIDE aber hatte erst
kurz zuvor verfügt, dass höchstens fünf sowjetische Spieler teilnehmen
durften. Damit war Stein raus, Benkö aus den USA rückte nach.
Das Interzonenturnier Amsterdam 1964 sah Stein auf dem 5. Platz. Das
hätte ihn normalerweise qualifiziert, aber ... Ivkov und Portisch zogen
in das folgende Kandidatenturnier ein; Stein wäre „ein Russe zu viel“
gewesen.
Aber er gab nicht auf, versuchte es wieder. Beim Interzonenturnier
Sousse 1967 schaffte er es wieder auf den 6. bis 8. Platz. Diesmal
kickten sie in Los Angeles 1968 einen Stichkampf zwischen Stein,
Reschewsky und Hort aus. Der Leser ahnt es: Stein scheiterte. Es
war dramatisch, denn er führte in der letzten Runde und verlor somit
auf der Ziellinie doch noch gegenHort, so dass Reschewsky als
(womöglich) kichernder Dritter weiterkam.
[vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Stein ]
Stein – Hort, Los Angeles 1968 [B10]
1.e4 c6 2.d3 d5 3.Nd2 g6 4.Ngf3 Bg7 5.g3 e5 6.Bg2 Ne7 7.0–0 0–0
8.b4 a5 9.bxa5 Qxa5 10.Bb2 d4 11.a4 Qc7 12.c3 dxc3 13.Bxc3 Rd8
14.Nc4 Be6 15.Ne3 h6 16.Qb1 Na6 17.Nc4 Bxc4 18.dxc4 c5
19.Re1 Nc6 20.Nd2 h5 21.Nf1 Bh6 22.Ne3 Bxe3 23.Rxe3 Nab4
24.Bf3 Rd6 25.Qb2 Rad8 26.Kg2 Qe7 27.h4 Qe6 28.Be2 Nd4
29.Rc1 R8d7 30.a5 Ndc6 31.Qa1 Rd8 32.Qa4 Qe7 33.Rb1 Ra8
34.Qb5 Rxa5 35.Qb6 Rd7 36.Bxb4 cxb4 37.Rd3 Ra2 38.Rbd1 Nd4
39.R1d2 Ra6 40.Qb5 b3 0-1
Ich kehre zurück zur im Newsletter üblichen Ordnung nach ECO:
Stein, Leonid - Keres, Paul, Pärnu 1971 [A16]
1.c4 Nf6 2.Nf3 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.Qa4+ c6 6.Qd4 Nf6
7.Qxd8+ Kxd8 8.e4 Bg7 9.d4 Rf8 10.h3 b6 11.g4 h5 12.g5 Ne8
13.Bf4 Nd7 14.0-0-0 Bb7 15.h4 Nc7 16.Bh3 Ne6 17.Be3 Ke8
18.Rhe1 Rd8 19.d5 cxd5 20.exd5 Nc7 21.Bf4 Rc8 22.Rxe7+ Kxe7
23.d6+ Ke8 24.dxc7 f5 25.gxf6 Nxf6 26.Bxc8 Bxc8 27.Rd8+ Kf7
28.Ng5+ Kg8 29.Bd6 Re8 30.Nd5 1-0
Keene,Raymond – Stein,Leonid, Hastings (8), 1967 [A26]
1.Nf3 d6 2.c4 Nf6 3.g3 g6 4.Bg2 Bg7 5.0–0 0–0 6.Nc3 e5 7.d3 Nc6
8.Rb1 h6 9.b4 Be6 10.b5 Ne7 11.Qc2 Qd7 12.Re1 Bh3 13.Bh1 Ng4
14.Nd2 Rab8 15.Nd5 Nxd5 16.cxd5 f5 17.Rb4 Rbe8 18.Nf3 Nf6
19.e4 f4 20.Bb2 Ng4 21.Rc4 Re7 22.a4 Ref7 23.Qe2 Qd8 24.Rc2 h5
25.Bc1 Bh6 26.Bb2 fxg3 27.hxg3 h4 28.Bc1 hxg3 29.fxg3 Bxc1
30.Rexc1 a6 31.Nh2 Nxh2 32.Kxh2 Qg5 33.Kxh3 Rh7+ 0–1
Stein,Leonid – Suttles,Duncan, Sousse 1967 [B06]
1.e4 g6 2.d4 Bg7 3.c3 d6 4.f4 c5 5.dxc5 Nf6 6.cxd6 exd6 7.e5 dxe5
8.Qxd8+ Kxd8 9.fxe5 Re8 10.Nf3 Nc6 11.Bb5 Bd7 12.Bxc6 Bxc6
13.0–0 Ng4 14.Bg5+ Kc8 15.Nbd2 h6 16.Bf4 g5 17.Bg3 Ne3
18.Rf2 Nf5 19.Nc4 Bd5 20.Nfd2 Nxg3 21.Nd6+ Kd7 22.Nxe8 Rxe8
23.hxg3 Bxe5 24.Rd1 Kc6 25.Nb3 b6 26.Nd4+ Kc5 27.g4 Bf4
28.Nf5 Re5 29.g3 Rxf5 30.gxf5 Bxg3 31.Rfd2 Bf3 32.Rf1 Bf4
33.Rxf3 Bxd2 34.Rd3 Bf4 35.Rh3 Kd5 36.Rxh6 Ke5 37.Rh7 f6
38.Rxa7 Kxf5 39.Kf2 Bd6 40.Rb7 Bc5+ 41.Kg2 1–0
Stein,Leonid - Hartoch,Robert G, IBM Amsterdam, 1969 [B10]
1.Nf3 d5 2.g3 c6 3.Bg2 g6 4.d3 Bg7 5.Nbd2 e5 6.e4 Ne7 7.0–0 0–0
8.b4 Na6 9.a3 Nc7 10.Bb2 d4 11.c3 Bg4 12.Qc2 Ne6 13.cxd4 Bxf3
14.Nxf3 Nxd4 15.Nxd4 exd4 16.f4 Qd7 17.Qc5 b6 18.Qc4 Rac8
19.f5 Qd6 20.Rae1 g5 21.Bf3 Be5 22.Re2 b5 23.Qc1 f6 24.Rc2 Rc7
25.Rc5 Nc8 26.Kg2 Nb6 27.Bd1 Nd7 28.Bb3+ Kg7 29.Rc2 Ra8
30.Qd1 Qe7 31.Qd2 Rh8 32.Rfc1 Nb8 33.Be6 h5 34.h4 g4
35.Rc5 Qd6 36.Rxe5 Qxe5 37.Rc5 Qd6 38.e5 Qd8 39.exf6+ Kf8
40.Qf4 Na6 41.Bxd4 Nxc5 42.Bxc5+ Ke8 43.Qe5 Rhh7 44.Bd7+ 1–0
Eine inhaltlich interessante, nur vom Auftritt her verbesserungsfähige
Darstellung der berühmten Partie mit Furman finden wir auch unter
http://www.geocities.com/lifemasteraj/stein-furman_urs-ch37_ussr1969.html
Hier das Ganze zum Genießen ... ohne Kommentar des ARD Reporters.
Stein,Leonid (2688) - Furman,Semen Abramowitsch (2606) [B43]
37. UdSSR-ch Moskau (18), 02.10.1969
1.e4 c5 2.Nf3 e6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 a6 5.Nc3 Qc7 6.g3 b5 7.Bg2 Bb7
8.0–0 Nf6 9.Re1 d6 10.a4 b4 11.Nd5 exd5 12.exd5+ Kd8
13.Bg5 Nbd7 14.Qe2 Kc8 15.c3 b3 16.Nc6 Bxc6 17.dxc6 Ne5
18.Ra3 d5 19.Rxb3 Bd6 20.Bxf6 gxf6 21.Bxd5 Nxc6 22.Qg4+ Qd7
23.Qxd7+ Kxd7 24.Rb7+ Bc7 25.Bg2 Rad8 26.Bh3+ Kd6
27.Rd1+ Kc5 28.b4+ Kc4 29.Bf1+ Kb3 30.Rxc7 Rxd1 31.Rxc6 Kxa4
32.Kg2 a5 33.bxa5 Rhd8 34.Rxf6 R8d7 35.a6 Rc1 36.Bd3 Rxc3
37.Bxh7 Kb5 38.Be4 Ra3 39.Bb7 Kc5 40.h4 Kd4 41.Rf5 Re7
42.h5 Re5 43.Rf4+ Kc5 44.h6 1–0
Stein – Kortschnoj, Moskau Zonenturnier (10), 1964 [B84]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be2 e6 7.0–0 Be7
8.f4 Qc7 9.Qe1 0–0 10.Qg3 Qb6 11.Be3 Qxb2 12.Bf2 Qb4 13.e5 dxe5
14.fxe5 Ne8 15.Bd3 Qa5 16.Ne4 Nd7 17.Nf3 g6 18.Bd4 Ng7
19.Nf6+ Bxf6 20.exf6 Nh5 21.Qh4 Qd8 22.Rae1 Ndxf6 23.Ng5 e5
24.Bxe5 h6 25.Bxf6 hxg5 26.Qxg5 Nxf6 27.Rxf6 Qd4+ 28.Kh1 Qg4
29.Qh6 Bf5 30.h3 Qd4 31.Rxf5 gxf5 32.Re3 Qg7 33.Qh4 Qa1+
34.Kh2 Rfe8 35.Rg3+ Kf8 36.Qh6+ Ke7 37.Re3+ Kd7 38.Bxf5+ Kc7
39.Qf4+ Kc6 40.Qc4+ Kd6 41.Qb4+ Kd5 42.Rd3+ Ke5 43.Qd6+ Kxf5
44.Rf3+ Kg5 45.Qf4+ Kh5 46.g4+ Kg6 47.Qxf7+ 1–0
Basman,Michael – Stein,Leonid, Hastings 1967/68 (4) [B90]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 Nbd7 6.Bc4 a6
7.0–0 g6 8.Re1 Bg7 9.a4 0–0 10.a5 Ne5 11.Bf1 Nc6 12.Nb3 b6
13.axb6 Qxb6 14.h3 Nb4 15.Bg5 Be6 16.Nd4 Bd7 17.Nf3 Bc6
18.Bc4 Qb7 19.Qe2 e6 20.Bb3 d5 21.e5 Nd7 22.Be3 Rfc8 23.Bd4 Bb5
24.Nxb5 axb5 25.c3 Nc6 26.Bc2 Qc7 27.Rxa8 Rxa8 28.Qxb5 Rb8
29.Qa6 Nxd4 30.Nxd4 Rxb2 31.Qa3 Rb8 32.f4 Bf8 33.Qa1 Nb6
34.Bd3 Ra8 35.Qc1 Ra3 36.Nb5 Qc5+ 37.Kh1 Rb3 38.Qe3 Rxb5
39.Bxb5 Qxb5 40.f5 Nc4 41.Qg5 exf5 42.e6 fxe6 43.Qf6 Qd7 0–1
Suetin - Stein Moskau Zonenturnier (9), 1964 [C96]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 b5 6.Bb3 d6 7.Re1 Be7
8.c3 0–0 9.h3 Na5 10.Bc2 c5 11.d4 Nd7 12.Nbd2 cxd4 13.cxd4 Nc6
14.Nb3 a5 15.Bd3 Rb8 16.Be3 a4 17.d5 Nb4 18.Nc1 f5 19.exf5 Nxd5
20.Ba7 Rb7 21.Be4 Rxa7 22.Bxd5+ Kh8 23.Nd3 Nf6 24.Nb4 Nxd5
25.Qxd5 Bb7 26.Qd3 a3 27.bxa3 Qa8 28.Re3 Bxf3 29.gxf3 Bg5
30.Re4 Rxa3 31.Qxd6 Rxf3 32.Rae1 R3xf5 33.R1e2 Qa7 34.Nd3 Be7
35.Qd5 Bf6 36.Qxb5 Qf7 37.Qb4 Be7 38.Qb3 Rg5+ 39.Kh2 Qg6
40.f4 exf4 41.Ne5 Rxe5 42.Rxe5 Bd6 43.Qf3 Bxe5 44.Rxe5 h6
45.Re2 Qb1 46.Rf2 Rf6 47.Qa8+ Kh7 48.Qf3 Qf5 49.a4 Rf7
50.Rd2 Ra7 51.Qd1 Rc7 52.Qb3 Qe4 53.Rf2 Rc4 54.a5 Ra4
55.Qb6 Ra1 56.Rg2 Qe5 57.Qg6+ Kh8 58.h4 f3+ 59.Rg3 f2 0–1
Stein,Leonid – Tal,Mikhail, Aljechin Memo Moskau, 1971 [E08]
1.c4 Nf6 2.g3 e6 3.Bg2 d5 4.Nf3 Be7 5.0–0 0–0 6.d4 c6 7.Qc2 b6
8.Rd1 Bb7 9.Nc3 Nbd7 10.b3 Rc8 11.e4 c5 12.exd5 exd5
13.dxc5 dxc4 14.b4 bxc5 15.b5 Qb6 16.Bf4 Rfd8 17.a4 Qa5
18.Nd2 Bxg2 19.Nxc4 Qb4 20.Na2 Be4 21.Nxb4 Bxc2 22.Nxc2 Nb6
23.Rxd8+ Bxd8 24.N2e3 Nxc4 25.Nxc4 Nd5 26.Rd1 Nb6 27.Nd6 Ra8
28.a5 Na4 29.Nc4 Nc3 30.Re1 Bxa5 31.Nxa5 Nxb5 32.Re5 Nd4
33.Rxc5 1–0
Leonid Stein starb 1973 (vermutlich) an einem Herzinfarkt, gerade als
das Team der UdSSR die Reise zur Europamannschaftsmeisterschaft
nach Bath antrat.
Das Staunton Memorial 2009, London. ist ein ulkiges Turnier. Es
wird einerseits als Mannschaftskampf des United Kingdom gegen die
Niederlande mit größten Großmeistern gespielt. Andererseits gibt es
ein < Jeder gegen jeden > Einladungs-Turnier mit Spielern irgendwo
zwischen Zwozwo und Zwofünf. Wenn Du die 40 überschritten hast
und (immerhin noch!) zu was eingeladen wirst, weißt Du: zumindest
für die Weltmeisterschaft bist Du nicht mehr so richtig eingeplant.
Chapman (2232) - Kortschnoi (2561), Staunton 2009 (5) [A13]
1.Nf3 d5 2.c4 e6 3.b3 c5 4.g3 d4 5.Bg2 Nc6 6.e3 e5 7.d3 Bg4
8.exd4 cxd4 9.O-O f6 10.Re1 Qd7 11.a3 a5 12.Nbd2 Nh6 13.Ne4 Nf7
14.Rb1 Be7 15.Qc2 O-O 16.c5 Bxf3 17.Bxf3 f5 18.Nd2 e4
19.dxe4 Nfe5 20.b4 axb4 21.axb4 Kh8 22.Bg2 d3 23.Qb3 fxe4
24.Rxe4 Nd4 25.Qd1 Ne2+ 26.Rxe2 dxe2 27.Qxe2 Nd3 28.Ne4 Ra4
29.Nd6 Nxc1 30.Rxc1 Bxd6 31.Qd2 h6 32.cxd6 Ra6 33.Rd1 Rf6
34.Qe2 Rfxd6 35.Re1 Re6 36.Qd1 Rad6 0-1
Näheres zum folgenden System mit 2.-c6 auf das frühe englische g3
findet sich in dem sehr gut gelungenen Buch (London 2008) Palliser /
Kosten / Vigus mit dem beknackten Titel: < Dangerous Weapons.
Flank Openings. Dazzle your Opponents! > Der Everyman Chess
Verlag, London, hat vor ca. drei Jahren seine Verlagspolitik völlig
geändert und glänzt nun mit ganz ausgezeichnet gemachten Büchern
(vorher war es oft ein ziemlicher Schund), die nicht selten auch auf
deutsch im Hardcover erscheinen. Diesem wirtschaftlichen Wagnis
ist Erfolg durch viele deutsche Käufer zu wünschen.
Davies,Nig. (2493) - Cherniaev (2428), Staunton 2009 (5) [A20]
1.c4 e5 2.g3 c6 3.d4 e4 4.Nc3 d5 5.f3 f5 6.cxd5 cxd5 7.Qb3 Nc6
8.Qxd5 Qxd5 9.Nxd5 Nxd4 10.Kf2 Ne6 11.Bg2 exf3 12.Nxf3 Ne7
13.Rd1 Nxd5 14.Rxd5 Bc5+ 15.Be3 Bxe3+ 16.Kxe3 O-O 17.Rc1 Rb8
18.Ne5 f4+ 19.Kd2 fxg3 20.hxg3 Re8 21.Rd6 Nf8 22.Rxc8 Rbxc8
23.Bd5+ Kh8 24.Nf7+ Kg8 25.Ng5+ Kh8 26.Nf7+ Kg8 27.Rd8 Rc5
28.Nh6+ Kh8 29.Nf7+ Kg8 30.Nh6+ Kh8 31.Rxe8 Rxd5+
32.Ke3 gxh6 33.Rxf8+ Kg7 34.Rc8 Rb5 35.b3 Re5+ 36.Kf3 Re7
37.e4 Kf6 38.Kf4 Ke6 39.Rf8 Rd7 40.Re8+ Kf7 41.Rh8 Ke6
42.Re8+ Kf7 43.Ra8 a6 44.Kf5 Rd2 45.Rb8 Rf2+ 46.Ke5 b5
47.Rb7+ Kg8 48.a4 bxa4 49.bxa4 h5 50.Rb6 Rf3 51.Rxa6 Rxg3
52.Kf4 h4 53.Ra8+ remis
Um das DESC Open 2009 zu bewerben, clickte ich mich dieser Tage
durch eine große Zahl von Schachseiten und traf auf ein Interview mit
Stefan Meyer-Kahlen, Entwickler von Shredder: hochinteressant für
den Fernschacher als Computernutzer. Darüber hinaus gefällt mir die
entspr. Zeitung: http://glareanverlag.wordpress.com/category/schach/
Atalik – Paehtz,E., Baltic Queen St. Petersburg (5) 2009 [A41]
1.d4 d6 2.Nf3 Bg4 3.c4 Bxf3 4.exf3 g6 5.g3 Bg7 6.Bg2 c6 7.d5 Qa5+
8.Nd2 cxd5 9.f4 Nf6 10.0–0 0–0 11.Nb3 Qa4 12.cxd5 Na6
13.Re1 Rfe8 14.Be3 Nd7 15.Nd4 Qxd1 16.Raxd1 Nb6 17.b3 Nc7
18.Nc2 Rac8 19.Na3 Bc3 20.Re2 Bb4 21.Nc2 Bc3 22.Na3 Bb4
23.Nc2 Bc3 24.a4 Ra8 25.Rd3 Bf6 26.Na3 Nd7 27.b4 a5 28.b5 Rab8
29.Nc4 b6 30.Bh3 Nc5 31.Bxc5 dxc5 32.Bd7 Red8 33.Bc6 Ne6
34.Rde3 Nd4 35.Rxe7 Bxe7 36.Rxe7 Nf5 37.Ra7 Nd6 38.Ne5 c4
39.Kf1 f6 40.Nd7 Ne4 41.d6 Rxd7 42.Rxd7 Nc5 43.Re7 c3
44.Ke2 Kf8 45.Rxh7 Kg8 46.Rc7 Rd8 47.d7 Kf8 48.Rc8 Ke7
49.Rxd8 Kxd8 50.f5 gxf5 51.h4 Nxa4 52.h5 c2 53.Kd2 Nc5
54.h6 c1Q+ 55.Kxc1 Nd3+ 56.Kd2 Ne5 57.h7 Ng6 58.Kc3 Ke7
59.Kd4 Kd8 60.Kd5 Ke7 61.f3 f4 62.gxf4 Nh8 63.d8Q+ Kxd8
64.Ke6 a4 65.Kxf6 a3 66.Bd5 1–0
Der Australier Peter Wells schrieb ein Standard-Werk über den Torre.
Hier zeigt er, wie nützlich das auch in anderen Eröffnungen sein kann.
Wells (2498) - Chapman (2232), Staunton Memorial 2009 (4) [A43]
1. Nf3 Nf6 2. d4 c5 3. d5 b5 4. Bg5 d6 5. Bxf6 exf6 6. e4 a6 7. a4 b4
8. Bd3 g6 9. Nbd2 Bg7 10. Nc4 a5 11. O-O O-O 12. Nfd2 Bb7
13. Qg4 f5 14. exf5 Bxd5 15. Be4 Bxe4 16. Nxe4 d5 17. Rad1 Bd4
18. c3 bxc3 19. bxc3 dxc4 20. cxd4 cxd4 21. f6 d3 22. Nc3 Qc8
23. Qh4 Kh8 24. Qh6 Rg8 25. Ne4 g5 26. Nxg5 Rxg5 27. Qxg5 Qg8
28. Qc1 Nc6 29. Qxc4 Nb4 30. Rfe1 Qg6 31. Qe4 Qxe4 32.Rxe4 h6
33.Kf1 Kh7 34.Rg4 Kh8 35.Rg7 Nd5 36.Rxd3 Nxf6 37.Rxf7 1-0
Prie,Eric – Bedoin,Xavier, 84. Frankr. ch, Nimes (6) 2009 [A48]
1.d4 Nf6 2.Bf4 g6 3.e3 Bg7 4.Nf3 d6 5.Be2 0–0 6.0–0 Nc6 7.h3 Nd7
8.c4 e5 9.Bh2 exd4 10.exd4 Qf6 11.Nc3 Nxd4 12.Nxd4 Qxd4
13.Nd5 c6 14.Ne7+ Kh8 15.Bxd6 Qxb2 16.Rb1 Qxa2 17.Re1 Nf6
18.Be5 Qa3 19.Nxc8 Rfxc8 20.Rxb7 Rd8 21.Qb1 Nd7 22.Bg3 Qc5
23.Bf1 Bf6 24.Qe4 Kg7 25.Re3 a5 26.Rf3 a4 27.Bc7 Re8 28.Qd3 Ne5
29.Bxe5 Rxe5 30.Qb1 Ra7 31.Rxa7 Qxa7 32.c5 Qxc5 33.Qa2 Re4
34.Bd3 Re1+ 35.Kh2 Ra1 36.Qd2 a3 37.g3 a2 38.Qf4 Rh1+
39.Kxh1 a1Q+ 40.Kg2 Qcc1 0–1
Spielt der denn immer noch ...? Ja. Macht er. Jan Timman. Klasse.
Timman (2569) – Williams,Sim. (2527), Staunton 2009 (5) [A49]
1.Nf3 Nf6 2.g3 g6 3.b3 Bg7 4.Bb2 O-O 5.Bg2 b5 6.Ne5 c6 7.d4 Qc7
8.O-O d6 9.Nd3 Bb7 10.Nd2 Nfd7 11.c4 bxc4 12.bxc4 a5 13.Qc2 Na6
14.a3 Rab8 15.Rac1 e5 16.e3 Rfe8 17.Rfe1 exd4 18.Bxd4 Nac5
19.Nxc5 Nxc5 20.Bxc5 dxc5 21.Rb1 Rbd8 22.Bh3 Ba6 23.Red1 Qe5
24.Qa4 Qh5 25.Bg2 Bc8 26.Bxc6 Rf8 27.Bf3 Qe5 28.Qxa5 Bf5
29.Rb5 Bc2 30.Rc1 Qf5 31.e4 Qf6 32.Rxc2 Rxd2 33.Qxd2 Qxf3
34.Rxc5 1-0
Cherniaev (2428) - Wiersma (2403), Staunton Mem. 2009 (2) [A83]
1.d4 f5 2.e4 fxe4 3.Nc3 Nf6 4.Bg5 Nc6 5.d5 Ne5 6.Qe2 c6
7.O-O-O Qa5 8.f4 Nf7 9.Bxf6 gxf6 10.Qxe4 Bg7 11.Nge2 e6
12.f5 O-O 13.fxe6 dxe6 14.dxe6 Ng5 15.Qh4 Nxe6 16.Kb1 Rd8
17.Rxd8+ Qxd8 18.Ng3 Ng5 19.Bc4+ Kh8 20.Nh5 Bf5 21.Qf4 Bg6
22.Nxg7 Kxg7 23.h4 b5 24.Bb3 b4 25.Qxb4 Nf7 26.h5 1-0
Wie man auf eine mehr oder weniger originelle Art die Abtausch-Var.
im Aljechin erreichen kann, zeigt uns hier Mr. Simon Williams:
Chapman (2232)- Williams (2527), Staunton Memo. 2009 (3) [B00]
1. Nf3 Nc6 2. e4 Nf6 3. e5 Nd5 4. d4 d6 5. c4 Nb6 6. exd6 exd6
7. Be2 Be7 8. O-O Bg4 9. d5 Bxf3 10. Bxf3 Ne5 11. Be2 O-O
12. Nd2 Re8 13. Rb1 a5 14. f4 Ned7 15. Bd3 Nc5 16. Bc2 Bf6
17. b3 c6 18. Qh5 g6 19. Qf3 cxd5 20. f5 Qe7 21. cxd5 g5
22. Ba3 Nbd7 23. Bxc5 Nxc5 24. Bd3 Qe5 25. Bb5 Qd4+
26. Rf2 Re3 27. Qh5 Ne4 28. Nxe4 Rxe4 29. Kf1 Qxd5 30. Bc4 Rxc4
31. bxc4 Qd3+ 0-1
Reinaldo IM - Bauer GM (5), Zürich Jubilä.Open 2009 [B01]
1.e4 d5 2.exd5 Qxd5 3.Nc3 Qa5 4.d4 Nf6 5.Nf3 Bf5 6.Bc4 c6
7.Bd2 Qc7 8.Qe2 e6 9.0–0–0 Nbd7 10.Nh4 Bg6 11.Nxg6 hxg6
12.g3 0–0–0 13.Bf4 Bd6 14.Bxd6 Qxd6 15.h4 Rh5 16.a3 Qc7
17.Kb1 Qa5 18.Bb3 Rdh8 19.f4 R5h7 20.Rhe1 Rd8 21.Qf3 Rhh8
22.Bc4 Qc7 23.Bf1 Kb8 24.Na2 Nb6 25.Nc1 Rd7 26.c3 Rc8
27.Nd3 Re7 28.Qe2 Ne8 29.Qe5 Nd6 30.Nc5 Nd7 31.Nxd7+ Rxd7
32.Bd3 Ne8 33.Be4 Nf6 34.Bf3 Rcd8 35.Qxc7+ Kxc7 36.Re5 Rh8
37.Kc2 Ne8 38.Rh1 Nd6 39.g4 Nc4 40.Re2 Nb6 41.Reh2 Nd5
42.Bxd5 Rxd5 43.Re2 Kd7 44.Re5 f6 45.Ree1 Ke7 46.Rd1 Rhd8
47.b4 Kf7 48.Rd2 b6 49.Rhd1 R5d7 50.c4 Rh8 51.Rh1 b5
52.Kc3 bxc4 53.Kxc4 Rd5 54.Rd3 Ke7 55.Re3 Rhd8 56.Rd1 Kd7
57.Rd2 a6 58.Rd1 Rd6 59.Rd2 Kc7 60.Rd1 Rh8 61.Rh1 Kb6
62.Rh2 Kc7 63.Rh1 Kd7 64.Rh2 Rd5 65.Rh1 a5 66.Rh2 axb4
67.axb4 g5 68.fxg5 Rxg5 69.Rhe2 Rxg4 70.Rxe6 Kc7 71.b5 cxb5+
72.Kc5 Rh5+ 73.d5 Rc4+ 74.Kxb5 Rd4 75.Rc6+ Kd7 76.Kb6 Rhxh4
77.Rc7+ Kd6 78.Rc6+ Kxd5 79.Rc5+ Kd6 80.Rc6+ Kd7
81.Rc7+ Kd8 82.Rxg7 Rhe4 83.Rxe4 Rxe4 84.Kc5 Ke8 85.Kd5 Re1
86.Kd4 Kf8 87.Ra7 Re5 88.Rb7 Kg8 89.Ra7 Re1 90.Rb7 f5
91.Kd3 f4 remis
Eine interessante weiße Variante der Pirc-Vtdg. wurde vor ein paar
Monaten in Buenos Aires aufgeführt, sozusagen < der lange 150er
Angriff > mit Lg5 statt Le3 und dann dem flotten De2 statt Dd2, was
putzig aussieht, aber auch eine Menge Vorteile hat (siehe dazu auch
Vigus, James: Pirc für Schwarz und Weiß, London 2007/9, S.318 f.).
Eigentlich bildete die Variante den Anlass für den kleinen Ausflug zu
Ernesto Canal im letzten Newsletter, der es wohl erstmals spielte.
Scheint sich um eine südamerikanische Spezialität zu handeln ... :
Alonso (2404) - Mayorga (2274) Buenos Aires Op (5) 2008 [B07]
1.e4 d6 2.d4 Nf6 3.Nc3 g6 4.Bg5 Bg7 5.Qe2 c6 6.0–0–0 Qa5
7.Nf3 0–0 8.a3 Bg4 9.Bd2 Qb6 10.Be3 Qc7 11.h3 Bc8 12.Kb1 b5
13.e5 Nd5 14.Nxd5 cxd5 15.exd6 Qxd6 16.Qxb5 Nd7 17.Qb4 Qc7
18.Qd2 Nb6 19.Bf4 Qb7 20.Qa5 Bf5 21.Ba6 Qc6 22.Qc5 Qd7
23.Bb5 Bxc2+ 24.Qxc2 Qxb5 25.Ka2 Nc4 26.Rd3 a5 27.b3 Nd6
28.a4 Qd7 29.Rc3 Nc8 30.Rc7 Qd8 31.Qc6 Nd6 32.Bxd6 exd6
33.Re1 Rb8 34.Rc1 Qf6 35.Qxd5 Rfe8 36.R1c2 h6 37.Ra7 Rbc8
38.Rxc8 Rxc8 39.Ra8 Qd8 40.Rxc8 Qxc8 41.Kb2 Qc7 42.Qc4 Qb6
43.Kc2 Bf6 44.Kd1 Qb7 45.Qd3 Kg7 46.Ke2 d5 47.Qb5 Qe7+
48.Kf1 Qe4 49.Qxa5 Qb1+ 50.Ke2 Qxb3 51.Qb5 Qc2+ 52.Ke1 Qc1+
53.Ke2 Qc2+ remis
Trent (2471) - Cherniaev (2428), Staunton Memorial 2009 (3) [B33]
1. e4 c5 2. Nf3 Nc6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 e5 6. Ndb5 d6
7. Bg5 a6 8. Na3 Be6 9. Nc4 Rc8 10. Ne3 Be7 11. Bxf6 Bxf6
12. Ncd5 Bg5 13. c3 O-O 14. Bd3 Ne7 15. O-O Bxd5 16. Nxd5 Nxd5
17. exd5 f5 18. Kh1 e4 19. Bc2 Bf4 20. Qe2 g6 21. Rg1 Be5
22. g3 Kg7 23. Raf1 Rc5 24. f4 exf3 25. Qxf3 Rc8 26. Qe3 Qa5
27. Bb3 Rce8 28. Qd3 Qc5 29. Re1 f4 30. gxf4 Rxf4 31. Bc2 Qf2
32. Re2 Qf3+ 33. Qxf3 Rxf3 34. Kg2 Ref8 35. Rd1 R3f4 36. Kg1 b5
37. a3 a5 38. Be4 b4 39. cxb4 axb4 40. axb4 Rb8 41. b3 Rxb4
42. Bc2 Rf3 43. Kg2 Rc3 44. Rd3 Rxd3 45. Bxd3 Rxb3 46. Ba6 Rc3
47. Bb5 Rc5 48. Bc6 Kf6 49. Rd2 Bf4 50. Rf2 Ke5 51. Re2+ Kd4
52. Kf3 Be5 53. Re4+ Kd3 54. Re3+ Kd2 55. Re2+ Kc3 56. Re3+ Kb4
57. Re4+ Ka5 58. Ra4+ remis
< Ich weiß nicht, was Gott gegen mich auf 1.e4 antworten würde. >
(Robert James Fischer) Er ist jetzt vielleicht dabei, es zu erfahren.
Falls er nicht noch um die Prämie verhandelt. [-rm-]
Zitatquelle ist die gute Homepage des Historikers Dr. Edmund Bruns:
http://www.ewetel.net/~heike.focken/
Was Großmeister Cheparinov in der folgenden Partie dazu führte,
im 69.Zug (in allerdings furchtbarer Stellung) seinen Turm gegen den
gedeckten Bauern herzuschenken und danach das elementare Matt
mit Springer + Läufer fast bis zum Ende exerzieren zu lassen - gegen
einen Kollegen der Weltextraklasse! - vermag ich nicht zu sagen.
Die Sonne ... die Hitze ... Lust am Schach ... oder der mag den Alekseev
einfach nicht.
Alekseev (2714) - Cheparinov (2678), Jermuk GP (6) 2009 [B85]
1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 a6 6.Be2 e6 7.a4 Nc6
8.0–0 Be7 9.Be3 Qc7 10.f4 0–0 11.Kh1 Re8 12.Bf3 Na5 13.g4 Nd7
14.g5 Bf8 15.Bg2 b6 16.Qe1 Nc4 17.Bc1 Qc5 18.Qf2 Bb7 19.b3 Na5
20.Nde2 Qxf2 21.Rxf2 d5 22.Be3 Nc5 23.Rd1 Rad8 24.Ng3 Nc6
25.Rfd2 Nb4 26.exd5 exd5 27.Bf2 Bd6 28.Nce2 Bc7 29.a5 Ne4
30.Nxe4 dxe4 31.axb6 Rxd2 32.Rxd2 Bb8 33.c4 h6 34.Be3 hxg5
35.fxg5 Nd3 36.Nc3 Nf4 37.Kg1 f5 38.gxf6 gxf6 39.Bf1 Be5
40.Na4 Bc6 41.Nc5 Kf7 42.Nxa6 f5 43.Nb4 Ba8 44.Ra2 Ne6
45.Ra7+ Kg6 46.b7 Bxb7 47.Rxb7 f4 48.Ba7 Nd4 49.Nd5 Nf3+
50.Kg2 Rh8 51.h3 Nd2 52.Re7 Kf5 53.Rf7+ Ke6 54.Rxf4 Bxf4
55.Nxf4+ Kf5 56.Be3 Nxb3 57.Be2 Rg8+ 58.Kf2 Ke5 59.h4 Nd4
60.h5 Nf5 61.Ng6+ Kf6 62.Bg4 Ra8 63.Bxf5 Kxf5 64.Kg3 Ra3
65.Nh4+ Ke5 66.Ng2 Kf5 67.c5 Rc3 68.h6 Kg6 69.Kg4 Rxc5
70.Bxc5 Kxh6 71.Kf5 Kg7 72.Nf4 Kf7 73.Kxe4 Ke8 74.Kd5 Kd7
75.Ne6 Kc8 76.Kc6 Kb8 77.Nc7 Kc8 78.Ba7 Kd8 79.Nd5 Kc8
80.Ne7+ Kd8 81.Kd6 Ke8 82.Ke6 Kd8 83.Bb6+ Ke8 84.Nf5 Kf8
85.Ba5 Ke8 86.Nd6+ Kf8 87.Kf6 Kg8 88.Kg6 Kf8 89.Bd8 1–0
Das Folgende erinnert an ein Bänkellied der 70er Jahre: Kreuzberger
Nächte; erst fangen 'se ganz langsam an; aber dann ... aber dann!
Cherniaev (2428) – Williams,Sim. (2527), Staunton 2009 (6) [C01]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.exd5 exd5 {Remis ...?} 4.Nf3 Bg4 5.h3 Bh5
6.Qe2+ Be7 7.Qb5+ Nd7 8.Qxd5 Ngf6 9.Qb3 c5 10.Be2 O-O
11.c3 Bd6 12.Be3 Re8 13.Nbd2 Rxe3 14.fxe3 Qe7 15.O-O-O Qxe3
16.Bb5 Bg6 17.Rde1 Qf4 18.Rhf1 cxd4 19.Ne5 Qxe5 20.Rxe5 Bxe5
21.Bxd7 Nxd7 22.Qd5 Rd8 23.cxd4 Bf6 24.Rxf6 Rc8+ 25.Kd1 Nxf6
26.Qxb7 Bc2+ 27.Ke2 Re8+ 28.Kf2 Bd3 29.Qb3 Ba6 30.Nc4 Ne4+
31.Kg1 h5 32.Ne5 Re6 33.Qf3 Nf6 34.Qa8+ Kh7 35.Qxa7 Rd6
36.a4 Ne4 37.Qxf7 Ng3 38.Nd7 Bd3 39.Kf2 Ne4+ 40.Ke3 Bc2
41.Qxh5+ Kg8 42.Qe8+ Kh7 43.Nf8+ Kh6 44.g4 Nf6 1-0
Sogar in uralten Eröffnungen sind neue Moden möglich; immer öfter
zieht man heute im klassischen Franzosen erst -Le7 und erst danach
-Sf6; der Sinn ist, dass Weiß zu Sf3 gebracht wird, wonach natürlich
aus dem normalen f4 mit schwarzfeldrigem Zentrum nix mehr wird.
Trent (2471) - Davies,Nig. (2493), Staunton Memo. 2009 (4) [C10]
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Be7 4.Nf3 Nf6 5.e5 Ne4 6.Bd3 Nxc3 7.bxc3 c5
8.h4 h6 9.Rh3 Nc6 10.dxc5 Bxc5 11.Kf1 Bd7 12.Rb1 Qc7
13.Qe2 O-O-O 14.Bd2 f6 15.exf6 gxf6 16.c4 Rhg8 17.h5 e5
18.cxd5 Bxh3 19.gxh3 Ne7 20.c4 Qd7 21.Ba5 b6 22.Rb5 Qxh3+
23.Ke1 Qh1+ 24.Kd2 Bxf2 25.Rb1 Qg2 26.Bb4 Bc5 27.Bxc5 bxc5
28.Rb5 Kd7 29.Rb7+ Kd6 30.Rxa7 Ra8 31.Rxa8 Qxe2+
32.Kxe2 Rxa8 33.Bb1 f5 34.Nh4 e4 35.Ng2 Ke5 36.Ne3 Nc8 0-1
Entdeckt habe ich die Seite http://batgirl.atspace.com/archives.html ,
eigentlich http://sbchess.sinfree.net/archives.html < Sarah's Chess
Journal >,in dem es um Schachhistorie und -histörchen geht; etwas
unzugänglich wirr gestaltet, aber man mag wie beim Trödler manches
Wunderbare finden. Ich suche aber noch nach Sarah. Vermutlich, wie
manche andere Einträge im Internet zeigen, handelt es sich bei ihr um
Sarah Beth aus North Carolina (batgirl).
Kosintseva,Nad. – Zhao,Xue, Russland vs China (3)2009 [C95]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6
8.c3 0–0 9.h3 Nb8 10.d4 Nbd7 11.Nbd2 Bb7 12.Bc2 Re8 13.a4 Bf8
14.Bd3 c6 15.b3 g6 16.Bf1 Nh5 17.Qc2 Nf4 18.Bb2 Bg7 19.Rad1 Qc7
20.Qb1 Ne6 21.Qa1 Nb6 22.Rc1 Nd7 23.Rc2 d5 24.exd5 cxd5
25.dxe5 Nxe5 26.Nxe5 Bxe5 27.Nf3 Bg7 28.axb5 axb5 29.Qd1 Qb6
30.Rce2 Bc6 31.Ne5 Rad8 32.Qd2 h5 33.Nxg6 d4 34.Ne5 dxc3
35.Qxc3 Nd4 36.Re3 Qc7 37.Qc5 Rd5 38.Nxc6 Rxe3 39.Qxd5 Rxe1
40.Bxd4 Bxd4 41.Nxd4 1–0
Kosintseva,Tat. – Zhao,Xue, Russland vs China (3)2009 [C99]
1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0–0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6
8.c3 0–0 9.h3 Na5 10.Bc2 c5 11.d4 Qc7 12.Nbd2 cxd4 13.cxd4 Nc6
14.Nb3 a5 15.Be3 a4 16.Nbd2 Bd7 17.Rc1 Rac8 18.Nf1 Qb8
19.Ng3 Rc7 20.Bb1 Rfc8 21.Qd2 Bd8 22.dxe5 Nxe5 23.Nxe5 dxe5
24.Rxc7 Qxc7 25.Nf5 Ne8 26.Bb6 Qxb6 27.Qxd7 Qe6 28.Qxb5 a3
29.bxa3 Nd6 30.Nxd6 Qxd6 31.Qe8+ Qf8 32.Qxe5 Bb6 33.Qb5 Rb8
34.Qd3 Rd8 35.Qc3 Bd4 36.Qf3 Qc5 37.Rf1 g6 38.a4 Rb8 39.Bd3 Rb2
40.a5 Rxa2 41.a6 Kg7 42.Kh1 Rxf2 43.Rxf2 Bxf2 44.Bf1 Be3
45.g3 Bd4 46.Qd3 Qe5 47.Kg2 Ba7 48.h4 Qc5 49.Kh3 Qc8+
50.Kg2 Qc5 51.Kh3 Qc8+ 52.Kg2 remis
Kasimdzhanov (2672) - Ivanchuk (2703), Jermuk (8) 2009 [D15]
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 a6 5.c5 Bf5 6.Nh4 Bc8 7.Nf3 Bf5
8.Bf4 Nbd7 9.e3 e6 10.Be2 Ne4 11.Nxe4 Bxe4 12.0–0 Bxf3
13.Bxf3 Be7 14.e4 dxe4 15.Bxe4 0–0 16.Re1 Re8 17.Bf3 Bg5
18.Bd6 Be7 19.Bg3 Bh4 20.Bd6 Be7 remis
Akopian (2712) - Eljanov (2716), Jermuk Gr.Prix (6) 2009 [D31]
1.Nf3 d5 2.d4 Nf6 3.c4 c6 4.Nc3 dxc4 5.a4 e6 6.e4 Bb4 7.e5 Nd5
8.Bd2 b5 9.axb5 Bxc3 10.bxc3 cxb5 11.Ng5 Nc6 12.h4 Qc7
13.Rh3 Bb7 14.Rf3 Nd8 15.Ne4 0–0 16.Nd6 Ne7 17.Rg3 Nf5
18.Nxf5 exf5 19.Qh5 Ne6 20.Qxf5 Qe7 21.Rb1 Bc6 22.Be2 a5
23.Qf6 Rfe8 24.d5 Bxd5 25.Rxb5 Qxf6 26.exf6 Red8 27.Bg4 g6
28.Bxe6 Bxe6 29.Bc1 a4 30.Ba3 Rd7 31.Re3 Rad8 32.Rb1 Bg4
33.f3 Bf5 34.Ra1 h5 35.Be7 Ra8 36.Kf2 Kh7 37.Kg3 Rd3 38.Kf4 Ra5
39.Bb4 Ra6 40.Re7 Rxf6 41.Kg3 Bg4 42.Bc5 Bxf3 43.gxf3 Rdxf3+
44.Kg2 R3f4 45.Rxa4 Rg4+ 46.Kh3 Rff4 47.Re3 Rxh4+ 48.Kg2 Rhg4+
49.Rg3 g5 50.Bd4 Rxg3+ 51.Kxg3 h4+ 52.Kg2 g4 53.Rxc4 Rf3
54.Be5 h3+ 55.Kg1 f6 56.Bxf6 Rxf6 57.Rxg4 remis
Eljanov (2716) - Aronian (2768), Jermuk, Gr. Prix (7) 2009 [D46]
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Nf3 Nf6 4.Nc3 e6 5.e3 Nbd7 6.Qc2 Bd6 7.Bd3 0–0
8.0–0 dxc4 9.Bxc4 a6 10.Rd1 b5 11.Bd3 Qc7 12.a4 b4 13.Ne4 Nxe4
14.Bxe4 Nf6 15.Bd3 c5 16.b3 cxd4 17.Qxc7 Bxc7 18.Nxd4 Bb7
19.Bb2 Rac8 20.Rac1 Be5 21.f3 h5 22.Kf2 a5 23.Bc4 Nd5 24.g3 Nb6
25.Bb5 Rfd8 26.Rxc8 Rxc8 27.e4 h4 28.gxh4 Bf6 29.Ke3 Bxh4
30.Ne2 Bg5+ 31.f4 Bd8 32.Rg1 g6 33.Bd4 Na8 34.f5 exf5 35.exf5 Bd5
36.fxg6 Bxb3 37.Nf4 f6 38.Bd7 Rc2 39.Bf5 Rxh2 40.Rc1 Bc7
41.Bxf6 Bb6+ 42.Kf3 Nc7 43.Kg3 1–0
Gyimesi (2591) - Medvegy (2547) Ungarn ch Szeged (7) 2009 [E18]
1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.g3 Bb7 5.Bg2 Be7 6.0–0 0–0 7.Nc3 Ne4
8.Bd2 f5 9.Qc2 Bf6 10.Rad1 Nxc3 11.Bxc3 Be4 12.Qd2 d6
13.Ne1 Bxg2 14.Nxg2 Qe8 15.Qd3 Nd7 16.e4 e5 17.exf5 exd4
18.Bxd4 Bxd4 19.Qxd4 Rxf5 20.Rde1 Re5 21.f4 Rxe1 22.Rxe1 Qf7
23.Qe4 Rf8 24.b3 a5 25.Nh4 Nc5 26.Qe3 d5 27.Nf3 dxc4 28.Ne5 Qe6
29.Nxc4 Qxe3+ 30.Rxe3 Rd8 31.Re7 Na6 32.Ne5 Kf8 33.Rf7+ Kg8
34.Re7 Kf8 35.Rf7+ Kg8 36.Re7 Kf8 remis
- Ralf Mulde -
Zuletzt geändert am 08.10.2011